Grundschule führt veganes Mittagessen ein

Lesen Sie den Text und die Aufgaben. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Ein neues Angebot soll Kindern verschiedene Formen der Ernährung zeigen

(aus der Regionalzeitung „Nordblick“)

Die Sonnenwald-Grundschule in der Stadt Eichenau bietet seit Beginn dieses Schuljahres an zwei Tagen pro Woche ein veganes Mittagessen an. Das neue Angebot wurde gemeinsam von der Schulleitung, der Schulküche und dem Elternrat vorbereitet. Zurzeit besuchen rund 280 Kinder die Schule.

Nach Angaben der Schule entstand die Idee im vergangenen Jahr. Bei einer Befragung von Eltern und Kindern zeigte sich, dass viele Familien mehr pflanzliche Gerichte kennenlernen wollten. Daraufhin begann die Schule mit der Planung des neuen Angebots.

Auf dem Speiseplan stehen unter anderem Gemüsepfannen, Nudelgerichte mit Tomatensoße und Reis mit Bohnen. Die Mahlzeiten enthalten keine Zutaten von Tieren. Kinder können zwischen dem veganen Essen und dem bisherigen Mittagessen wählen.

Vor der Einführung testeten 60 Schülerinnen und Schüler verschiedene Gerichte. Sie bewerteten Geschmack, Aussehen und Portionsgröße. Die Ergebnisse halfen dem Küchenteam bei der Auswahl der Speisen.

Schulleiterin Petra Hoffmann erklärte, dass die Schule den Kindern unterschiedliche Essgewohnheiten zeigen möchte. Niemand müsse seine Ernährung ändern. Das Angebot solle vor allem informieren und neue Erfahrungen ermöglichen.

Zusätzlich finden einmal im Monat kleine Workshops statt. Dort lernen die Kinder, wie einfache Gerichte aus Obst, Gemüse und anderen pflanzlichen Lebensmitteln zubereitet werden.

Nach den ersten acht Wochen wurden bereits mehr als 700 vegane Mittagessen ausgegeben. Die Schule plant deshalb, das Angebot auch im nächsten Schuljahr weiterzuführen.

In dem Text geht es um

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Die Sonnenwald-Grundschule … bietet seit Beginn dieses Schuljahres … ein veganes Mittagessen an, und das neue Angebot kann in der Schulküche gewählt werden. Ein neues Essensangebot in der Küche einer einzelnen Grundschule – genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Der Text spricht nur von einer Schule in Eichenau, nicht von deutschen Grundschulen allgemein. Die Aussage ist viel zu weit – es geht nicht um das ganze Land.

✗ c ist falsch: Das Angebot wurde von Schulleitung, Schulküche und Elternrat vorbereitet, nicht von der Stadt. Es ist keine kommunale Initiative – die Gemeinde ist nicht beteiligt.

💡 Falle: a weitet das Thema auf alle deutschen Grundschulen aus und c macht daraus eine kommunale (städtische) Sache – beide Wörter klingen passend, gehen aber zu weit. Die richtige Antwort b bleibt genau beim Text: eine Schule, ein neues Angebot in der Kantine.

👉 Schlüsselwörter: bietet … ein veganes Mittagessen an, Das neue Angebot, gemeinsam von der Schulleitung, der Schulküche und dem Elternrat vorbereitet.

Ernährungsvielfalt in den Kantinen deutscher Grundschulen. die Einführung eines neuen Angebots in der Kantine einer Grundschule. eine kommunale Initiative zur Verbreiterung des schulischen Essensangebotes.

 

Die Mahlzeiten

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Vor der Einführung testeten 60 Schülerinnen und Schüler verschiedene Gerichte. Sie bewerteten Geschmack, Aussehen und Portionsgröße. Vor der Einführung ist dasselbe wie im Vorfeld, und das Bewerten mehrerer Kriterien ist ein umfassender Test – genau das sagt Antwort b.

✗ a ist falsch: In den Workshops lernen die Kinder nur, wie man einfache Gerichte zubereitet. Sie wählen dort nicht laufend die Mahlzeiten für die Kantine aus. Ausgewählt wurden die Speisen vom Küchenteam.

✗ c ist falsch: Bei der Befragung wurde nur der Wunsch nach mehr pflanzlichen Gerichten geäußert. Die Eltern haben keine konkreten Gerichte vorgeschlagen.

💡 Falle: a nennt Workshops und c nennt die Befragung – beide stehen im Text, aber im falschen Zusammenhang (Zubereitung lernen, Wunsch äußern). Die richtige Antwort b umschreibt vor der Einführung testeten … bewerteten Geschmack, Aussehen, Portionsgröße als im Vorfeld umfassend getestet.

👉 Schlüsselwörter: Vor der Einführung testeten 60 Schülerinnen und Schüler verschiedene Gerichte, bewerteten Geschmack, Aussehen und Portionsgröße.

werden von den Kindern in Workshops laufend erarbeitet und ausgewählt. wurden im Vorfeld von den Schülerinnen und Schülern umfassend getestet. wurden von Eltern bei einer Befragung vorgeschlagen.

 

Die Schulleiterin möchte

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✓ Richtig ist a.

Die Schulleiterin sagt, die Schule möchte den Kindern unterschiedliche Essgewohnheiten zeigen und neue Erfahrungen ermöglichen. Kindern neue Essgewohnheiten zeigen heißt, ihren kulinarischen Horizont zu erweitern – genau das meint Antwort a.

✗ b ist falsch: Von Risiken oder Fleischverzehr steht nichts im Text. Die Schulleiterin warnt vor nichts, sondern möchte nur informieren und Neues zeigen.

✗ c ist falsch: Die Schulleiterin betont ausdrücklich: Niemand müsse seine Ernährung ändern. Sie will die Kinder gerade nicht zum veganen Essen anhalten – das ist das Gegenteil. Die zwei Tage stehen zwar im Text, aber als Angebot, nicht als Pflicht.

💡 Falle: c wiederholt das Detail zwei Tage, dreht aber das freie Angebot in eine Pflicht (anhalten) – das widerspricht dem Text direkt. b bringt das Thema Fleisch ins Spiel, das gar nicht vorkommt. Die richtige Antwort a umschreibt unterschiedliche Essgewohnheiten zeigen als kulinarischen Horizont erweitern.

👉 Schlüsselwörter: den Kindern unterschiedliche Essgewohnheiten zeigen möchte, neue Erfahrungen ermöglichen.

den kulinarischen Horizont der Kinder erweitern. auf die Risiken übermäßigen Fleischverzehrs hinweisen. die Kinder an zwei Tagen in der Woche zu einer veganen Mittagsmahlzeit anhalten.

 


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