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Deutsch
TN1: Hast du gehört, dass unser Kurskollege Mehmet krank ist und momentan nicht am Deutschkurs teilnehmen kann? Die Prüfung ist in einem Monat und er verpasst gerade den wichtigsten Unterricht — ich mache mir wirklich Sorgen um ihn. Ich dachte, wir besuchen ihn und helfen ihm gemeinsam beim Lernen.
TN2: Ja, das hat mir unsere Lehrerin auch erzählt — das ist wirklich eine schwierige Situation für ihn! Eine Prüfung in einem Monat und krank zu Hause liegen — das ist sehr stressig. Wir sollten auf jeden Fall helfen, gute Kurskollegen unterstützen sich gegenseitig. Wann und wie kommen wir denn am besten zu Mehmet?
TN1: Ich denke, wir sollten ihn zweimal pro Woche besuchen — zum Beispiel dienstags und donnerstags nach dem Kurs. So verliert er nicht so viel Stoff und wir können ihm regelmäßig alles erklären. Mehmet wohnt nicht weit, wir können einfach zu Fuß gehen. Was sollen wir deiner Meinung nach mitbringen?
TN2: Ich würde am liebsten nur unsere eigenen Hefte mitbringen — Mehmet hat doch sicher sein eigenes Kursbuch zu Hause und kann damit arbeiten. Das reicht völlig aus, mehr braucht man nicht. Was hältst du davon?
TN1: Hmm, das finde ich ehrlich gesagt nicht genug. Mehmet hat vielleicht nicht alle Notizen aus dem Unterricht, den er verpasst hat — und ohne diese Notizen kann er sich nicht richtig vorbereiten. Ich schlage vor, wir kopieren alle Unterrichtsmaterialien und Hausaufgaben der letzten Wochen und bringen ihm eine vollständige Zusammenfassung mit. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, das ist wirklich eine sehr gute Idee, da hast du recht! Ohne die verpassten Notizen hat er große Lücken und kann die Prüfung nicht gut bestehen. Eine Zusammenfassung ist genau das, was er jetzt braucht. Wie können wir ihm denn beim Lernen am besten helfen?
TN1: Ich denke, wir könnten ihm den verpassten Stoff erklären und dann zusammen Übungen machen — so versteht er alles Schritt für Schritt und kann gleich üben. Außerdem können wir ihm zeigen, welche Themen besonders wichtig für die Prüfung sind. Was meinst du dazu?
TN2: Da bin ich anderer Meinung — ich glaube, wenn wir alles erklären, dauert das viel zu lange und Mehmet ist krank, er kann sich nicht so lange konzentrieren. Ich finde, wir sollten ihm lieber kurze, klare Lernzettel schreiben und ihm die wichtigsten Regeln aufschreiben, damit er auch alleine lernen kann, wenn wir nicht da sind. Ich schlage vor, wir machen beides — kurze Erklärungen bei jedem Besuch und gute Lernzettel zum Selbststudium. Hast du eine andere Idee?
TN1: Ja, das ist ein perfekter Kompromiss! Kurze Erklärungen beim Besuch und Lernzettel für zu Hause — so lernt er auch zwischen unseren Besuchen weiter und verliert keine wertvolle Zeit. Und was können wir konkret gemeinsam mit ihm üben — hast du schon überlegt?
TN2: Ich würde vor allem Sprechen üben — das ist der schwerste Teil der Prüfung und dafür braucht man immer einen Partner. Alleine kann man Sprechen nicht trainieren, also können wir ihm dabei am meisten helfen. Bist du damit einverstanden?
TN1: Ja, Sprechen ist auf jeden Fall sehr wichtig — aber ich denke, wir sollten auch Grammatik und Wortschatz nicht vergessen. Ich schlage vor, wir fangen jeden Besuch mit einer kurzen Grammatikübung an, dann üben wir zusammen Wortschatz und zum Schluss machen wir immer ein kleines Prüfungsgespräch. So üben wir alles und er ist bestens vorbereitet. Gut, ich glaube, wir haben alles besprochen!
TN2: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen.
TN1: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Wann und wie: wir besuchen Mehmet zweimal pro Woche — dienstags und donnerstags nach dem Kurs, wir gehen zu Fuß, er wohnt nicht weit.
Was mitbringen: wir kopieren alle verpassten Unterrichtsmaterialien und Notizen und bringen ihm eine vollständige Zusammenfassung mit.
Wie helfen: kurze Erklärungen bei jedem Besuch und gut gemachte Lernzettel, damit er auch alleine weiterlernen kann.
Was üben: zuerst eine kurze Grammatikübung, dann Wortschatz — und zum Abschluss immer ein Prüfungsgespräch zum Sprechen üben.
TN2: Perfekt, so machen wir das! Mit unserer Hilfe wird Mehmet die Prüfung bestimmt bestehen — und in einem Monat feiern wir alle zusammen!

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