Ein Wochenende in den Bergen

Lesen Sie den Text und schließen Sie die Lücken. Welche Lösung ist jeweils richtig?

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Liebe Sofia,

ich möchte dir von   meinmeinenmeinem letzten Wochenende erzählen. Kurz entschlossen bin ich mit zwei Freunden in die Berge gefahren,   umfürmit dem Alltag zu entkommen. Wir hatten das Gefühl,   weildassdennoch wir dringend eine Pause brauchen und frische Luft uns guttun würde.

Schon die Fahrt war beeindruckend, denn   wiealsje höher wir kamen, desto schöner wurde die Landschaft. Die schneebedeckten Gipfel und die klaren Seen sahen fast unwirklich aus. Nach unserer Ankunft bezogen wir eine kleine Berghütte,   diedasdass einfach eingerichtet, aber sehr gemütlich war.

Am nächsten Morgen standen wir früh auf, um eine Wanderung zu machen. Der Aufstieg war anstrengender   wiealswenn gedacht, doch die Aussicht vom Gipfel hat   jedefastnicht Mühe wert gemacht. Oben angekommen, setzten wir uns ins Gras, aßen unser Proviantbrot und genossen die Stille.

Am Abend kochten wir gemeinsam und unterhielten   sicheuchuns lange über Zukunftspläne und neue Ziele. Ohne ständigen Handyempfang fühlte sich alles ruhiger und bewusster an.

Ich habe gemerkt,   obwienicht wichtig solche Auszeiten sind. Vielleicht planen wir bald gemeinsam einen kleinen Ausflug – ich   wurdewürdewäre mich sehr freuen.

Liebe Grüße
Anna

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Erklärungen zur Übung

Lücke 1: „… von meinem letzten Wochenende erzählen.“

  • meinem – richtig: Die Präposition „von“ verlangt immer Dativ. „das Wochenende“ ist neutral → Dativ: „von dem Wochenende“ = „von meinem Wochenende“.
  • mein – falsch: Das ist Nominativ oder Akkusativ neutral.
  • meinen – falsch: Das wäre Akkusativ maskulin.

Lücke 2: „… gefahren, um dem Alltag zu entkommen.“

  • um – richtig: „um … zu“ drückt ein Ziel oder eine Absicht aus. Frage: Warum sind wir gefahren? → Um dem Alltag zu entkommen.
  • für – falsch: „für“ braucht ein Nomen („für den Urlaub“), nicht einen „zu“-Infinitiv.
  • mit – falsch: „mit“ bedeutet Begleitung („mit Freunden“).

Lücke 3: „Wir hatten das Gefühl, dass wir dringend eine Pause brauchen …“

  • dass – richtig: „dass“ leitet einen Nebensatz ein, der erklärt, was genau das Gefühl ist. Wichtig: Im Nebensatz steht das Verb am Ende → „brauchen“.
  • weil – falsch: „weil“ gibt einen Grund an. Hier wird aber der Inhalt des Gefühls erklärt.
  • dennoch – falsch: „dennoch“ bedeutet „trotzdem“ und steht im Hauptsatz.

Lücke 4: „… denn je höher wir kamen, desto schöner wurde die Landschaft.“

  • je – richtig: Die feste Struktur lautet: „je … desto …“. Sie zeigt eine Steigerung: Je höher wir kamen, desto schöner wurde es.
  • wie – falsch: „wie“ benutzt man für Gleichheit („so hoch wie“).
  • als – falsch: „als“ benutzt man für Vergleiche in der Vergangenheit oder bei Komparativ („größer als“).

Lücke 5: „… eine kleine Berghütte, die einfach eingerichtet … war.“

  • die – richtig: „die“ ist ein Relativpronomen und bezieht sich auf „die Berghütte“ (feminin). Relativsatz erklärt das Nomen genauer.
  • das – falsch: „das“ wäre neutral.
  • dass – falsch: „dass“ ist eine Konjunktion, kein Relativpronomen.

Lücke 6: „… war anstrengender als gedacht.“

  • als – richtig: Nach dem Komparativ („anstrengender“) benutzt man immer „als“. Beispiel: größer als, schneller als, schwieriger als.
  • wie – falsch: „wie“ benutzt man bei Gleichheit („so schwer wie“).
  • wenn – falsch: „wenn“ ist eine Bedingung („wenn es regnet“).

Lücke 7: „… hat jede Mühe wert gemacht.“

  • jede – richtig: Die feste Wendung lautet: „etwas ist jede Mühe wert“. „die Mühe“ ist feminin → Akkusativ: „jede Mühe“.
  • fast – falsch: „fast Mühe“ ergibt keinen Sinn.
  • nicht – falsch: Würde die Bedeutung komplett ändern.

Lücke 8: „… und unterhielten uns lange …“

  • uns – richtig: „sich unterhalten“ ist reflexiv. Bei „wir“ heißt es „uns“ (Akkusativ).
  • sich – falsch: „sich“ passt nur bei „er/sie/es“.
  • euch – falsch: Das wäre 2. Person Plural.

Lücke 9: „Ich habe gemerkt, wie wichtig solche Auszeiten sind.“

  • wie – richtig: „wie“ zeigt hier eine Intensität oder Art. → Wie wichtig sind sie? Sehr wichtig.
  • ob – falsch: „ob“ benutzt man bei Ja-/Nein-Fragen.
  • nicht – falsch: Grammatisch unmöglich an dieser Stelle.

Lücke 10: „… ich würde mich sehr freuen.“

  • würde – richtig: Das ist Konjunktiv II und drückt einen Wunsch oder eine höfliche Vorstellung aus. → Es ist noch nicht sicher, aber möglich.
  • wurde – falsch: Das ist Vergangenheit von „werden“.
  • wäre – falsch: „wäre“ gehört zu „sein“ und passt hier nicht zum Verb „freuen“.

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