Bitte an die Nachbarin

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Brief 1:

Liebe Frau Berger,

mein Vater   istbist leider ins Krankenhaus gekommen. Er wohnt   ausin Salzburg alleine und ich will   ihrihm beim Einkaufen helfen. Am Montag werde ich also für   eineein Woche nach Salzburg fahren. Können Sie in dieser Zeit meinen Hund füttern und   kleinekleinen Runden mit ihm drehen?
Ich gebe Ihnen meinen Schlüssel.

Vielen Dank!
Herzliche Grüße
Jana Fuchs

 

Brief 2:

Liebe Frau Fuchs,

es tut mir sehr leid, dass   IhrIhre Vater im Krankenhaus ist. Natürlich kann ich   dieden Hund füttern und mit ihm spazieren gehen. Sie können mir   amum Sonntag Ihren Schlüssel bringen. Am Sonntag werde ich ab 17:00   zubei Hause sein. Ich   wünschewünschen Ihrem Vater gute Besserung und Ihnen viel Kraft!

Liebe Grüße
Maria Berger

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Aufgabe 1 – ist

Im Satz steht: „Mein Vater (1) leider ins Krankenhaus gekommen." Das Perfekt von „kommen" wird mit dem Hilfsverb „sein" gebildet. Das Subjekt „Mein Vater" ist dritte Person Singular, deshalb lautet die korrekte Form: „ist". Zusammen mit dem Partizip II „gekommen" bildet es das Perfekt: „Mein Vater ist gekommen." „bist" ist die zweite Person Singular und passt zu „du", aber nicht zu „Mein Vater".

Aufgabe 2 – in

Im Satz steht: „Er wohnt (2) Salzburg alleine." Bei Städtenamen verwendet man im Deutschen die Präposition „in" – „in Salzburg". „aus" ist eine Präposition der Herkunft – „aus Salzburg" bedeutet „er kommt von dort", aber hier geht es darum, wo er wohnt.

Aufgabe 3 – ihm

Im Satz steht: „Ich will (3) beim Einkaufen helfen." Das Verb „helfen" verlangt den Dativ. Der Vater ist männlich – also dritte Person Singular maskulin. Die korrekte Dativform lautet „ihm". „ihr" ist die Dativform für feminine Nomen – sie passt zu „sie", aber nicht zu „er/Vater".

Aufgabe 4 – eine

Im Satz steht: „Am Montag werde ich also für (4) Woche nach Salzburg fahren." Das Nomen „Woche" ist feminin. Im Akkusativ Singular Feminin lautet der unbestimmte Artikel „eine". „ein" ist der unbestimmte Artikel für maskuline oder neutrale Nomen und passt nicht zu „Woche".

Aufgabe 5 – kleine

Im Satz steht: „Können Sie in dieser Zeit meinen Hund füttern und (5) Runden mit ihm drehen?" Das Nomen „Runden" ist Plural. Im Akkusativ Plural ohne Artikel lautet die korrekte Adjektivendung „kleine". „kleinen" ist die Endung im Akkusativ Plural mit bestimmtem Artikel – da hier kein Artikel steht, ist „kleinen" falsch.

Aufgabe 6 – Ihr

Im Satz steht: „es tut mir sehr leid, dass (6) Vater im Krankenhaus ist." Die Nachbarin spricht über den Vater von Frau Fuchs. Das Possessivpronomen bezieht sich auf Frau Fuchs – die höfliche Form lautet „Ihr" im Nominativ Singular maskulin. „Ihre" ist die Nominativform für feminine oder Pluralnomen – das passt nicht zu „Vater", der maskulin ist.

Aufgabe 7 – den

Im Satz steht: „Natürlich kann ich (7) Hund füttern." Das Nomen „Hund" ist maskulin. Im Akkusativ Singular maskulin lautet der bestimmte Artikel „den". „die" ist der Artikel für feminine Nomen oder den Nominativ/Akkusativ Plural – das passt nicht zu „Hund".

Aufgabe 8 – am

Im Satz steht: „Sie können mir (8) Sonntag Ihren Schlüssel bringen." Bei Wochentagen verwendet man im Deutschen die Präposition „am" – „am Sonntag". „um" ist eine Präposition für Uhrzeiten – „um 17:00 Uhr" – und passt nicht zu einem Wochentag.

Aufgabe 9 – zu

Im Satz steht: „Am Sonntag werde ich ab 17:00 (9) Hause sein." Die feste Redewendung lautet „zu Hause sein" – das bedeutet „zu Hause anwesend sein". „bei" würde eine andere Konstruktion erfordern: „bei jemandem zu Hause" – hier fehlt aber eine Person, deshalb ist „bei Hause" falsch.

Aufgabe 10 – wünsche

Im Satz steht: „Ich (10) Ihrem Vater gute Besserung und Ihnen viel Kraft!" Das Subjekt „Ich" verlangt die erste Person Singular: „wünsche". „wünschen" ist die Infinitivform oder Pluralform – beides passt nicht zu einem „Ich"-Satz.


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