Neuer Obstgarten versorgt Familien mit frischem Obst

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Ein Projekt in Waldheim verbindet Natur, Lernen und gesunde Ernährung

(aus der Regionalzeitung „Waldheimer Nachrichten“)

In der kleinen Stadt Waldheim gibt es seit diesem Frühjahr einen neuen Obstgarten. Das Projekt wurde vom Verein „Grüne Zukunft Waldheim“ organisiert. Auf einem freien Gelände am Stadtrand wachsen jetzt mehr als 120 Obstbäume. Dort findet man Äpfel, Birnen, Pflaumen und Kirschen.

Die Idee entstand vor zwei Jahren. Viele Familien wünschten sich einen Ort, an dem Kinder die Natur kennenlernen können. Gleichzeitig sollte frisches Obst für die Einwohner angeboten werden. Deshalb begann der Verein mit der Planung. Mehrere Firmen aus der Region unterstützten das Projekt mit Geld und Material.

Im März pflanzten rund 80 freiwillige Helferinnen und Helfer die ersten Bäume. Auch Schülerinnen und Schüler der Sonnenberg-Schule machten mit. Sie halfen beim Pflanzen und bekamen Informationen über Obstbäume und gesunde Ernährung.

Der Obstgarten ist für alle Besucher geöffnet. Wer Obst ernten möchte, kann sich vorher beim Verein anmelden. Die erste größere Ernte wird im nächsten Sommer erwartet. Nach Angaben des Vereins könnten dann etwa 1.500 Kilogramm Obst gesammelt werden.

Ein Teil der Ernte soll kostenlos an Familien mit geringem Einkommen verteilt werden. Der andere Teil wird an die Besucher verkauft. Mit diesem Geld möchte der Verein neue Bäume kaufen und den Garten weiter pflegen.

Projektleiterin Jana Berger erklärte, dass der Obstgarten nicht nur eine Nahrungsquelle sein soll. Die Menschen sollen dort auch Zeit in der Natur verbringen und mehr über Obst und Pflanzen lernen. Schon jetzt besuchen viele Familien den neuen Garten regelmäßig.

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✓ Richtig ist a.

Der Verein hat einen Obstgarten auf einem freien Gelände am Stadtrand angelegt, der für alle Besucher geöffnet ist und einen Teil der Ernte kostenlos an Familien mit geringem Einkommen verteilt. Ein Garten für die Allgemeinheit ohne Gewinnabsicht ist genau ein gemeinnütziger Obstgarten am Stadtrand – das meint Antwort a.

✗ b ist falsch: Es geht nicht um privaten Obstanbau. Der Garten ist ein gemeinsames Projekt für alle Einwohner, nicht eine Hilfe für Menschen, die zu Hause selbst Obst anbauen.

✗ c ist falsch: Der Vereinsname Grüne Zukunft Waldheim stimmt, aber es ist kein Naturschutzprojekt. Im Mittelpunkt stehen frisches Obst, Lernen und gesunde Ernährung – nicht der Schutz der Natur.

💡 Falle: b lockt mit dem Thema Obst und c nennt genau den Vereinsnamen aus dem Text – beide benutzen gleiche Wörter im falschen Zusammenhang. Die richtige Antwort a beschreibt das Thema mit anderen Wörtern: offen für alle und ohne Gewinnabsicht = gemeinnützig.

👉 Schlüsselwörter: auf einem freien Gelände am Stadtrand, für alle Besucher geöffnet, kostenlos an Familien mit geringem Einkommen verteilt.

einem gemeinnützigen Obstgarten am Stadtrand von Waldheim. einer Initiative zur Förderung des privaten Obstanbaus. einem Naturschutzprojekt des Vereins „Grüne Zukunft Waldheim“.

 

Die ersten Bäume

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Im März pflanzten rund 80 freiwillige Helferinnen und Helfer die ersten Bäume. Freiwillig bedeutet, dass die Helfer nichts dafür bekamen – also ohne Gegenleistung. Genau das sagt Antwort c.

✗ a ist falsch: Vor zwei Jahren entstand nur die Idee. Gepflanzt wurden die ersten Bäume erst im März dieses Jahres. Die Zahl stimmt, aber sie gehört zur Idee, nicht zum Pflanzen.

✗ b ist falsch: Die etwa 1.500 Kilogramm sind erst für nächsten Sommer erwartet, nicht für dieses Jahr. Außerdem könnten sie gesammelt werden – das ist nur eine Schätzung, keine sichere Menge.

💡 Falle: a nennt vor zwei Jahren und b nennt 1.500 Kilogramm – beide Zahlen stehen im Text, aber im falschen Zusammenhang (Idee statt Pflanzen, nächstes Jahr statt dieses Jahr). Die richtige Antwort c benutzt kein gleiches Wort, sondern eine Umschreibung: freiwillig wird zu ohne Gegenleistung.

👉 Schlüsselwörter: Im März pflanzten rund 80 freiwillige Helferinnen und Helfer die ersten Bäume.

wurden vor zwei Jahren gepflanzt. werfen dieses Jahr etwa 1.500 Kilogramm Obst ab. wurden ohne Gegenleistung von Unterstützern des Projekts gepflanzt.

 

Der Erlös aus dem Obstverkauf

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Mit diesem Geld möchte der Verein neue Bäume kaufen und den Garten weiter pflegen. Neue Bäume und weitere Pflege bedeuten, dass das Projekt bestehen bleibt und größer wird – genau das meint Antwort b: Fortbestand und Erweiterung.

✗ a ist falsch: An Familien mit geringem Einkommen wird ein Teil der Ernte kostenlos verteilt – also Obst, nicht das Geld. Der Erlös aus dem Verkauf geht nicht an diese Familien.

✗ c ist falsch: Die Helfer und Firmen aus der Region kommen im Text vor, aber sie bekommen kein Geld aus dem Verkauf. Der Text sagt nichts davon, dass der Erlös an sie geht.

💡 Falle: a nennt Familien mit geringem Einkommen und c nennt Helfer und Spender – beide Gruppen stehen im Text, aber im falschen Zusammenhang. Verwechselt wird hier Ernte (das Obst, das verteilt wird) mit dem Erlös (das Geld aus dem Verkauf). Die richtige Antwort b umschreibt neue Bäume kaufen und weiter pflegen als Fortbestand und Erweiterung.

👉 Schlüsselwörter: Mit diesem Geld möchte der Verein neue Bäume kaufen und den Garten weiter pflegen.

wird an Familien mit geringem Einkommen verteilt. dient dem Fortbestand und der Erweiterung des Projekts. geht an die vielen Helfer und Spender.

 


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