Neue Bäume für die Zukunft

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Ein Forschungsprojekt untersucht, welche Baumarten den Klimawandel besser überstehen können

(aus einer Regionalzeitung)

Auf einem großen Gelände am Rand von Bruckneudorf beschäftigt sich eine Gruppe von Fachleuten mit einer wichtigen Frage: Welche Bäume können in Zukunft mit dem Klimawandel umgehen? Der Truppenübungsplatz, der normalerweise für die Ausbildung von Soldatinnen und Soldaten genutzt wird, ist seit einigen Jahren auch ein besonderer Ort für ein Umweltprojekt.

„Wir müssen heute darüber nachdenken, welche Pflanzen in 50 Jahren noch gute Chancen haben“, erklärt der Forstexperte Martin Berger. Gemeinsam mit Wissenschaftlern einer Universität untersucht er verschiedene Baumarten auf einer speziellen Versuchsfläche.

Die Fläche ist etwa vier Hektar groß. Dort wurden unterschiedliche Bäume gepflanzt, die mit höheren Temperaturen und längeren Trockenzeiten besser zurechtkommen sollen. Besonders interessant finden die Forscher eine Baumart aus dem Mittelmeerraum: die Libanon-Zeder. „Dieser Baum hat uns überrascht. Er scheint sehr widerstandsfähig gegen Hitze und Trockenheit zu sein“, sagt Berger.

Auch die junge Biologin Anna Leitner arbeitet bei dem Projekt mit. Sie besucht regelmäßig die Bäume und misst ihre Entwicklung. „Man kann nicht einfach irgendeinen Baum pflanzen und hoffen, dass er wächst. Wir müssen genau beobachten, welche Arten zu unserem Klima passen“, erzählt sie.

Für viele Menschen ist der Truppenübungsplatz nur ein Ort für militärische Übungen. Doch das Gelände bietet auch gute Bedingungen für Forschungsprojekte, weil dort große Flächen zur Verfügung stehen. „Wir wollen zeigen, dass Naturschutz und andere Aufgaben gleichzeitig möglich sind“, sagt der Leiter des Projekts.

Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen später auch anderen Regionen helfen. Wenn bestimmte Baumarten besonders gut mit den neuen Klimabedingungen zurechtkommen, könnten sie in Zukunft häufiger gepflanzt werden. So möchte man Wälder widerstandsfähiger machen und besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten.

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Eine Gruppe von Fachleuten untersucht, welche Bäume in Zukunft mit dem Klimawandel umgehen können, und will die Wälder widerstandsfähiger machen. Forschung zur Ermittlung klimaresistenter Baumarten – genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Es geht nicht um die Einrichtung eines Naturschutzgebiets. Der Truppenübungsplatz bleibt ein Übungsplatz; er wird nur zusätzlich für die Forschung genutzt – ein Schutzgebiet wird nicht gegründet.

✗ c ist falsch: Die Libanon-Zeder ist nur ein besonders interessantes Beispiel unter mehreren untersuchten Bäumen. Das Projekt erforscht nicht nur diesen einen Baum, sondern verschiedene Baumarten. c ist zu eng.

💡 Falle: a nimmt das echte militärische Gelände und macht daraus die Gründung eines Schutzgebiets; c greift ein Einzelbeispiel (die Zeder) heraus und macht es zum ganzen Projekt. Die richtige Antwort b umschreibt welche Bäume mit dem Klimawandel umgehen können als Forschung zur Ermittlung klimaresistenter Baumarten.

👉 Schlüsselwörter: Welche Bäume können in Zukunft mit dem Klimawandel umgehen?, Wälder widerstandsfähiger machen.

der Einrichtung eines Naturschutzgebiets auf militärischem Gelände. Forschung zur Ermittlung klimaresistenter Baumarten. einem Projekt zur Erforschung der Libanon-Zeder.

 

Die untersuchten Bäume

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Anna Leitner besucht regelmäßig die Bäume und misst ihre Entwicklung. Regelmäßig gemessen zu werden heißt, fortlaufend gemessen zu werden – genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Die Bäume stehen nicht verteilt auf dem ganzen Truppenübungsplatz. Sie wurden auf einer speziellen Versuchsfläche von etwa vier Hektar gepflanzt – also auf einem begrenzten Teil des Geländes.

✗ b ist falsch: Es sind gerade keine heimischen Baumarten. Untersucht werden Bäume, die mit Hätze und Trockenheit besser zurechtkommen – besonders die Libanon-Zeder aus dem Mittelmeerraum, also eine fremde Art.

💡 Falle: a nimmt den echten Truppenübungsplatz und weitet die kleine Versuchsfläche auf das ganze Gelände aus; b behauptet das Gegenteil (heimisch statt fremdländisch, z. B. Mittelmeer). Die richtige Antwort c umschreibt besucht regelmäßig … und misst ihre Entwicklung als werden fortlaufend gemessen.

👉 Schlüsselwörter: Sie besucht regelmäßig die Bäume und misst ihre Entwicklung.

stehen verteilt auf dem ganzen Truppenübungsplatz. sind von heimischen Baumarten. werden fortlaufend gemessen.

 

Ziel des Projekts ist es

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✓ Richtig ist a.

Der Projektleiter sagt: Wir wollen zeigen, dass Naturschutz und andere Aufgaben gleichzeitig möglich sind – und das Gelände dient sowohl dem Militär als auch der Forschung. Dass dieselbe Fläche dem Militär und dem Umweltschutz dienen kann – genau das meint Antwort a.

✗ b ist falsch: Das Projekt will keine Trockenheit und Hitze simulieren. Es beobachtet, wie Bäume mit den tatsächlichen Bedingungen zurechtkommen – ein künstliches Nachstellen von Hitze findet nicht statt.

✗ c ist falsch: Das Ziel ist nicht, auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Der Klimawandel ist der Ausgangspunkt; das Projekt sucht konkrete Lösungen (widerstandsfähige Bäume), es will nicht nur warnen.

💡 Falle: b nimmt die echten Begriffe Hitze und Trockenheit und erfindet eine Simulation, die es nicht gibt; c macht aus dem Ausgangsthema (Klimawandel) ein Aufklärungsziel. Die richtige Antwort a umschreibt Naturschutz und andere Aufgaben gleichzeitig möglich als dieselbe Fläche dient Militär und Umweltschutz.

👉 Schlüsselwörter: Wir wollen zeigen, dass Naturschutz und andere Aufgaben gleichzeitig möglich sind.

zu zeigen, dass dieselbe Fläche dem Militär und dem Umweltschutz dienen kann. in großem Maßstab Trockenheit und Hitze zu simulieren. auf den Klimawandel aufmerksam zu machen.

 


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