Stadtfest

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Nina: Na sowas – Tabea! Dich habe ich ja ewig nicht mehr gesehen. Was führt dich nach Grünthal?

Tabea: Hallo Nina! Ich bin für ein verlängertes Wochenende bei meinem Cousin. Leider bin ich diesmal ein paar Tage zu spät dran – das Stadtfest ist ja schon vorbei, oder?

Nina: Ja, letzten Samstag war das große Finale. Und ich sag dir: Es war viel spannender, als ich dachte. Ich war überrascht, wie professionell das Ganze organisiert war.

Tabea: Echt? Ich erinnere mich, dass früher meistens nur die Freiwillige Feuerwehr eine Blaskapelle aufgestellt hat und ein paar Würstelstände da waren.

Nina: Dieses Mal war das wirklich anders. Die komplette Altstadt wurde zur Fußgängerzone erklärt – zum ersten Mal übrigens seit 20 Jahren. Das hat sofort für eine ganz andere Atmosphäre gesorgt. Die Straßen waren mit Papierlampions in Violett und Gold geschmückt, eine Anspielung auf die Farben unserer Partnerstadt Monteluce in Südfrankreich.

Tabea: Ach, stimmt! Die Städtepartnerschaft besteht ja schon seit den 90ern, oder?

Nina: Genau. Und dieses Jubiläum – 30 Jahre – wurde diesmal besonders gefeiert. Deshalb gab es auch eine ganze Straße mit französischen Spezialitäten: Ratatouille, Tarte Tatin, Käseplatten – sogar original französisches Baguette frisch aus dem mobilen Steinofen!

Tabea: Klingt köstlich. Und bestimmt günstiger als im Delikatessengeschäft?

Nina: Absolut. Ich hab für ein ganzes Menü weniger gezahlt als sonst für einen Teller im Bistro. Und das Beste: Alles kam von lokalen Partnerschaften mit Betrieben aus Monteluce.

Tabea: Gab's auch Musik?

Nina: Na klar! Auf dem Theaterplatz stand eine große Bühne mit Pop, Indie und Elektro – da waren vor allem die Jüngeren unterwegs. Und am alten Rathausplatz gab es klassische Tanzmusik: Tango, Swing und sogar ein paar Runden Square Dance. Da war auch eine Tanzschule aus dem Nachbarort Priedorf vertreten. Die hatten einen Tanzlehrer mitgebracht, der das Publikum aktiv eingebunden hat.

Tabea: Schön, wenn man nicht nur zuschaut, sondern mitmachen darf. Gab es auch etwas für Kinder?

Nina: Ja, auf dem Parkplatz hinter dem Schwimmbad war ein kleiner Jahrmarkt aufgebaut – Karussell, Zuckerwatte, Dosenwerfen. Interessanterweise waren viele Stationen nicht nur auf Spaß, sondern auch auf Geschicklichkeit und Umweltthemen ausgelegt. Zum Beispiel gab es ein Müllsortierspiel für Kinder mit kleinen Preisen – organisiert vom Jugendumweltverein.

Tabea: Toll! Das klingt nach einem Stadtfest mit Konzept, nicht nur oberflächlichem Trubel. Habt ihr auch etwas gekauft?

Nina: Klar! Ich habe handgemachte Teetassen von einer regionalen Keramikerin ergattert – jedes Stück ein Unikat. Mein Mann Jan hat sich ein Buch über die Symbolik mittelalterlicher Brunnen gekauft. Der hat jetzt vor, im Sommer eine kleine Reise durch die Gotikorte der Region zu planen.

Tabea: Ich liebe solche Reisen mit Themenbezug. Und wie lange ging das Fest?

Nina: Offiziell bis Mitternacht, aber die Stimmung war so gut, dass viele noch bis ein Uhr früh geblieben sind. Man hat überall getanzt, gelacht und diskutiert. Das war eine dieser seltenen Nächte, in denen man wirklich das Gefühl hatte: Die ganze Stadt lebt.

Tabea: So schade, dass ich es verpasst habe! Aber nächstes Jahr bin ich pünktlich da – und dann gehen wir zusammen, okay?

Nina: Versprochen. Ich merk’s mir vor.

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1

Nina ist zu Besuch bei Tabea.

„1. Nina ist zu Besuch bei Tabea.“
Begründung:
Im Text fragt Nina Tabea: „Was führt dich nach Grünthal?“ Tabea antwortet darauf: „Ich bin für ein verlängertes Wochenende bei meinem Cousin.“
→ Es ist also **Tabea**, die zu Besuch in Grünthal ist, und nicht Nina bei Tabea. Die Rollen sind vertauscht. Falsch.

Schlüsselwörter:
„Was führt dich nach Grünthal?“
„Ich bin für ein verlängertes Wochenende bei meinem Cousin.“

2

Die ganze Stadt wurde zur Fußgängerzone.

„2. Die ganze Stadt wurde zur Fußgängerzone.“
Begründung:
Nina sagt: „Die komplette **Altstadt** wurde zur Fußgängerzone erklärt.“
→ Die Falle liegt hier im Detail: Es war nicht die „ganze Stadt“, sondern nur die „komplette **Altstadt**“. Das ist ein wichtiger Unterschied im Umfang. Falsch.

Schlüsselwörter:
„Die komplette Altstadt wurde zur Fußgängerzone erklärt“

3

Das Fest fand zum ersten Mal seit 20 Jahren statt.

„3. Das Fest fand zum ersten Mal seit 20 Jahren statt.“
Begründung:
Nina sagt: „Die komplette Altstadt wurde zur Fußgängerzone erklärt – **zum ersten Mal übrigens seit 20 Jahren.**“
→ Die Falle ist die falsche Zuordnung: Nicht das Stadtfest insgesamt war das erste Mal seit 20 Jahren, sondern die **Erklärung der Altstadt zur Fußgängerzone** war zum ersten Mal seit 20 Jahren. Das Fest selbst findet regelmäßig statt. Falsch.

Schlüsselwörter:
„Die komplette Altstadt wurde zur Fußgängerzone erklärt – zum ersten Mal übrigens seit 20 Jahren.“

4

Die Städtepartnerschaft feierte ihr 30-jähriges Jubiläum.

„4. Die Städtepartnerschaft feierte ihr 30-jähriges Jubiläum.“
Begründung:
Nina bestätigt: „Genau. Und dieses Jubiläum – **30 Jahre** – wurde diesmal besonders gefeiert.“
→ Diese Aussage wird im Text direkt bestätigt und enthält keine Falle. Richtig.

Schlüsselwörter:
„dieses Jubiläum – 30 Jahre – wurde diesmal besonders gefeiert.“

5

Das Essen auf dem Fest war preiswert.

„5. Das Essen auf dem Fest war preiswert.“
Begründung:
Tabea fragt nach den französischen Spezialitäten: „Und bestimmt günstiger als im Delikatessengeschäft?“ Nina antwortet: „Absolut. Ich hab für ein ganzes Menü weniger gezahlt als sonst für einen Teller im Bistro.“
→ Ninas Antwort bestätigt klar, dass das Essen günstig, also preiswert, war. „Absolut“ und der Preisvergleich sind eindeutig. Richtig.

Schlüsselwörter:
„günstiger als im Delikatessengeschäft?“
„Absolut. Ich hab für ein ganzes Menü weniger gezahlt als sonst für einen Teller im Bistro.“

6

Alle Stationen für Kinder waren auf Geschicklichkeit und Umweltthemen ausgelegt.

„6. Alle Stationen für Kinder waren auf Geschicklichkeit und Umweltthemen ausgelegt.“
Begründung:
Nina beschreibt: „Interessanterweise waren **viele Stationen** nicht nur auf Spaß, sondern auch auf Geschicklichkeit und Umweltthemen ausgelegt.“
→ Die Falle liegt im Wort „alle“. Nina sagt „viele Stationen“, nicht „alle Stationen“. Es gab auch andere Attraktionen (z.B. Karussell, Zuckerwatte) die dem reinen Spaß dienten. Falsch.

Schlüsselwörter:
„viele Stationen nicht nur auf Spaß, sondern auch auf Geschicklichkeit und Umweltthemen ausgelegt.“

7

Tabeas Mann hat sich ein Buch über die Symbolik mittelalterlicher Brunnen gekauft.

„7. Tabeas Mann hat sich ein Buch über die Symbolik mittelalterlicher Brunnen gekauft.“
Begründung:
Nina erzählt: „**Mein Mann Jan** hat sich ein Buch über die Symbolik mittelalterlicher Brunnen gekauft.“
→ Die Falle hier ist die falsche Zuordnung der Person. Das Buch hat **Ninas Mann Jan** gekauft, nicht Tabeas Mann (der im Dialog gar nicht erwähnt wird). Falsch.

Schlüsselwörter:
„Mein Mann Jan“
„hat sich ein Buch über die Symbolik mittelalterlicher Brunnen gekauft.“

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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