Kinderkrankheit und Frauen im Berufsleben

Sie lesen online in einer Wirtschaftszeitung und möchten Ihren Freunden einige Artikel schicken. Entscheiden Sie, welcher Artikel zu welcher Person passt.

43% (741 z 1729 Osoby odpowiedziały poprawnie za pierwszym razem)

a) Freistellung bei Erkrankung des Kindes
Nach Angaben des Bundesministerium für Gesundheit (Stand 2024) können gesetzlich versicherte Eltern pro Kind und Elternteil in der Regel bis zu 15 Arbeitstage im Jahr Kinderkrankengeld in Anspruch nehmen; für Alleinerziehende gelten höhere Ansprüche. Die konkreten Regelungen können sich ändern und hängen vom Versicherungsstatus ab. Beschäftigte haben grundsätzlich das Recht, der Arbeit fernzubleiben, wenn ein im gemeinsamen Haushalt lebendes Kind krank ist und keine alternative Betreuung zur Verfügung steht. Diese Freistellung ist jedoch pro Kalenderjahr begrenzt. Während der Probezeit ist besondere Vorsicht geboten, da hier verkürzte Kündigungsfristen gelten und das Arbeitsverhältnis leichter beendet werden kann. mehr …

b) Erfolgreich auftreten im Berufsleben
Nach Daten des Statistisches Bundesamt (2024) lag der unbereinigte Gender Pay Gap in Deutschland weiterhin bei rund 18 %. Fachleute betonen, dass transparente Informationen über Rechte und Verhandlungsmöglichkeiten eine wichtige Rolle für mehr Chancengleichheit spielen. Viele Frauen neigen dazu, ihre eigenen Leistungen zurückhaltender darzustellen. Umso wichtiger ist es, die arbeitsrechtlichen Grundlagen zu kennen und die eigenen Ansprüche klar zu vertreten. Eine Fachanwältin für Arbeitsrecht erläutert, wie Gehaltsgespräche professionell geführt werden können und wie ein selbstsicheres Auftreten im Berufsalltag gelingt. Darüber hinaus erklärt sie, welche persönlichen Angaben in einem Bewerbungsgespräch nicht verpflichtend gemacht werden müssen. mehr …

c) Effizient Personal gewinnen
Nach Angaben des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (2024) nutzen die meisten Unternehmen in Deutschland Online-Plattformen zur Personalsuche. Gleichzeitig steigen die Ausgaben für digitale Stellenanzeigen kontinuierlich, insbesondere bei stark nachgefragten Fachkräften. Das Veröffentlichen von Jobangeboten im Internet kann für Betriebe rasch mit hohen Kosten verbunden sein. Entscheidend ist dabei nicht allein der Bekanntheitsgrad eines Portals. Ebenso wichtig sind die regionale Sichtbarkeit sowie die fachliche Ausrichtung der Plattform. Je gezielter eine Anzeige platziert wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, passende Bewerberinnen und Bewerber zu erreichen – und desto eher lohnt sich die Investition. mehr …

d) Branchenverband Tourismus gibt Einblick
Nach Angaben des Statistisches Bundesamt (2024) verzeichnete das Gastgewerbe in Deutschland weiterhin hohe Beschäftigungszahlen, zugleich berichten viele Betriebe über Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen. Der Fachkräftemangel betrifft auch Ausbildungsplätze. Obwohl Unternehmen der Tourismusbranche nach wie vor einen großen Personalbedarf haben, geht die Zahl der eingehenden Bewerbungen zurück. Auch im Bereich der dualen Ausbildung interessieren sich weniger junge Menschen für entsprechende Berufe. In der Folge werden verfügbare Positionen häufig schnell vergeben, sobald geeignete Kandidatinnen und Kandidaten gefunden werden. mehr …

e) Wissenswertes zum Mutterschutz
Nach Angaben des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Stand 2024) regelt das Mutterschutzgesetz in Deutschland den besonderen Schutz werdender Mütter im Arbeitsverhältnis. Ziel ist es, die Gesundheit von Mutter und Kind zu sichern und Benachteiligungen im Beruf zu vermeiden. Während der Schwangerschaft sowie bis zu vier Monate nach der Entbindung besteht grundsätzlich ein Kündigungsschutz. Voraussetzung ist allerdings, dass dem Arbeitgeber die Schwangerschaft zum Zeitpunkt der Kündigung bekannt war oder ihm diese innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist mitgeteilt wird. Unter diesen Bedingungen ist eine Kündigung in der Regel unzulässig. mehr …

f) Regelungen für erwerbstätige Eltern
Nach Informationen des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Stand 2024) bestehen für Eltern im Arbeitsverhältnis verschiedene Schutz- und Freistellungsregelungen. Ein genereller Anspruch darauf, Kinder mit an den Arbeitsplatz zu bringen, ist gesetzlich jedoch nicht vorgesehen. Ob ein Kind ausnahmsweise am Arbeitsplatz betreut werden darf, hängt von der Zustimmung des Arbeitgebers ab. Manche Betriebe zeigen sich flexibel, insbesondere wenn dadurch Fehlzeiten vermieden werden können. Allerdings sind Tätigkeiten ausgeschlossen, bei denen die Sicherheit oder Gesundheit des Kindes gefährdet wäre. In solchen Fällen ist eine Mitnahme grundsätzlich nicht zulässig. mehr …

g) Vom Konzept zur erfolgreichen Umsetzung
Nach dem KfW-Gründungsmonitor (2024) scheitern Unternehmensgründungen häufig nicht an der Geschäftsidee selbst, sondern an unzureichender Planung und fehlendem betriebswirtschaftlichem Know-how. Eine solide Vorbereitung gilt daher als entscheidender Erfolgsfaktor. Wer ein eigenes Unternehmen aufbauen möchte, benötigt neben Fachwissen in der jeweiligen Branche auch fundierte Kenntnisse in wirtschaftlichen Abläufen. Dazu gehören unter anderem die Erstellung eines tragfähigen Geschäftsplans, die Sicherung einer passenden Finanzierung, eine realistische Personalplanung sowie die Beantragung erforderlicher Genehmigungen und Zulassungen. Auf angehende Unternehmerinnen und Unternehmer warten somit zahlreiche organisatorische und strategische Aufgaben, die sorgfältig koordiniert werden müssen. mehr …

h) Mit der passenden Strategie schneller zum Ziel
Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (Stand 2024) werden in Deutschland jährlich Millionen Stellenangebote online veröffentlicht. Trotz dieser großen Auswahl berichten viele Bewerbende, dass die Suche nach einer geeigneten Position viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Recherche nach einer neuen Arbeitsstelle kann äußerst aufwendig sein. Zwar wirkt das Angebot im Internet nahezu unbegrenzt, doch passende Treffer bleiben häufig aus. Um unnötigen Aufwand und Enttäuschungen zu vermeiden, ist es entscheidend, Stellenanzeigen gezielt zu filtern und klare Kriterien festzulegen. So lässt sich schneller die Anzeige finden, die wirklich zu den eigenen Qualifikationen und Erwartungen passt. mehr …

Lina fragt sich, ob sie im Bewerbungsgespräch verpflichtet ist, ihre Schwangerschaft offenzulegen.

Zamknij

1 – b

Logik: Im Text b steht ausdrücklich, dass eine Fachanwältin erklärt, welche persönlichen Angaben in einem Bewerbungsgespräch nicht verpflichtend gemacht werden müssen. Genau darum geht es hier: Die Frage ist nicht „Mutterschutz im Arbeitsverhältnis“, sondern ganz konkret: Muss ich im Bewerbungsgespräch etwas Persönliches (Schwangerschaft) sagen? Text b liefert genau diese arbeitsrechtliche Einordnung für das Bewerbungsgespräch.

Warum andere Texte nicht passen:

  • e wirkt auf den ersten Blick passend, weil dort „Schwangerschaft“ vorkommt. Aber e erklärt den Kündigungsschutz nach dem Mutterschutzgesetz und die Bedingung, dass der Arbeitgeber die Schwangerschaft kennt. Das beantwortet nicht die Frage zur Offenlegung im Bewerbungsgespräch.
  • a und f betreffen Eltern/Kinder, nicht Schwangerschaft im Interview.

a) a b) b c) c d) d e) e f) f g) g h) h

 

Ramon sucht online nach einer passenden Arbeitsstelle.

Zamknij

2 – h

Logik: Text h beschreibt genau die Situation „Jobsuche online“ aus Sicht von Bewerbenden: Es geht um Stellenangebote online, Suche nach einer geeigneten Position und darum, Anzeigen gezielt zu filtern und klare Kriterien festzulegen. Das passt zu jemandem, der online eine passende Arbeitsstelle sucht.

Warum andere Texte nicht passen:

  • cUnternehmen (Kosten, Portale, Reichweite, passende Bewerber finden). Das hilft nicht direkt einer Person, die selbst sucht.
  • d ist Tourismus-Branche allgemein, keine Anleitung zur Online-Jobsuche.

a) a b) b c) c d) d e) e f) f g) g h) h

 

Carlos plant, sich im Bereich Gastronomie mit einem eigenen Betrieb selbstständig zu machen.

Zamknij

3 – g

Logik: Text g behandelt die typische Situation vor einer Gründung: Er erklärt, dass man für eine Selbstständigkeit Planung, Geschäftsplan, Finanzierung, Genehmigungen und organisatorische Schritte braucht. Das passt zu jemandem, der einen eigenen Betrieb (hier: Gastronomie) gründen will, weil es genau um den Weg von der Idee zur Umsetzung geht.

Warum andere Texte nicht passen:

  • c geht um Personalgewinnung durch Online-Jobanzeigen für Betriebe. Das ist erst später relevant, wenn der Betrieb schon läuft, und es ist nicht der Schwerpunkt „Gründung vorbereiten“.
  • d behandelt Fachkräftemangel im Tourismus/Gastgewerbe, aber nicht den Aufbau eines eigenen Unternehmens.

a) a b) b c) c d) d e) e f) f g) g h) h

 

Shawn ist sich nicht sicher, ob er seinen erkrankten Sohn mit an seinen Arbeitsplatz bringen darf.

Zamknij

4 – f

Logik: Text f beantwortet diese Frage am direktesten: Es steht klar, dass es keinen generellen gesetzlichen Anspruch gibt, das Kind mit zur Arbeit zu bringen, und dass es von der Zustimmung des Arbeitgebers abhängt. Außerdem nennt der Text Grenzen (z.B. Sicherheit/Gesundheit des Kindes). Genau diese Unsicherheit („darf ich das?“) wird damit geklärt.

Warum andere Texte nicht passen:

  • a klingt ähnlich, weil es um ein krankes Kind geht, aber dort geht es um Freistellung und Kinderkrankengeld (zu Hause bleiben), nicht um das Mitnehmen an den Arbeitsplatz.
  • h ist Jobsuche, völlig anderes Thema.

a) a b) b c) c d) d e) e f) f g) g h) h

 

Romina möchte sich über berufliche Perspektiven als Tourismuskauffrau informieren.

Zamknij

5 – d

Logik: Text d gibt einen Einblick in die Lage der Tourismusbranche: Er spricht über Tourismusbranche, Personalbedarf, Fachkräftemangel und die Situation bei Ausbildungsplätzen. Wer sich über Perspektiven als Tourismuskauffrau informieren will, braucht genau diese Information: Gibt es Nachfrage? Wie ist der Arbeitsmarkt? Der Text zeigt: Betriebe suchen Personal, Stellen werden schnell vergeben – das bedeutet grundsätzlich gute Chancen.

Warum andere Texte nicht passen:

  • h behandelt nur die Technik der Online-Stellensuche, aber nicht die Perspektiven in einem konkreten Beruf (Tourismuskauffrau).
  • c geht um Online-Stellenanzeigen aus Sicht von Firmen (Personal gewinnen), nicht um Berufs- und Branchenperspektiven.

a) a b) b c) c d) d e) e f) f g) g h) h

 


Wybierz inne B2 Beruf ćwiczenia