Ausflug ins Salzkammergut

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Grüß Gott, meine Damen und Herren, und herzlich willkommen in St. Wolfgang! Ich heiße Martina Hofbauer und begleite Sie heute auf den Schafberg. Bevor wir einsteigen, ein paar Informationen für Sie.

Zuerst das Praktische: Ihre großen Taschen und Koffer lassen Sie im Bus, unser Fahrer passt gut darauf auf. Ihre Fahrkarte brauchen Sie heute zweimal – für die Fahrt hinauf und am Nachmittag wieder hinunter. Stecken Sie sie also gut ein. Die Fahrt dauert eine gute halbe Stunde, und unterwegs macht die Bahn zwei kurze Halte. Dort möchten viele Gäste am liebsten sofort aussteigen, denn die Almwiesen sehen herrlich aus, und die Kühe stehen direkt neben den Gleisen – ein wunderbares Fotomotiv! Bitte tun Sie das auf keinen Fall, sondern fahren Sie mit der Gruppe weiter bis ganz hinauf zum Gipfel.

Den Vormittag verbringen wir am Aussichtspunkt. Von dort sehen Sie gleich mehrere Seen – den Wolfgangsee, den Mondsee und den Attersee. Wer heute früh aus dem Fenster geschaut hat, dachte vielleicht: Was für ein perfekter Tag! Und so ist es auch: Über dem Gipfel ist der Himmel im Moment strahlend blau. Für den späteren Nachmittag sind aber Wolken angesagt. Danach zeigt eine kleine Ausstellung im Gipfelhaus alte Fotos und Briefe von Malern und Schriftstellern, die schon vor über hundert Jahren hier ihre Ferien verbracht haben.

Um halb eins sind Sie im Gasthaus auf dem Gipfel unsere Gäste: Es gibt eine Brettljause mit Speck und Käse aus der Region und als Nachspeise einen Kaiserschmarrn. Anschließend haben Sie eineinhalb Stunden für sich. Mein Tipp für diese Zeit: Im Gipfelhaus gibt es einen kleinen Laden mit Produkten aus der Gegend – Honig, Kräuterschnaps und Ansichtskarten. Der Bergkräuterhonig ist ein echter Geheimtipp! Und keine Sorge wegen der Öffnungszeiten: Der Laden hat bis zum Abend offen. Wer lieber wandert: Rund um den Gipfel gibt es mehrere Wanderwege, alle gut beschildert. Benutzen Sie bitte ausschließlich diese Wege. Ach ja – Edelweiß und Enzian wachsen hier nur noch an wenigen Stellen, Pflücken ist deshalb streng verboten.

Zum Abschluss des Tages treffen sich viele Gruppen gern unten im Ort, am Seeufer, bei einem Eis – das machen wir heute anders. Unser Treffpunkt ist oben beim Gipfelbahnhof. Merken Sie sich bitte gut die Uhrzeit: Um Viertel vor fünf geht unser Zug ins Tal, und zwar pünktlich, auch wenn jemand fehlt.

Zum Schluss noch ein bisschen Geschichte. Das Salzkammergut hat seinen Namen vom Salz, das man hier schon seit Jahrtausenden aus den Bergen holt. Später kamen die Sommergäste, sogar der Kaiser hat viele Sommer im nahen Bad Ischl verbracht. Und hier in St. Wolfgang kennt man eine besondere Geschichte. Bestimmt haben einige von Ihnen schon vom heiligen Wolfgang gehört. Er soll von einem Felsen aus ein Beil ins Tal geworfen haben – und genau dort, wo es gelandet ist, hat er eine Kirche gebaut. Die Leute im Ort sind sehr stolz auf diese Legende und geben sie mit leuchtenden Augen weiter. In der Kirche unten im Ort finden Sie Bilder davon, und auch viele Kinderbücher erzählen die Geschichte. Ob es sich tatsächlich so zugetragen hat, ist allerdings bis heute unbewiesen. So, das war es von meiner Seite. Bitte einsteigen und gute Fahrt!

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Die Fahrgäste sollen …

❌ Die Fahrgäste sollen …

Richtige Lösung: c) bis zur letzten Station in der Bahn bleiben.

Begründung: Die Reiseleiterin sagt: „Bitte tun Sie das auf keinen Fall, sondern fahren Sie mit der Gruppe weiter bis ganz hinauf zum Gipfel.“ → Der Gipfel ist die letzte Station. Die Fahrgäste sollen also bis dorthin im Zug sitzen.

Fallenanalyse: a) ist falsch: „Halt“, „unterwegs“ und „aussteigen“ hört man genau so im Text, dazu schöne Bilder: Almwiesen, Kühe, Fotomotiv. Aber dann kommt: „Bitte tun Sie das auf keinen Fall“ → das ist ein Verbot. b) ist falsch: Hier sind Wörter aus zwei Sätzen gemischt. „Im Bus lassen“ gehört zu den Taschen und Koffern. Die Fahrkarte soll man „gut einstecken“, denn man braucht sie zweimal – hinauf und hinunter.

Schlüsselwörter: „weiterfahren bis ganz hinauf zum Gipfel“ = bis zur letzten Station in der Bahn bleiben / „Stecken Sie sie gut ein“ = die Fahrkarte bei sich haben

2

Das Wetter auf dem Gipfel ist heute …

❌ Das Wetter auf dem Gipfel ist heute …

Richtige Lösung: a) im Augenblick schön.

Begründung: Die Reiseleiterin sagt: „Über dem Gipfel ist der Himmel im Moment strahlend blau. Für den späteren Nachmittag sind aber Wolken angesagt.“ → Jetzt ist das Wetter gut, später ändert es sich.

Fallenanalyse: b) ist falsch: Die Wörter „perfekter Tag“ hört man im Text. Aber das denken die Gäste nur am Morgen. Mit „aber“ kommt die Änderung: Am Nachmittag kommen Wolken → das Wetter ist also nicht den ganzen Tag perfekt. c) ist falsch: Hier sind Wörter aus zwei Sätzen gemischt. „Vormittag“ gehört zum Programm am Aussichtspunkt, „Wolken“ zum späteren Nachmittag. Am Vormittag ist der Himmel blau.

Schlüsselwörter: „im Moment“ = im Augenblick / „strahlend blau“ = schön / „für den späteren Nachmittag … aber Wolken“ = später ändert sich das Wetter

3

Worauf sollen die Wanderer achten?

❌ Worauf sollen die Wanderer achten?

Richtige Lösung: b) Auf die seltenen Pflanzen.

Begründung: Die Reiseleiterin sagt: „Ach ja – Edelweiß und Enzian wachsen hier nur noch an wenigen Stellen, Pflücken ist deshalb streng verboten.“ → Edelweiß und Enzian sind Pflanzen. „Nur noch an wenigen Stellen“ heißt: Sie sind selten.

Fallenanalyse: c) ist falsch: „Laden“ und „Öffnungszeiten“ hört man genau so im Text, dazu der „Geheimtipp“. Aber die Reiseleiterin sagt: „keine Sorge wegen der Öffnungszeiten“ → darauf muss man nicht achten. a) ist falsch: Hier sind Wörter aus zwei Sätzen gemischt. Die Kühe stehen neben den Gleisen der Bahn, nicht neben den Wanderwegen. Achtung: Die wichtige Information kommt ganz leise mit „Ach ja“ am Ende!

Schlüsselwörter: „nur noch an wenigen Stellen“ = selten / „Edelweiß und Enzian“ = Pflanzen / „Pflücken ist streng verboten“ = darauf achten

4

Was sollen die Ausflügler nicht vergessen?

❌ Was sollen die Ausflügler nicht vergessen?

Richtige Lösung: a) Den Termin für die Rückfahrt.

Begründung: Die Reiseleiterin sagt: „Merken Sie sich bitte gut die Uhrzeit: Um Viertel vor fünf geht unser Zug ins Tal, und zwar pünktlich, auch wenn jemand fehlt.“ → „Sich merken“ heißt „nicht vergessen“, und die Uhrzeit für den Zug ins Tal ist der Termin für die Rückfahrt.

Fallenanalyse: b) ist falsch: „treffen sich … unten im Ort“ hört man genau so im Text, dazu Seeufer und Eis. Aber dann kommt: „das machen wir heute anders. Unser Treffpunkt ist oben beim Gipfelbahnhof.“ c) ist falsch: Hier sind Wörter aus zwei Sätzen gemischt. Ansichtskarten gibt es im Laden im Gipfelhaus, im Gasthaus gibt es das Mittagessen. Von Karten, die man nicht vergessen soll, sagt die Reiseleiterin nichts.

Schlüsselwörter: „Merken Sie sich bitte gut“ = nicht vergessen / „die Uhrzeit … geht unser Zug ins Tal“ = Termin für die Rückfahrt

5

Die Reiseleiterin sagt über die Geschichte vom heiligen Wolfgang:

❌ Die Reiseleiterin sagt über die Geschichte vom heiligen Wolfgang:

Richtige Lösung: c) Niemand weiß, ob sie wirklich passiert ist.

Begründung: Die Reiseleiterin sagt: „Ob es sich tatsächlich so zugetragen hat, ist allerdings bis heute unbewiesen.“ → Niemand kann zeigen, dass die Geschichte wahr ist. Das Wort „allerdings“ ist hier das Signal.

Fallenanalyse: b) ist falsch: Das Wort „bestimmt“ hört man im Text, aber in einem anderen Satz: „Bestimmt haben einige von Ihnen schon … gehört“ = wahrscheinlich kennen Sie die Geschichte schon. Auch „Er soll … geworfen haben“ zeigt: Das erzählt man nur, es ist kein Fakt. Und dass die Leute stolz auf die Legende sind, ist kein Beweis. a) ist falsch: Hier sind Wörter aus zwei Sätzen gemischt. Bilder von der Geschichte gibt es in der Kirche unten im Ort. Die Ausstellung im Gipfelhaus zeigt alte Fotos und Briefe von Malern und Schriftstellern.

Schlüsselwörter: „tatsächlich“ = wirklich / „sich zugetragen hat“ = passiert ist / „unbewiesen“ = niemand weiß

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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