Zweites Sirenenturnier in Röcksdorf an diesem Wochenende

Lesen Sie den Text und die Aufgaben. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Die Rettungskräfte setzen ein Zeichen gegen die abnehmende Akzeptanz ihrer Arbeit

(aus einer Regionalzeitung)

Dass Rettungskräfte auf ihren Einsätzen immer öfter beleidigt, bedroht oder angegriffen werden – das ist leider ein Trend in ganz Deutschland. Betroffen sind alle möglichen Einsatzgebiete: die Autobahn, das Wohngebiet, die Einkaufspassage, die öffentlichen Verkehrsmittel. Zum Beispiel: Ein Rettungswagen muss zu einer alten Frau mit Schlaganfall und parkt vor dem Haus, ein Anwohner kann deshalb nicht ausparken und beleidigt die Sanitäter.

In Röcksdorf hat man auf diese Entwicklung eine besondere Antwort gefunden. Letztes Jahr fand auf dem Vereinsgelände des Sport- und Turnvereins Röcksdorf das erste Sirenenturnier statt, eine Sportveranstaltung, bei der Teams der Polizei, des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehr und der verschiedenen Rettungs- und Hilfsorganisationen wie Deutsches Rotes Kreuz und Arbeiter-Samariter-Bund gegeneinander antreten. Neu ist in diesem Jahr eine Mannschaft des St.-Veits-Krankenhaus.

„Wir haben eigentlich zwei Ziele“, sagt Rolf Bender, Hauptmann der Berufsfeuerwehr Röcksdorf.  „Nach innen wollen wir den Zusammenhalt der verschiedenen Organisationen stärken. Wir wollen die Rettungskräfte der verschiedenen Abteilungen dazu anregen, über ihre Erfahrungen miteinander zu sprechen. Am Samstagabend wird es eine öffentliche Gesprächsrunde zum Thema ‚Gewalt gegen Rettungskräfte‘ geben. Nach außen hin aber wollen wir die Bevölkerung dazu einladen, sich einmal ein anderes Bild von denjenigen zu machen, die sie sonst nur in Uniform und in Arbeitskleidung sehen. Wir spielen Fußball. Wir feiern zusammen ein Fest.“

Die Bevölkerung ist ausdrücklich zum Mitfeiern eingeladen. Es gibt Getränke- und Essensstände, Musik und Tanz. Wer möchte, kann bei einem Tippspiel mitmachen.

Besonders würden sich die Organisatoren noch über freiwillige Helfer freuen. „Je mehr mitmachen, desto stärker wird das Zeichen, das von dem Turnier ausgeht. Ich und meine Kollegen – wir haben einen harten Alltag, auch wenn wir alle unsere Arbeit lieben. Die Unterstützung, die wir bei einem solchen Fest erfahren, trägt uns durch die Monate.“

In dem Artikel geht es um

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: das Sirenenturnier ist eine Sportveranstaltung, Rolf Bender erklärt die beiden Ziele, und es gibt ein Programm mit Spielen, Gesprächsrunde, Essen und Musik. Ziel und Programm eines Sportfests am Wochenende – genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Es ist kein Turnier des Sport- und Turnvereins. Der Verein stellt nur das Vereinsgelände zur Verfügung; die Teams kommen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsorganisationen. a verwechselt den Gastgeber des Platzes mit dem Veranstalter.

✗ b ist falsch: Die Gesprächsrunde zu Gewalt gegen Rettungskräfte ist nur ein Teil am Samstagabend, nicht das Ganze. Außerdem findet das Fest auf dem Vereinsgelände statt, nicht auf der Feuerwache.

💡 Falle: a nennt den echten Sport- und Turnverein (nur der Platzgeber) als Veranstalter; b greift die Gesprächsrunde heraus (nur ein Programmpunkt) und nennt einen falschen Ort. Die richtige Antwort c fasst das Ganze zusammen: Ziel und Programm eines Sportfests.

👉 Schlüsselwörter: eine Sportveranstaltung, Wir haben eigentlich zwei Ziele, Es gibt Getränke- und Essensstände, Musik und Tanz.

ein Fußballturnier des Sport- und Turnvereins Röcksdorf. eine Informationsveranstaltung zum Thema „Gewalt gegen Rettungskräfte“ auf der Feuerwache Röcksdorf. Ziel und Programm eines Sportfests am Wochenende.

 

Die Fußball-Mannschaften

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Es treten Teams der Polizei, des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehr und der verschiedenen Rettungs- und Hilfsorganisationen gegeneinander an. Jede Organisation bildet also ihr eigenes Team – genau das meint Antwort c mit in den jeweiligen Organisationen gebildet.

✗ a ist falsch: Die Mannschaften sind nicht die gleichen wie letztes Jahr. In diesem Jahr ist neu eine Mannschaft des St.-Veits-Krankenhaus dabei – also hat sich etwas geändert.

✗ b ist falsch: Die Teams werden nicht zufällig zusammengestellt. Jede Organisation tritt als eigenes Team an. Das Kennenlernen soll durch die Gesprächsrunde und das gemeinsame Fest entstehen, nicht durch gemischte Mannschaften.

💡 Falle: a widerspricht dem neuen Team (St.-Veits-Krankenhaus); b nimmt das echte Ziel Zusammenhalt / miteinander sprechen und erfindet daraus zufällig gemischte Teams. Die richtige Antwort c umschreibt Teams der Polizei, der Feuerwehr … als in den jeweiligen Organisationen gebildet.

👉 Schlüsselwörter: Teams der Polizei, des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehr und der verschiedenen Rettungs- und Hilfsorganisationen … treten gegeneinander an.

sind die gleichen wie letztes Jahr. werden zufällig zusammengestellt, damit die Rettungskräfte sich kennenlernen. werden in den jeweiligen Organisationen gebildet.

 

Wer möchte, kann

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✓ Richtig ist a.

Im Text steht: Besonders würden sich die Organisatoren noch über freiwillige Helfer freuenJe mehr mitmachen, desto stärker das Zeichen. Wer möchte, kann also als freiwilliger Helfer mithelfen – genau das meint Antwort a.

✗ b ist falsch: Mitspielen beim Fußball können nur die Teams der Organisationen. Die Bevölkerung ist zum Mitfeiern und zu einem Tippspiel eingeladen, nicht zum Fußballspielen selbst.

✗ c ist falsch: Von Eintritt steht nichts im Text. Das Fest ist offen, und Getränke, Essen und Tippspiel werden angeboten – ein Eintrittsgeld wird nicht verlangt.

💡 Falle: b nimmt das echte Tippspiel/mitmachen und verwechselt es mit Fußball mitspielen (das dürfen nur die Rettungsteams); c erfindet einen Eintritt. Die richtige Antwort a umschreibt freiwillige Helfer … Je mehr mitmachen als mithelfen.

👉 Schlüsselwörter: Besonders würden sich die Organisatoren noch über freiwillige Helfer freuen, Je mehr mitmachen, desto stärker wird das Zeichen.

mithelfen. mitspielen. Eintritt zahlen.

 


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