Willkommen in der neuen Stadt

Erledigt: 1 / 1
Wiederholen Weiter
Sie hören nun einen Text. Sie hören den Text einmal. Dazu lösen Sie fünf Aufgaben.
Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c. Lesen Sie jetzt die Aufgaben. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.
0:00 / 0:00
0:00 / 0:00

Liebe Neubürgerinnen und Neubürger, herzlich willkommen in Ettenheim! Ich heiße Andrea Weber und arbeite in der Tourist-Info hier im Rathaus. Heute möchte ich Ihnen Ihre neue Heimat ein bisschen näherbringen.

Ettenheim hat rund 13 000 Einwohner und besteht aus fünf Stadtteilen: der Kernstadt, Altdorf, Münchweier, Wallburg und Ettenheimmünster. Altdorf zum Beispiel war früher ein eigenes kleines Dorf. Wir sind die südlichste Stadt der Ortenau und liegen genau dort, wo die flache Rheinebene in die ersten Hügel übergeht. Die dunklen Wälder des Schwarzwalds beginnen praktisch hinter dem Haus – wer frische Luft liebt, ist hier im Paradies! Und wer Lust auf einen Ausflug ins Elsass hat: Über den Rhein nach Frankreich ist man mit dem Auto in etwa einer Viertelstunde.

Unsere barocke Altstadt lohnt einen Spaziergang. Wer durch eines unserer drei historischen Stadttore geht, fühlt sich gleich wie im Mittelalter – einfach herrlich! Das Obere Tor zum Beispiel wurde 1788 gebaut. Die Tore gehörten zu einem steinernen Ring, der früher die ganze Altstadt umschlossen hat. Im Palais Rohan hat einst der letzte Fürstbischof von Straßburg gewohnt, heute sitzt dort die Stadtverwaltung. Gleich nebenan liegt der Prinzengarten, ein barocker Garten aus dem 17. Jahrhundert. Und im alten Fruchtspeicher finden Sie heute die Stadtbücherei und ein kleines Museum zur Stadtgeschichte.

Und dann ist da natürlich der Wein. Die viele Sonne hier in Baden macht die Trauben an den Hängen rund um die Stadt süß und aromatisch. Unser Spätburgunder, ein kräftiger Rotwein, ist weit über die Region hinaus bekannt – darauf sind wir hier alle mächtig stolz! Angebaut werden vor allem helle Traubensorten wie Riesling oder Grauburgunder, und genau die finden Sie auch auf fast jeder Weinkarte. Viele unserer Nachbarn aus dem Elsass kommen am Wochenende gern zu uns in die Weinstuben.

Was machen die Ettenheimer in ihrer Freizeit? Trotz der Berge vor der Tür liegt bei uns in der Stadt im Winter selten Schnee. Wenn aber oben im Schwarzwald der Schnee meterhoch liegt, ist für viele das Größte: ab auf die Ski! Direkt vor der Haustür führen viele gut beschilderte Wege durch die Weinberge, durch den Wald und hinauf zum Heubergturm – von oben sehen Sie bei klarem Wetter bis zu den Vogesen. Wer es gemütlicher mag, genießt den Prinzengarten, und in den Weinstuben gibt es regelmäßig Weinproben. Für den Skiausflug sollten Sie übrigens gut eine Stunde Autofahrt einplanen.

Zum Schluss noch etwas Praktisches für Ihre Anmeldung. Das Bürgerbüro finden Sie hier im Rathaus. Montag bis Freitag ist es vormittags ab Viertel nach acht für Sie da, freitags auch am Nachmittag bis 17 Uhr. Am Samstagvormittag ist der Platz vor dem Rathaus voller Leben – Cafés, Musik, Marktstände, da trifft sich die halbe Stadt! Donnerstags sitzen meine Kolleginnen vom Bürgerbüro für alle Berufstätigen bis acht Uhr abends an ihren Schaltern. Und jetzt freue ich mich auf Ihre Fragen.

0 / 5 richtige Optionen

1

Ettenheim …

❌ Ettenheim …

Richtige Lösung: b) liegt nahe an einem Nachbarland.

Begründung: Frau Weber sagt: „Über den Rhein nach Frankreich ist man mit dem Auto in etwa einer Viertelstunde.“ → Frankreich ist ein Nachbarland, und eine Viertelstunde mit dem Auto bedeutet: Es ist nahe.

Fallenanalyse: a) ist falsch: Das Wort „Schwarzwald“ hört man sehr deutlich, dazu „hier im Paradies!“. Aber Ettenheim liegt „genau dort, wo die flache Rheinebene in die ersten Hügel übergeht“, und der Wald beginnt „hinter dem Haus“ → die Stadt liegt am Rand des Schwarzwalds, nicht mitten darin. c) ist falsch: Hier sind Wörter gemischt. „Dorf“ gehört zu Altdorf: „Altdorf … war früher ein eigenes kleines Dorf.“ Ettenheim selbst hat „rund 13 000 Einwohner“ und fünf Stadtteile – das sind viele Einwohner.

Schlüsselwörter: „Frankreich“ = Nachbarland / „in etwa einer Viertelstunde“ = nahe / „wo die Rheinebene in die Hügel übergeht“ = am Rand

2

Über die Altstadt erfahren die Neubürger:

❌ Über die Altstadt erfahren die Neubürger:

Richtige Lösung: c) Früher hatte sie eine Stadtmauer.

Begründung: Frau Weber sagt: „Die Tore gehörten zu einem steinernen Ring, der früher die ganze Altstadt umschlossen hat.“ → Ein Ring aus Stein rund um die Stadt ist eine Stadtmauer.

Fallenanalyse: a) ist falsch: Das Wort „historisch“ hört man im Text, dazu „einfach herrlich!“. Aber Frau Weber nennt viele historische Bauwerke: die Stadttore, das Palais Rohan, den Prinzengarten und den alten Fruchtspeicher. b) ist falsch: Hier sind Wörter gemischt. Der Fürstbischof hat dort „einst“ gewohnt, und „heute sitzt dort die Stadtverwaltung“. Das Wort „neu“ kommt aus einem anderen Satz: „Ihre neue Heimat“.

Schlüsselwörter: „steinerner Ring, der die Altstadt umschlossen hat“ = Stadtmauer / „früher“, „einst“ = heute nicht mehr

3

Über den Wein in Ettenheim sagt Frau Weber:

❌ Über den Wein in Ettenheim sagt Frau Weber:

Richtige Lösung: a) Am häufigsten gibt es Weißwein.

Begründung: Frau Weber sagt: „Angebaut werden vor allem helle Traubensorten wie Riesling oder Grauburgunder, und genau die finden Sie auch auf fast jeder Weinkarte.“ → Aus hellen Trauben macht man Weißwein, und „auf fast jeder Weinkarte“ bedeutet: am häufigsten.

Fallenanalyse: b) ist falsch: „Rotwein“ und „Sonne“ hört man, dazu „mächtig stolz!“. Aber der Spätburgunder ist nur sehr bekannt – bekannt bedeutet nicht „am häufigsten“. Die Sonne macht die Trauben süß, sie ist kein Grund für mehr Rotwein. c) ist falsch: Aus dem Elsass kommen Gäste in die Weinstuben, nicht der Wein.

Schlüsselwörter: „helle Traubensorten“ = Weißwein / „vor allem“, „auf fast jeder Weinkarte“ = am häufigsten / „bekannt“ = berühmt, aber nicht am häufigsten

4

Ganz in der Nähe der Stadt kann man …

❌ Ganz in der Nähe der Stadt kann man …

Richtige Lösung: c) gut wandern.

Begründung: Frau Weber sagt: „Direkt vor der Haustür führen viele gut beschilderte Wege durch die Weinberge, durch den Wald und hinauf zum Heubergturm.“ → Gute Wege durch Weinberge und Wald direkt vor der Haustür bedeuten: Man kann ganz in der Nähe gut wandern.

Fallenanalyse: b) ist falsch: „Ab auf die Ski!“ klingt sehr laut, dazu „das Größte“. Aber der Schnee liegt „oben im Schwarzwald“, und bis dorthin braucht man „gut eine Stunde Autofahrt“ → das ist nicht ganz in der Nähe. Achtung bei „Trotz der Berge vor der Tür“: Man erwartet viel Schnee, aber in der Stadt liegt im Winter selten Schnee. a) ist falsch: Hier sind Wörter gemischt. Das Museum im Fruchtspeicher zeigt die Stadtgeschichte, und Wein probiert man in den Weinstuben. Ein Weinmuseum gibt es im Text nicht.

Schlüsselwörter: „direkt vor der Haustür“ = ganz in der Nähe / „gut beschilderte Wege durch Weinberge und Wald“ = gut wandern / „gut eine Stunde Autofahrt“ = weit weg

5

Das Bürgerbüro ist …

❌ Das Bürgerbüro ist …

Richtige Lösung: b) am Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet.

Begründung: Frau Weber sagt: „Donnerstags sitzen meine Kolleginnen vom Bürgerbüro für alle Berufstätigen bis acht Uhr abends an ihren Schaltern.“ → Wenn die Mitarbeiterinnen an ihren Schaltern sitzen, ist das Bürgerbüro geöffnet. Acht Uhr abends ist 20 Uhr.

Fallenanalyse: a) ist falsch: Das Wort „Samstagvormittag“ hört man, dazu „da trifft sich die halbe Stadt!“. Aber das gilt für den Platz vor dem Rathaus mit Cafés und Marktständen, nicht für das Bürgerbüro. c) ist falsch: Hier sind Wörter gemischt. Am Freitag ist das Bürgerbüro nachmittags nur bis 17 Uhr geöffnet. „Acht Uhr abends“ gehört zum Donnerstag.

Schlüsselwörter: „acht Uhr abends“ = 20 Uhr / „die Kolleginnen sitzen an ihren Schaltern“ = das Bürgerbüro ist geöffnet / „Platz vor dem Rathaus“ = nicht das Bürgerbüro

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kategorien von Übungen

Wählen Sie eine Übungskategorie für ÖSD B1

Anmelden