Einem Freund bei der Gartenarbeit helfen

Situation:

Ihr Freund hat einen großen Garten und braucht dringend Hilfe bei der Gartenarbeit. Sie bieten ihm Ihre Hilfe an.

Aufgabe:
Planen Sie gemeinsam, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:

1. Wann und wie lange soll die Gartenarbeit stattfinden?
2. Welche Arbeiten müssen erledigt werden?
3. Welches Werkzeug wird benötigt?
4. Was soll gegessen und getrunken werden?

Beispiel

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TN1: Hast du gehört, dass unser Freund Thomas einen großen Garten hat, der komplett verwildert ist? Er hat den ganzen Winter nichts gemacht und jetzt wächst alles durcheinander — Unkraut überall, die Hecke ist viel zu hoch und die Beete müssen neu bepflanzt werden. Er hat mich um Hilfe gebeten und ich dachte, wir machen das zusammen — zu zweit geht alles viel schneller!

TN2: Ja, das hat er mir auch erzählt — ein vernachlässigter Garten ist wirklich viel Arbeit, das schafft man alleine kaum! Aber Gartenarbeit an der frischen Luft macht mir eigentlich Spaß, besonders wenn man hinterher sieht, wie schön alles geworden ist. Natürlich helfe ich mit! Wann und wie lange soll die Gartenarbeit denn stattfinden?

TN1: Ich denke, nächster Samstag wäre ideal — da haben wir alle Zeit und können den ganzen Tag arbeiten wenn nötig. Ich würde sagen, wir planen ungefähr vier bis fünf Stunden ein — dann ist der Garten nicht perfekt aber deutlich besser und Thomas kann den Rest selbst erledigen. Was meinst du, welche Arbeiten müssen denn zuerst erledigt werden?

TN2: Ich würde sofort mit dem Rasenmähen anfangen — das macht den größten visuellen Unterschied und motiviert, weiterzumachen. Wenn der Rasen kurz ist, sieht alles schon viel ordentlicher aus! Was hältst du davon?

TN1: Hmm, Rasenmähen ist wichtig, aber ich finde, wir sollten zuerst das Unkraut jäten — wenn wir den Rasen mähen bevor das Unkraut weg ist, verbreiten wir die Unkrautsamen durch den ganzen Garten und in zwei Wochen ist alles wieder so schlimm wie vorher! Ich schlage vor, wir fangen mit Unkraut jäten und Hecke schneiden an — das sind die dringendsten Arbeiten. Danach mähen wir den Rasen und bepflanzen die Beete. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, da hast du absolut recht — Unkraut zuerst ist viel logischer! Sonst macht man doppelte Arbeit und das wäre wirklich ärgerlich. Eine klare Reihenfolge macht uns viel effizienter. Welches Werkzeug wird denn benötigt — bringt jeder etwas mit oder hat Thomas alles?

TN1: Ich denke, Thomas hat wahrscheinlich einen Rasenmäher und eine Harke — aber ich bin nicht sicher, ob er gute Gartenscheren für die Hecke hat. Ich schlage vor, wir fragen ihn vorher, was er hat und was fehlt — dann bringt jeder von uns etwas mit damit wir nicht doppelt kaufen müssen. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung — ich finde, wir sollten nicht darauf warten, dass Thomas antwortet. Er ist oft vergesslich und sagt dann am Tag selbst, dass er nichts hat. Ich finde, wir bringen einfach sicherheitshalber alles Wichtige selbst mit — Handschuhe, Gartenscheren, Unkrauthacker und Säcke für den Grünabfall. Dann haben wir auf jeden Fall alles was wir brauchen und verlieren keine Zeit. Ich schlage vor, wir teilen die Sachen auf — du bringst Handschuhe und Gartenscheren, ich bringe Unkrauthacker und Säcke. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, selbst mitbringen und aufteilen ist viel zuverlässiger — so sind wir auf jeden Fall gut ausgerüstet! Thomas kennen wir ja — wenn wir auf ihn warten, stehen wir am Samstag ohne Werkzeug da. Und was sollen wir essen und trinken — hast du schon darüber nachgedacht?

TN2: Ich würde sagen, Thomas soll sich um das Essen kümmern — wir helfen ihm schließlich und er sollte uns wenigstens bekochen! Was hältst du davon?

TN1: Hmm, das finde ich nicht so fair. Thomas hat schon genug zu tun und wenn er auch noch kochen muss, ist er vor unserem Kommen schon erschöpft. Ich schlage vor, wir bringen selbst etwas mit — jeder macht ein paar Sandwiches und bringt eine Flasche Wasser oder Saft mit. Das ist unkompliziert, wir können zwischendurch eine Pause machen ohne die Arbeit zu unterbrechen und niemand hat extra Stress. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, selbst mitbringen ist viel praktischer — eine kurze Pause mit Essen und Trinken mitten in der Arbeit gibt neue Energie! Und Sandwiches kann man schnell vorbereiten, das ist kein Aufwand. Vielleicht bringt Thomas einfach Kaffee oder Tee für die Pause — das kann er bestimmt hinbekommen! Gut, ich glaube, wir haben wirklich einen super Plan!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen.

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Wann und wie lange: nächsten Samstag — wir planen vier bis fünf Stunden ein, damit die wichtigsten Arbeiten erledigt werden.
Welche Arbeiten: zuerst Unkraut jäten und Hecke schneiden — danach Rasen mähen und Beete bepflanzen. Diese Reihenfolge ist am effektivsten.
Werkzeug: wir bringen alles selbst mit und teilen auf — du bringst Handschuhe und Gartenscheren, ich bringe Unkrauthacker und Säcke für Grünabfall.
Essen und Trinken: jeder bringt Sandwiches und Getränke mit — Thomas macht Kaffee oder Tee für die Pause.

TN1: Perfekt, so machen wir das! Nach einem fleißigen Samstag wird Thomas einen wunderschönen Garten haben — und wir können stolz auf unsere Arbeit sein!

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