Erfolgreiche Beschwerde gegen einen Blitzer an der Hauptstraße

Lesen Sie den Text und die Aufgaben. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Nach mehreren Hinweisen von Bürgern änderte die Stadt die Situation an einer viel befahrenen Kreuzung

(aus der Regionalzeitung „Stadtanzeiger Nord“)

In der Stadt Eichenberg hat eine Beschwerde von Anwohnern und Autofahrern zu Änderungen an einem Blitzer an der Hauptstraße geführt. Die Anlage war vor acht Monaten an einer Kreuzung im Stadtzentrum installiert worden.

Nach Angaben der Stadt gingen in den vergangenen Monaten mehr als 120 Beschwerden ein. Viele Fahrer erklärten, dass das Tempolimit an dieser Stelle nicht gut zu erkennen gewesen sei. Das Verkehrsschild stand hinter mehreren Bäumen und war für einige Verkehrsteilnehmer erst spät sichtbar.

Besonders aktiv war eine Bürgergruppe aus dem Stadtteil Nordpark. Die Mitglieder sammelten Unterschriften und baten die Stadtverwaltung um eine Prüfung der Situation. Innerhalb von sechs Wochen kamen rund 850 Unterschriften zusammen.

Daraufhin untersuchte das Verkehrsamt die Kreuzung. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass das Schild tatsächlich teilweise verdeckt war. Die Stadt ließ die Bäume zurückschneiden und stellte zusätzlich ein weiteres Schild etwa 150 Meter vor der Kreuzung auf.

Außerdem wurden Bußgelder überprüft, die in den ersten drei Monaten nach der Installation des Blitzers verhängt worden waren. Nach Angaben der Stadt erhielten 47 Fahrer ihr Geld zurück.

Verkehrsamtsleiterin Sabine Keller erklärte, dass Geschwindigkeitskontrollen weiterhin wichtig seien. Gleichzeitig müssten Verkehrsschilder für alle Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein.

Die Bürgergruppe begrüßte die Entscheidung. Seit den Änderungen sind deutlich weniger Beschwerden bei der Stadt eingegangen.

Der Artikel handelt von

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✓ Richtig ist a.

Der Grund der Beschwerde war, dass das Tempolimit … nicht gut zu erkennen war, weil das Verkehrsschild hinter mehreren Bäumen stand und teilweise verdeckt war. Es ging also um ein verdecktes Schild – genau das meint Antwort a.

✗ b ist falsch: Verdeckt war das Schild, nicht der Blitzer. Der Blitzer funktionierte normal – das Problem war seine Sichtbarkeit nicht.

✗ c ist falsch: Der Blitzer war nicht fehlerhaft. Er maß richtig; das Problem lag allein am schlecht sichtbaren Schild.

💡 Falle: b und c rücken das Wort Blitzer in den Mittelpunkt, das oft im Text vorkommt – aber verdeckt war das Schild, und der Blitzer war nicht kaputt. Die richtige Antwort a benennt genau das wahre Problem: das teilweise verdeckte Straßenschild.

👉 Schlüsselwörter: das Tempolimit … nicht gut zu erkennen, Das Verkehrsschild stand hinter mehreren Bäumen, das Schild tatsächlich teilweise verdeckt.

einer Beschwerde wegen eines teilweise verdeckten Straßenschilds. einer Beschwerde wegen eines teilweise verdeckten Blitzers. einer Beschwerde wegen der Fehlerhaftigkeit einer Blitzanlage.

 

Mit der Unterschriftenaktion

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Besonders aktiv war eine Bürgergruppe aus dem Stadtteil Nordpark. Die Mitglieder sammelten Unterschriften und baten die Stadtverwaltung um eine Prüfung. Eine Bürgergruppe, die Unterschriften sammelt und um Prüfung bittet, engagiert sich in der Sache – genau das sagt Antwort c.

✗ a ist falsch: Die Gruppe bat um eine Prüfung der Situation, nicht um den Abbau des Blitzers. Der Blitzer sollte nicht weg, das Schild sollte sichtbar werden.

✗ b ist falsch: Die 120 Beschwerden und die Unterschriften sind zwei verschiedene Dinge. Mit der Aktion wurden Unterschriften gesammelt, nicht die bestehenden Beschwerden gebündelt.

💡 Falle: a unterstellt eine Forderung (Abbau des Blitzers), die der Text nicht nennt, und b mischt die Zahl 120 Beschwerden mit der Unterschriftenaktion. Die richtige Antwort c umschreibt Unterschriften sammeln und um Prüfung bitten als sich in der Sache engagieren.

👉 Schlüsselwörter: Besonders aktiv war eine Bürgergruppe, sammelten Unterschriften und baten … um eine Prüfung.

wurde der Abbau des Blitzers gefordert. wurden die 120 bisher ergangenen Beschwerden gebündelt. engagierte sich eine Bürgergruppe in der Sache.

 

Die Stadt reagiert auf die Beschwerde unter anderem,

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Die Stadt ließ die Bäume zurückschneiden. Zurückschneiden ist dasselbe wie stutzen – genau das sagt Antwort b mit anderen Wörtern.

✗ a ist falsch: Die Stadt änderte nicht das Tempolimit, sondern machte es nur besser sichtbar (Bäume schneiden, zweites Schild). Das erlaubte Tempo selbst blieb gleich.

✗ c ist falsch: Zurückgegeben wurden nur die Bußgelder der ersten drei Monate an 47 Fahrer. Es ist nicht so, dass alle bisher geforderten Bußgelder zurückgegeben wurden.

💡 Falle: a nennt das Tempolimit, das im Text vorkommt, aber gar nicht geändert wurde, und c übertreibt die Rückzahlung (bisher geforderten statt nur der ersten drei Monate). Die richtige Antwort b umschreibt Bäume zurückschneiden als Bäume stutzen.

👉 Schlüsselwörter: Die Stadt ließ die Bäume zurückschneiden.

indem sie das Tempolimit ändert. indem sie die Bäume am Straßenrand stutzt. indem sie die bisher geforderten Bußgelder zurückgibt.

 


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