Aufgabe 1 – bewusst
„Ich habe bewusst entschieden“ ist eine gängige, formelle Wendung, wenn man betonen will, dass man etwas mit Absicht und Überlegung getan hat.
„plötzlich“ passt nicht, weil es etwas Spontanes oder Unerwartetes beschreibt.
„einfach“ ist umgangssprachlich, aber zu unpräzise für diese Formulierung.
Aufgabe 2 – wenn
„Aber wenn ich angefangen hatte…“ ist eine korrekte Bedingungskonstruktion im Sinne von: sobald etwas passiert ist, konnte man nicht mehr stoppen.
„obwohl“ würde einen Gegensatz ausdrücken – passt hier aber nicht, da es keinen Widerspruch gibt.
„weil“ wäre inhaltlich nicht falsch, aber grammatikalisch unpassend in dieser Konstruktion mit „aber“.
Aufgabe 3 – verlegt
„Einen neuen Boden verlegen“ ist der fachlich richtige Ausdruck.
„gelegt“ ist zu allgemein – man legt z. B. einen Teppich, aber keinen Boden.
„gebaut“ ist völlig unpassend im Zusammenhang mit Boden.
Aufgabe 4 – leider
„Leider zu dunkel“ ist eine passende Kombination für eine bedauerliche Feststellung.
„kaum“ ergibt keinen Sinn im Zusammenhang mit Farbintensität.
„trotzdem“ würde eine Gegenaussage erwarten, aber hier wird ein Problem geschildert.
Aufgabe 5 – zum Glück
„Zum Glück da gewesen“ drückt Erleichterung und Dankbarkeit aus – perfekt in diesem Zusammenhang.
„zum Beispiel“ passt grammatikalisch nicht in den Satz.
„zum Schluss“ hat mit der Reihenfolge zu tun, aber nicht mit der Aussage hier.
Aufgabe 6 – Nach
„Nach der Renovierung“ ist richtig, weil es sich auf einen Zeitpunkt danach bezieht.
„Wegen“ würde einen Grund einleiten, ist hier aber zeitlich gemeint.
„Trotz“ würde einen Gegensatz ausdrücken, was hier nicht passt.
Aufgabe 7 – Am liebsten
„Am liebsten hätte ich dich eingeladen“ ist die richtige Form, um einen Wunsch oder eine verpasste Möglichkeit auszudrücken.
„Dazwischen“ passt grammatikalisch überhaupt nicht.
„Immerhin“ drückt einen Gegensatz oder Trost aus – hier aber nicht sinnvoll.
Aufgabe 8 – ja
„Ich bin ja kein richtiger Pflanzenprofi“ klingt natürlich und betont etwas Bekanntes oder Erwartbares.
„ehrlich“ würde am Satzanfang passen, aber nicht an dieser Stelle.
„vermutlich“ würde bedeuten, dass man es nicht sicher weiß – aber hier ist sich die Sprecherin sicher.
Aufgabe 9 – von
„Ich freue mich, von dir zu lesen“ ist die gängige Formulierung, wenn man sich auf schriftliche Kommunikation bezieht.
„bei dir zu lesen“ klingt ungewohnt und ungrammatisch.
„an dir zu lesen“ ist komplett falsch im Deutschen.
Aufgabe 10 – heute
„Ich mache Schluss für heute“ ist eine übliche Redewendung am Ende eines Briefes.
„sonst“ hätte einen warnenden oder gegensätzlichen Sinn – hier aber unpassend.
„zuerst“ passt nicht zur abschließenden Aussage.