Musikunterricht für einen Freund finden

Situation:

Ihr Freund möchte Musik lernen und sucht einen guten Musikunterricht. Er hat keine Erfahrung damit und bittet Sie um Hilfe.

Aufgabe:
Planen Sie gemeinsam, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:

1. Welches Instrument möchte er lernen?
2. Wo kann er Musikunterricht finden? (Musikschule, privater Lehrer, Online-Kurs)
3. Wie oft und wann soll der Unterricht stattfinden?
4. Wie viel darf der Unterricht kosten?

Beispiel

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TN1: Hast du gehört, dass unser Freund Leon Musik lernen möchte? Er weiß aber nicht, wo er anfangen soll. Er hat noch nie ein Instrument gespielt und hat mich um Hilfe gebeten. Ich dachte, wir planen das zusammen — zu zweit ist das einfacher!

TN2: Ja, das hat er mir auch erzählt — wie toll! Musik lernen macht viel Spaß und ist gut für den Kopf. Aber ohne Plan ist es schwer. Gut, dass wir helfen! Welches Instrument möchte Leon denn lernen?

TN1: Ich denke, Gitarre wäre gut für Leon. Gitarre ist nicht so teuer, man kann sie überall mitnehmen und es gibt viele Lieder, die man lernen kann. Was meinst du, wo kann er Musikunterricht finden?

TN2: Ich würde sofort Online-Kurse empfehlen — auf YouTube gibt es viele kostenlose Videos für Anfänger. Das ist gratis und Leon kann zu Hause lernen! Was hältst du davon?

TN1: Da bin ich anderer Meinung. YouTube-Videos sind gut zum Anschauen, aber Leon lernt alleine die falsche Technik. Ein Lehrer sieht sofort, wenn er etwas falsch macht. Ich schlage vor, Leon geht zu einer Musikschule oder nimmt Unterricht bei einem privaten Lehrer. So lernt er richtig von Anfang an. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, du hast recht! Ein echter Lehrer ist viel besser als Videos alleine. Leon braucht jemanden, der ihm direkt hilft. Wir können ja auch zuerst in einer Musikschule fragen — die haben oft Kurse für Anfänger. Wie oft und wann soll der Unterricht denn stattfinden?

TN1: Ich denke, einmal pro Woche reicht für den Anfang. Leon arbeitet viel und hat nicht so viel Zeit. Samstags wäre gut — da hat er frei. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Einmal pro Woche ist zu wenig — man vergisst schnell, was man gelernt hat. Ich finde, Leon soll zweimal pro Woche Unterricht haben. Dann macht er schneller Fortschritte. Ich schlage vor, wir fragen Leon selbst, wie viel Zeit er hat. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, das ist gut! Leon weiß am besten, wie viel Zeit er hat. Wir fragen ihn einfach. Aber ich denke, zweimal pro Woche ist für den Anfang vielleicht zu viel — er soll auch zu Hause üben. Ich schlage vor, einmal Unterricht pro Woche und zweimal selbst üben zu Hause. Das ist ein guter Kompromiss. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, das klingt gut! Einmal Unterricht und zweimal selbst üben — so lernt Leon schnell und hat nicht zu viel Stress. Und wie viel darf der Unterricht kosten — hast du schon nachgeschaut?

TN1: Ich habe kurz online geschaut. Eine Musikschule kostet meistens 20 bis 30 Euro pro Stunde. Ein privater Lehrer ist manchmal günstiger — so 15 bis 25 Euro. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Ich finde, Leon soll nicht so viel Geld ausgeben — er weiß noch nicht, ob er wirklich dabei bleibt. Ich schlage vor, wir suchen zuerst einen günstigen privaten Lehrer — vielleicht einen Studenten von der Musikhochschule. Die sind gut und kosten nicht so viel. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, ein Musikstudent ist eine super Idee! Die brauchen oft Erfahrung und machen das günstiger. Wir können an der Musikhochschule fragen oder ein Inserat aufhängen. So findet Leon einen guten Lehrer für wenig Geld. Gut, ich glaube, wir haben alles geplant!

TN2: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen.

TN1: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Welches Instrument: Gitarre — nicht zu teuer, praktisch und macht viel Spaß.
Wo Unterricht: privater Lehrer — am besten ein Musikstudent, der ist gut und günstiger als eine Schule.
Wie oft und wann: einmal Unterricht pro Woche — dazu zweimal selbst üben zu Hause.
Kosten: wir suchen einen günstigen Lehrer — so um 15 bis 20 Euro pro Stunde.

TN2: Super, so machen wir das! Leon hat Glück, dass wir ihm helfen. In einem Jahr spielt er seine ersten Lieder — und wir können zuhören!

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