Krankenversicherung in Ihrem Heimatland (Ukraine)

Situation:

Sie leben in Deutschland, aber Ihre Eltern wohnen noch in der Ukraine. Sie möchten für Ihre Eltern eine private Krankenversicherung in der Ukraine abschließen.

Aufgabe:

Planen Sie gemeinsam, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:

1. Welche Versicherung ist für ältere Menschen geeignet?
2. Welche Leistungen sind für Senioren besonders wichtig? (z. B. Herzerkrankungen, Medikamente)
3. Wie kann man das aus Deutschland heraus organisieren?
4. Wann und wie mit den Eltern darüber sprechen?

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TN1: Hast du gehört, dass meine Eltern in der Ukraine immer noch keine private Krankenversicherung haben? Meine Mutter hatte letzte Woche Herzprobleme und musste alles selbst bezahlen — das war sehr teuer und ich mache mir große Sorgen. Ich möchte von hier aus für sie eine Versicherung organisieren, aber ich weiß nicht wie. Ich dachte, wir besprechen das gemeinsam!

TN2: Oh, das klingt wirklich besorgniserregend — ich hoffe, deiner Mutter geht es jetzt besser! Für ältere Menschen ohne Versicherung ist jeder Arztbesuch ein finanzielles Risiko, das darf nicht so bleiben. Gut, dass du handeln möchtest — lass uns das zusammen planen. Welche Versicherung ist denn für ältere Menschen in der Ukraine geeignet?

TN1: Ich denke, eine private Krankenversicherung von einem ukrainischen Anbieter wäre am besten — die kennen das Gesundheitssystem vor Ort und arbeiten direkt mit ukrainischen Krankenhäusern zusammen. Es gibt dort einige bekannte Anbieter wie UNIQA oder ARX, die spezielle Tarife für Senioren anbieten. Was meinst du, welche Leistungen sind für ältere Menschen besonders wichtig?

TN2: Ich würde sagen, das Wichtigste ist die Abdeckung für Notfälle — Krankenwagen, Notaufnahme und Operationen. Das reicht für den Anfang völlig aus! Was hältst du davon?

TN1: Hmm, das finde ich ehrlich gesagt zu wenig für ältere Menschen. Notfälle sind wichtig, aber meine Eltern brauchen vor allem regelmäßige Facharztbesuche — Kardiologe für das Herz, Orthopäde für die Gelenke — und auch Medikamente, die sehr teuer sind. Wenn die Versicherung nur Notfälle abdeckt, zahlen sie trotzdem jeden Monat viel Geld für normale Behandlungen. Ich schlage vor, wir suchen einen Tarif, der sowohl Notfälle als auch regelmäßige Facharztbesuche und Medikamente einschließt. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, da hast du absolut recht — für Senioren sind regelmäßige Arztbesuche viel häufiger als Notfälle! Ein umfassenderer Tarif ist definitiv sinnvoller, auch wenn er etwas mehr kostet. Wie kann man das denn aus Deutschland heraus organisieren — hast du schon darüber nachgedacht?

TN1: Ich denke, wir können die meisten Sachen online erledigen — viele ukrainische Versicherungsanbieter haben jetzt gute Webseiten auf Ukrainisch und Russisch, wo man Tarife vergleichen und sogar online abschließen kann. Außerdem kann ich meinen Bruder in Kyiv bitten, persönlich in ein Büro zu gehen und die Dokumente zu unterschreiben. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung — ich würde nicht alles meinem Bruder überlassen, das ist zu viel Verantwortung für ihn und er kennt vielleicht nicht alle wichtigen Details. Ich finde, du solltest direkt mit den Versicherungsanbietern per E-Mail oder Telefon kommunizieren — viele haben auch eine deutsche oder englische Hotline für Auslandsukrainer. So hast du alles selbst in der Hand und weißt genau, was im Vertrag steht. Ich schlage vor, du kombinierst beides — du recherchierst und kommunizierst selbst mit den Anbietern, und dein Bruder hilft nur bei den Unterschriften vor Ort. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, das ist ein sehr guter Kompromiss — ich behalte die Kontrolle über alles Wichtige und mein Bruder hilft nur beim Papierkram vor Ort! So mache ich keine Fehler und der Vertrag ist genau so, wie ich ihn haben möchte. Und wann und wie soll ich mit meinen Eltern darüber sprechen — hast du einen Rat?

TN2: Ich würde sagen, du rufst sie am Wochenende an — da hast du mehr Zeit und kannst alles in Ruhe erklären. Ältere Menschen brauchen manchmal etwas länger, um neue Sachen zu verstehen, da sollte man nicht hetzen. Was hältst du davon?

TN1: Hmm, ein Telefonat reicht mir nicht — bei so einem wichtigen Thema möchte ich sicher sein, dass meine Eltern alles wirklich verstehen und zustimmen. Ich schlage vor, wir machen einen Video-Call, damit ich ihnen alles auf dem Bildschirm zeigen kann — die verschiedenen Tarife, die Kosten, die Leistungen. So können sie selbst mitlesen und Fragen stellen, und ich sehe an ihren Gesichtern, ob sie alles verstanden haben. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, ein Video-Call ist viel besser als nur Telefonieren — man sieht sich und das gibt gleich ein besseres Gefühl, besonders wenn man weit voneinander entfernt ist! Du kannst ihnen die Unterlagen auch vorher per WhatsApp schicken, damit sie sich schon ein bisschen vorbereiten können. Gut, ich glaube, du hast jetzt wirklich einen sehr guten Plan!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen.

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Welche Versicherung: eine private Krankenversicherung von einem ukrainischen Anbieter mit Seniorentarif — zum Beispiel UNIQA oder ARX.
Welche Leistungen: nicht nur Notfälle — auch regelmäßige Facharztbesuche beim Kardiologen und Orthopäden sowie Medikamente müssen abgedeckt sein.
Wie organisieren: selbst online recherchieren und direkt mit den Anbietern kommunizieren — Bruder in Kyiv hilft nur bei den Unterschriften vor Ort.
Wann mit Eltern sprechen: Video-Call am Wochenende — Unterlagen vorher per WhatsApp schicken, damit die Eltern vorbereitet sind und alles in Ruhe besprechen können.

TN1: Perfekt, so machen wir das! Ich bin so froh, dass wir das besprochen haben — jetzt weiß ich genau, was ich tun muss. Meine Eltern werden sich sicher sein, dass ich auch aus der Ferne für sie da bin!

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