Alles rund um die Arbeit

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17% (121 von 713 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

a) Miriam, vor 50 Minuten
Für mich wäre die Entscheidung klar: Familie hat Vorrang. Weniger Arbeitsstunden bedeuten oft auch weniger Stress und mehr Zeit mit den Kindern. Ich persönlich würde mich deshalb ohne große Zweifel für Teilzeit entscheiden.

b) Robert, vor 1 Stunde
Ich finde generell, dass zu lange Öffnungszeiten am Wochenende keine gute Entwicklung sind. Man darf nicht vergessen, dass Beschäftigte ebenfalls freie Zeit brauchen. Auch sie möchten am Wochenende mit ihren Familien zusammen sein. Deshalb sehe ich längere Arbeitszeiten am Samstag kritisch.

c) Selin, vor 5 Stunden
Beschäftigte können unter bestimmten Voraussetzungen eine Reduzierung ihrer Arbeitszeit verlangen. Dafür muss man aber schon eine gewisse Zeit in der Firma arbeiten. Man sollte dabei auch bedenken, dass ein geringeres Einkommen nicht nur jetzt spürbar ist, sondern sich später auch auf die Rente auswirken kann. Es lohnt sich, das vorher genau nachzurechnen.

d) Norbert, vor 2 Stunden
Seit einiger Zeit gibt es zwar Möglichkeiten, die Arbeitszeit zeitweise zu verringern, aber das bedeutet nicht automatisch, dass frühere Entscheidungen später wieder ausgeglichen werden können. Soweit ich weiß, besteht kein sicherer Anspruch darauf, einfach wieder zur Vollzeit zurückzukehren. Am besten besprichst du das direkt mit deiner Führungskraft.

e) Daria, vor 25 Minuten
Der Samstag zählt grundsätzlich als normaler Arbeitstag. Deshalb kann ein Unternehmen auch an diesem Tag Arbeit einplanen. Ob jemand Kinder hat, ändert daran zunächst nichts. Häufig wird dafür aber an einem anderen Tag in derselben Woche freigegeben.

f) Leon, vor 3 Stunden
Ich würde an deiner Stelle gut überlegen, ob du wirklich mehr arbeiten willst. Wenn dein Alltag bisher finanziell funktioniert hat, kann zusätzliche freie Zeit auch ein großer Vorteil sein. Es geht ja nicht nur ums Geld, sondern auch darum, wie man leben möchte.

Yasmin
Studien zeigen, dass viele Eltern nach der Geburt eines weiteren Kindes ihre Arbeitszeit vorübergehend reduzieren. Ich erwarte gerade mein zweites Kind und denke darüber nach, danach erst einmal in Teilzeit weiterzuarbeiten. Gleichzeitig habe ich Sorge, dass ich beruflich zurückfalle und später schlechtere Chancen habe. Wäre es vielleicht klüger, möglichst schnell wieder in Vollzeit einzusteigen?

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1. Yasmin → a

Warum passt Antwort a?
Yasmin schreibt, dass sie bald ihr zweites Kind bekommt und danach vielleicht in Teilzeit arbeiten will. Sie hat Angst, dass sie im Beruf etwas verpasst. Antwort a gibt genau dazu eine persönliche Meinung: Familie ist wichtiger, weniger Arbeit kann auch weniger Stress bedeuten, und die Person würde sich für Teilzeit entscheiden.

Wichtige Wörter:
Beitrag: zweites Kind, Teilzeit, beruflich zurückfalle, wieder in Vollzeit
Antwort a: Familie hat Vorrang, weniger Arbeitsstunden, mehr Zeit mit den Kindern, für Teilzeit entscheiden

Falle:
Antwort c wirkt auch ähnlich, weil dort ebenfalls Teilzeit vorkommt. Aber c spricht über den Anspruch auf Teilzeitarbeit und über Rente und Einkommen. Yasmin fragt nicht nach einem Recht, sondern überlegt, was für sie persönlich besser ist. Deshalb passt a besser.

a b c d e f x

 

Holger
In vielen Familien verändert sich die Arbeitssituation, wenn die Kinder älter werden und nicht mehr betreut werden müssen. Ich arbeite schon seit vielen Jahren mit reduzierter Stundenzahl und möchte jetzt gern wieder auf eine volle Stelle wechseln. Meine Kinder sind inzwischen selbstständig, deshalb wäre das für mich jetzt gut möglich. Habe ich einen Anspruch darauf, meine Arbeitszeit wieder zu erhöhen?

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2. Holger → d

Warum passt Antwort d?
Holger arbeitet schon lange mit weniger Stunden und möchte jetzt wieder Vollzeit arbeiten. Er fragt, ob er darauf ein Recht hat. Antwort d passt genau, weil dort steht, dass man zwar eine Zeit lang weniger arbeiten kann, aber nicht automatisch einen sicheren Anspruch hat, später wieder auf Vollzeit zu gehen.

Wichtige Wörter:
Beitrag: seit vielen Jahren, reduzierte Stundenzahl, wieder auf eine volle Stelle, Anspruch
Antwort d: zeitweise zu verringern, kein sicherer Anspruch, wieder zur Vollzeit zurückzukehren, mit deiner Führungskraft

Falle:
Manche wählen hier c, weil dort auch ein Recht bei der Arbeitszeit genannt wird. Aber c spricht nur über den Anspruch auf Teilzeit, nicht über die Rückkehr in die Vollzeit. Deshalb ist d richtig.

a b c d e f x

 

Elvira
Umfragen zeigen, dass viele Beschäftigte darüber nachdenken, für einige Jahre beruflich auszusetzen, wenn sich die Familiensituation ändert. Ich arbeite seit längerer Zeit in Vollzeit und bin mit meiner Stelle eigentlich zufrieden. Aus privaten Gründen denke ich über eine mehrjährige Pause vom Beruf nach. Im Moment frage ich mich vor allem, ob ich mir so eine Entscheidung finanziell überhaupt leisten kann.

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3. Elvira → x

Warum ist x richtig?
Elvira möchte vielleicht eine mehrjährige Pause machen und fragt sich vor allem, ob sie sich das finanziell leisten kann. In den Antworten gibt es aber keinen Text, der diese Frage direkt beantwortet.

Wichtige Wörter:
Beitrag: mehrjährige Pause, aus privaten Gründen, finanziell leisten
Antwort f wirkt zuerst ähnlich: mehr Freizeit, nicht nur ums Geld, wie man leben möchte
Aber: Antwort f gibt nur eine allgemeine Meinung über Lebensqualität. Die Frage nach einer längeren beruflichen Auszeit und nach der finanziellen Machbarkeit wird dort nicht wirklich beantwortet.

Falle:
Die größte Falle ist Antwort f. Das Thema klingt ähnlich, weil es auch um weniger Arbeit und mehr freie Zeit geht. Trotzdem passt die Antwort nicht genau genug. Deshalb ist hier x richtig.

a b c d e f x

 

Kenan
Viele Eltern organisieren die Kinderbetreuung so, dass sie unter der Woche regulär arbeiten können. Meine Kinder sind werktags tagsüber betreut, damit ich Vollzeit arbeiten kann. Nun soll ich in nächster Zeit auch samstags im Betrieb erscheinen. Für diesen Tag habe ich aber keine Betreuung. Darf mein Arbeitgeber das trotzdem verlangen?

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4. Kenan → e

Warum passt Antwort e?
Kenan schreibt, dass er unter der Woche arbeiten kann, weil die Kinder betreut sind. Jetzt soll er auch samstags arbeiten, aber an diesem Tag hat er keine Betreuung. Antwort e passt genau, weil dort erklärt wird, dass der Samstag grundsätzlich ein normaler Arbeitstag ist und der Arbeitgeber deshalb Arbeit anordnen kann.

Wichtige Wörter:
Beitrag: werktags tagsüber betreut, samstags im Betrieb, keine Betreuung, darf mein Arbeitgeber das verlangen
Antwort e: Samstag zählt grundsätzlich als normaler Arbeitstag, Arbeit einplanen, ob jemand Kinder hat, an einem anderen Tag freigegeben

Falle:
Antwort b wirkt auf den ersten Blick ähnlich, weil dort auch der Samstag und Familie vorkommen. Aber b ist nur eine allgemeine Meinung zu Öffnungszeiten am Wochenende. Kenan fragt nach der Regel im Arbeitsleben. Deshalb passt nur e.

a b c d e f x

 


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