Nachhilfe für Michael

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Brief 1:

Lieber Herr Engelbart,

ich   hasthabe eine Bitte an Sie. Mein Sohn Michael hat   inauf zwei Wochen eine Schularbeit in Englisch. Leider hat er noch immer Probleme mit der Grammatik. Können   SieIhr vielleicht wieder mit ihm lernen? Er kann nach der Schule   umam 15:00 Uhr zu Ihnen kommen. Am Mittwoch hat er aber   zwischenbis 17:00 Uhr Fußball.

Vielen Dank und
Herzliche Grüße
Dieter Müller

 

Brief 2:

Lieber Herr Müller,

leider   kannstkann ich dieses Mal nicht helfen. Ich fahre für zwei Wochen   zunach meinen Eltern nach Neuseeland.   MeinMeine Tochter Helga ist sehr gut in Englisch. Sie könnte am Dienstag, Donnerstag und Samstag mit Michael lernen.   SchreibstSchreiben Sie ihr eine E-Mail! Ihre Adresse ist [email protected]. Ich   wünschewünschen Michael viel Glück!

Liebe Grüße
Thorsten Engelbart

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Aufgabe 1 – habe

Im Satz steht: „Ich (1) eine Bitte an Sie." Das Subjekt „Ich" verlangt die erste Person Singular: „habe". „hast" ist die zweite Person Singular und passt zu „du", aber nicht zu „Ich".

Aufgabe 2 – in

Im Satz steht: „Mein Sohn Michael hat (2) zwei Wochen eine Schularbeit in Englisch." Die Präposition „in" drückt hier einen zukünftigen Zeitraum aus – „in zwei Wochen" bedeutet „nach zwei Wochen". „auf" würde eine andere Bedeutung ergeben: „auf zwei Wochen" ist kein korrekter Ausdruck im Deutschen in diesem Kontext.

Aufgabe 3 – Sie

Im Satz steht: „Können (3) vielleicht wieder mit ihm lernen?" Der Brief ist an Herrn Engelbart gerichtet – die höfliche Anrede lautet „Sie". „Ihr" ist das Possessivpronomen – „Ihr" würde bedeuten „Ihr etwas", was grammatikalisch und inhaltlich nicht passt.

Aufgabe 4 – um

Im Satz steht: „Er kann nach der Schule (4) 15:00 Uhr zu Ihnen kommen." Bei Uhrzeiten verwendet man im Deutschen die Präposition „um" – „um 15:00 Uhr". „am" ist eine Präposition für Wochentage oder Datumsangaben – „am Montag", „am 15. März" – und passt nicht zu einer Uhrzeit.

Aufgabe 5 – bis

Im Satz steht: „Am Mittwoch hat er aber (5) 17:00 Uhr Fußball." Die Präposition „bis" drückt hier eine zeitliche Grenze aus – „bis 17:00 Uhr" bedeutet „er ist frei bis 17 Uhr, dann hat er Fußball". „zwischen" würde zwei Zeitpunkte verbinden – „zwischen … und …" – aber hier fehlt der zweite Zeitpunkt, deshalb ist „zwischen" allein falsch.

Aufgabe 6 – kann

Im Satz steht: „Leider (6) ich dieses Mal nicht helfen." Das Subjekt „Ich" verlangt die erste Person Singular des Modalverbs „können": „kann". „kannst" ist die zweite Person Singular und passt zu „du", aber nicht zu „Ich".

Aufgabe 7 – zu

Im Satz steht: „Ich fahre für zwei Wochen (7) meinen Eltern nach Neuseeland." Die Präposition „zu" drückt hier aus, dass man zu jemandem fährt – „zu meinen Eltern fahren" bedeutet „die Eltern besuchen". „nach" verwendet man bei Orten und Ländern – „nach Neuseeland fahren" – aber nicht bei Personen.

Aufgabe 8 – Meine

Im Satz steht: „(8) Tochter Helga ist sehr gut in Englisch." Das Nomen „Tochter" ist feminin. Im Nominativ Singular Feminin lautet das Possessivpronomen „Meine". „Mein" ist die Nominativform für maskuline oder neutrale Nomen und passt nicht zu „Tochter".

Aufgabe 9 – Schreiben

Im Satz steht: „(9) Sie ihr eine E-Mail!" Es handelt sich um eine höfliche Aufforderung mit „Sie". Bei einer Imperativkonstruktion mit „Sie" steht das Verb im Infinitiv und das Subjekt „Sie" danach: „Schreiben Sie". „Schreibst" ist die zweite Person Singular und passt zu „du" – es passt nicht zur höflichen Anrede mit „Sie".

Aufgabe 10 – wünsche

Im Satz steht: „Ich (10) Michael viel Glück!" Das Subjekt „Ich" verlangt die erste Person Singular: „wünsche". „wünschen" ist die Infinitivform oder Pluralform – beides passt nicht zu einem „Ich"-Satz.


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