Goethe
Ukrainisch
In einem Forum wird diskutiert, was Menschen über das Thema Fsmilie und Beruf denken.
Welche Aussagen passen zu welchen der vier Personen? Eine Person kann mehrmals genannt werden.
32% (8 з 25 осіб відповіли правильно з першого разу)
a) Sabine
Viele junge Frauen stellen sich eine perfekte Zukunft vor: einen gut verdienenden Ehemann, zwei aufgeweckte Kinder, und die Mutter arbeitet halbtags in einem attraktiven Büro. Mit 15 Jahren hatte ich ähnliche Vorstellungen. Die Realität sieht jedoch anders aus.
Ich bin bis heute nicht verheiratet, obwohl ich inzwischen 32 Jahre alt bin. Meine Eltern fragen mich mindestens zweimal im Monat, wie es mit meinem Leben weitergehen soll. Seit einem Jahr wohne ich mit meinem Freund zusammen. Wir gehen beide arbeiten, haben eine schöne Wohnung und sind zufrieden – über Kinder sprechen wir allerdings kaum.
Ich weiß, dass sich mein Freund eine Familie wünscht. Wie das konkret funktionieren soll, ist mir allerdings unklar, denn ich habe keinen festen Arbeitsvertrag in Aussicht. Mein Partner arbeitet als Freelancer in der IT-Branche und ist oft in ganz Osteuropa unterwegs. Im vergangenen Monat habe ich ihn kaum gesehen. Das hat mit einem klassischen Familienleben wenig zu tun.
b) Markus
Ich stamme aus einer Familie mit vielen Kindern. Für uns Kinder war das meist schön, für meine Mutter jedoch häufig sehr anstrengend. Sie war mit den Kindern oft überfordert, und es gab ständig irgendwelche Schwierigkeiten.
Wir gingen damals ganz selbstverständlich davon aus, dass unsere Mutter zu Hause bleibt, wenn wir aus der Schule kamen. Heute erzählen mir Freunde oft lachend, dass ein solches Familienmodell kaum noch möglich sei. Tatsächlich hat sich meine Lebenssituation genau gegenteilig entwickelt.
Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet und habe einen kleinen Sohn, der morgens die Grundschule besucht und danach in der Kindertagesstätte betreut wird. Meine Frau arbeitet Vollzeit, deshalb verbringen wir als Familie vor allem abends und am Wochenende gemeinsam Zeit. Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht – für uns steht der Beruf jedenfalls im Mittelpunkt.
c) Stefan
Für mich stand immer fest, dass mir meine Familie wichtiger ist als beruflicher Erfolg. Wir haben zwei Töchter im Alter von zwei und vier Jahren, und ich habe bewusst Elternzeit genommen. Meine Frau ist eine engagierte Lehrerin, die sehr viel Einsatz für ihre Schülerinnen und Schüler zeigt, weshalb sie so schnell wie möglich wieder in den Beruf zurückkehren wollte.
Ich arbeite als Steuerberater in einer großen Kanzlei. Mein Chef findet es zwar nicht ideal, dass ich eine längere unbezahlte Pause eingelegt habe, da mein Arbeitsplatz nur schwer durch eine Vertretung ersetzt werden kann. Trotzdem stehe ich in engem Kontakt mit meinem Team und bin überzeugt, dass es richtig ist, bald wieder ins Büro zurückzukehren.
Unsere jüngste Tochter besucht inzwischen die Kindertagesstätte. Im kommenden Jahr, wenn auch das kleinere Kind betreut wird, werde ich mit Zufriedenheit in meinen Beruf zurückkehren.
d) Laura
Wenn ich höre, wie meine Freundinnen über ihre familiären Schwierigkeiten sprechen, reagiere ich oft mit Ungeduld. Drei Kinder in meiner Familie reichen mir völlig aus. Meine Tochter ist sechs Jahre alt, und die Zwillinge meines Lebenspartners sind neun.
Eigentlich sollte der Alltag überschaubar sein: frühstücken, Schule, Kindergarten, Abendessen. In der Realität sieht es jedoch anders aus. Morgens hat meine Tochter meist keinen Appetit, und die beiden Jungen haben ebenfalls keine Lust aufzustehen.
Mein Partner fährt sehr früh zur Arbeit, sodass ich die Kinder alleine zur Schule bringen muss. Wenn ich schließlich im Büro ankomme, bin ich oft völlig erschöpft. Die Arbeitszeit empfinde ich dagegen als angenehm – dort streitet niemand. Am Nachmittag hole ich die Kinder ab, und abends essen wir gemeinsam zu Abend. Danach sind wir alle müde, doch die Kinder leider noch nicht.

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