Die Bienenabteilung des Instituts für Insektenforschung feiert ihren Einzug in der Sachsenstraße

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Die alten Räumlichkeiten in der Windmühlengasse waren zu klein geworden. Schwerpunkt der Forschung: Das Sozialverhalten der Bienen.

(aus einer österreichischen Regionalzeitung)

Über Bienen könnte der Leiter der Bienenabteilung des Instituts für Insektenforschung, Werner Hirsch, stundenlang reden. „Die Biene spielt in unserer Kultur eine wichtige Rolle“, sagt er. „Denken Sie nur an die vielen Sprichwörter und Redewendungen, in denen Bienen oder Honig vorkommen. Schon in der Antike verglichen Menschen den Bienenstaat mit dem Zusammenleben der Menschen.“

Sichtlich stolz führt Werner Hirsch über das Gelände des neuen Standorts in der Sachsenstraße. In dem zweistöckigen Gebäude, das größtenteils aus Holz gebaut ist, sind Labore, Seminarräume, Büros und die Räume für die Imkerei untergebracht. Beinahe am wichtigsten ist aber der sorgfältig geplante, große Garten hinter dem Gebäude, in dem verschiedene Bienenvölker gehalten werden. „Wir haben in unserer Planung den Klimawandel mitbedacht, um auch in zehn Jahren den ganzen Sommer über blühende Pflanzen für unsere Bienen zu haben“, erklärt Hirsch.

Die Bienenvölker dienen der Forschung, sollen aber den Besuchern auch die Lebensweise der Insekten, den richtigen Umgang mit ihnen und die Imkerei näherbringen.

„Der Großteil der Insekten auf unserem Planeten lebt nicht in Gruppen“, sagt Hirsch. „Die Bienen sind also eine Ausnahme und wir wissen immer noch nicht genau, warum es diese Ausnahme gibt.“ Deswegen liege hier ein Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit. „Aber genau so wichtig ist es, der Bevölkerung den enormen Nutzen, ja die lebenswichtige Funktion dieser Tiere zu zeigen“, fährt er fort. So gibt es regelmäßig Informationsabende, in denen Hobbygärtner Tipps gegeben werden, wie sie ihren Garten bienenfreundlich gestalten können.

Vor allem die Veränderungen im Rhythmus der Jahreszeiten machen den Bienen Probleme. Ein früherer Frühlingsbeginn und ein späterer Wintereinbruch verkürzen die für die Insekten so wichtige Ruhephase in der kalten Jahreszeit.

Die Bienenabteilung des Instituts für Insektenforschung

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Neben der Forschung sollen die Bienen den Besuchern die Lebensweise … näherbringen, es gibt Informationsabende für Hobbygärtner, und ebenso wichtig sei es, der Bevölkerung den enormen Nutzen … zu zeigen. Neben der Forschung also auch Öffentlichkeitsarbeit und Lehre – genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Der Umzug erfolgte, weil die alten Räumlichkeiten … zu klein geworden waren, nicht wegen des Klimawandels. Der Klimawandel wurde nur bei der Gartenplanung mitbedacht – er war nicht der Grund für den Umzug.

✗ c ist falsch: Die kulturelle Bedeutung der Biene erwähnt Hirsch nur im Gespräch (Sprichwörter, Antike). Es gibt kein Forschungsprojekt dazu – der Schwerpunkt der Forschung ist das Sozialverhalten.

💡 Falle: a nimmt das echte Wort Klimawandel und macht es zum Umzugsgrund (in Wahrheit war der Platz zu klein); c nimmt die kulturelle Bedeutung (nur ein Gesprächsthema) und macht daraus ein Forschungsprojekt. Die richtige Antwort b umschreibt näherbringen, Informationsabende und der Bevölkerung zeigen als Öffentlichkeitsarbeit und Lehre.

👉 Schlüsselwörter: sollen aber den Besuchern auch die Lebensweise … näherbringen, regelmäßig Informationsabende, der Bevölkerung den enormen Nutzen … zu zeigen.

ist wegen des Klimawandels an einen neuen Standort gezogen. bemüht sich neben der Forschung auch um Öffentlichkeitsarbeit und Lehre. betreibt ein Forschungsprojekt zur kulturellen Bedeutung der Biene.

 

Bienen sind

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Die Biene spielt in unserer Kultur eine wichtige Rolle – man denke an die vielen Sprichwörter und Redewendungen und den Vergleich schon in der Antike. Eine so tief in der Kultur verwurzelte Biene ist aus unserer Kultur nicht wegzudenken – genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Das dreht die Aussage um. Im Text sind die Bienen selbst die Ausnahme, weil sie – anders als die meisten Insekten – in Gruppen leben. Sie sind also gerade immer sozial, nicht nur ausnahmsweise. Das Wort Ausnahme bezieht sich auf die Bienen unter allen Insekten, nicht auf einzelne Bienen.

✗ b ist falsch: Die Bienen sind keine Profiteure des Klimawandels. Im Text macht ihnen der veränderte Jahresrhythmus Probleme und verkürzt ihre wichtige Ruhephase. Die längeren Blütezeiten helfen ihnen nicht – im Gegenteil.

💡 Falle: a benutzt das echte Wort Ausnahme, kehrt aber den Sinn um (die Bienen sind immer sozial, nicht nur ausnahmsweise); b macht aus den Klima-Problemen einen Vorteil (Profiteure). Beide drehen die Textaussage ins Gegenteil. Die richtige Antwort c umschreibt spielt in unserer Kultur eine wichtige Rolle als aus unserer Kultur nicht wegzudenken.

👉 Schlüsselwörter: Die Biene spielt in unserer Kultur eine wichtige Rolle, die vielen Sprichwörter und Redewendungen.

nur ausnahmsweise sozial organisiert. wegen der längeren Blütezeiten Profiteure des Klimawandels. aus unserer Kultur nicht wegzudenken.

 

Die Bienenvölker der Abteilung

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✓ Richtig ist a.

Im Text steht: Im Gebäude sind auch die Räume für die Imkerei untergebracht, und die Völker sollen die Imkerei näherbringen. Zur Imkerei gehört das Gewinnen von Honig – die Völker werden also unter anderem zur Honigproduktion gebraucht. Genau das meint Antwort a.

✗ b ist falsch: Der Garten liegt hinter dem Gebäude, nicht vor dem Gebäude. b ändert die Ortsangabe.

✗ c ist falsch: Von einer genetischen Anpassung der Bienen an den Klimawandel steht nichts im Text. Angepasst an den Klimawandel wurde die Gartenplanung, nicht die Bienen selbst. Im Gegenteil: Der Klimawandel macht den Bienen Probleme.

💡 Falle: b nimmt den echten Garten, dreht aber hinter in vor um (eine Orts-Falle auf einem Wort); c nimmt den echten Klimawandel und hängt ihn fälschlich an die Bienen (angepasst wurde der Garten). Die richtige Antwort a leitet sich aus Imkerei ab: zur Imkerei gehört Honig.

👉 Schlüsselwörter: die Räume für die Imkerei, die Imkerei näherbringen.

werden unter anderem zur Honigproduktion gebraucht. werden im Garten vor dem neuen Gebäude gezüchtet. sind an den Klimawandel genetisch gut angepasst.

 


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