Alltag und neue Gewohnheiten

Lesen Sie den folgenden Text. Welche Variante passt am besten in die Lücken?

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Betreff: Grüße   aufvonaus München

Hallo Lisa,

danke für deine letzte Nachricht! Ich hoffe, es geht dir gut. Ich wollte dir schon viel früher schreiben, aber in den letzten Tagen   istwargewesen einfach so viel los bei mir.

Seit ein paar Wochen versuche ich, meinen Alltag ein bisschen gesünder zu gestalten. Ich habe gemerkt, dass ich mich oft gestresst fühle – und das liegt   seltenmeistenssobald daran, dass ich zu wenig Pausen mache. Deshalb stehe ich jetzt morgens früher auf,   damitobwohldenn ich in Ruhe frühstücken kann.

Außerdem habe ich angefangen, mehr zu Fuß zu gehen. Mein Büro ist nur etwa 20 Minuten entfernt, also lasse ich das Auto öfter stehen. Das tut gut – und   trotzdemaußerdemnatürlich ist es auch besser für die Umwelt!

Gestern war ich mit Jana auf dem Markt. Dort haben wir frisches Gemüse gekauft und abends zusammen gekocht. Ich war   seltenzwarjedoch müde, aber es hat sich total gelohnt.

Ab nächster Woche besuche ich sogar einen Yoga-Kurs. Ich bin gespannt, ob mir das hilft, nach der Arbeit besser zu entspannen.   Ehrlich gesagtZum SchlussAm besten bin ich etwas nervös – es ist schließlich mein erster Kurs.

Ach, übrigens: Ich habe gesehen, dass in deiner Stadt bald ein Konzert stattfindet, das dich interessieren könnte.   ObWennAls du Lust hast, könnten wir uns dort treffen?

Ich freue mich,   baldschondanach wieder von dir zu hören. Schreib doch, wenn du Zeit hast – vielleicht schaffen wir es ja, mal wieder zu telefonieren.

Bis bald und liebe Grüße
Deine Emma

PS: Ich habe dir noch ein Foto von unserem Abendessen geschickt –   VielleichtHoffentlichWahrscheinlich es dir schmeckt!

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Aufgabe 1 – aus
„Grüße aus München“ ist eine feste Redewendung und korrekt, wenn man mitteilen will, von welchem Ort man schreibt.
„von München“ klingt umgangssprachlich und ist im formellen Schreiben unpassend.
„auf München“ ist grammatikalisch völlig falsch in diesem Zusammenhang.

Aufgabe 2 – war
„… in den letzten Tagen war einfach so viel los …“ ist korrekt, weil es sich auf eine vergangene Zeit bezieht.
„ist“ steht im Präsens und passt nicht zu „in den letzten Tagen“.
„gewesen“ ist ein Partizip und braucht ein Hilfsverb („ist gewesen“), das hier fehlt.

Aufgabe 3 – meistens
„… das liegt meistens daran …“ ist stilistisch und grammatikalisch korrekt, weil es eine häufige Ursache beschreibt.
„oft“ ist ähnlich, klingt aber untypisch in dieser Konstruktion.
„sobald“ ist eine Konjunktion und gehört hier nicht hin.

Aufgabe 4 – damit
„Ich stehe früher auf, damit ich in Ruhe frühstücken kann“ drückt einen Zweck aus – das ist hier gemeint.
„obwohl“ zeigt einen Gegensatz, der im Satz nicht vorhanden ist.
„denn“ wäre kausal, aber hier wird ein Ziel genannt, kein Grund.

Aufgabe 5 – natürlich
„… und natürlich ist es auch besser für die Umwelt!“ unterstreicht, dass etwas logisch oder selbstverständlich ist.
„trotzdem“ passt nicht, da kein Widerspruch genannt wird.
„außerdem“ wäre möglich, klingt aber weniger persönlich und überzeugt hier weniger stilistisch.

Aufgabe 6 – zwar
„Ich war zwar müde, aber es hat sich gelohnt“ ist eine gängige Struktur mit „zwar … aber“.
„selten“ beschreibt Häufigkeit, nicht eine Einschränkung.
„jedoch“ würde ohne „zwar“ vorher unpassend klingen.

Aufgabe 7 – Ehrlich gesagt
„Ehrlich gesagt bin ich etwas nervös“ ist eine passende Wendung für persönliche Aussagen oder Gefühle.
„Zum Schluss“ wäre für den letzten Absatz gedacht, passt also nicht hier.
„Am besten“ passt stilistisch nicht in einen Satz über Unsicherheit.

Aufgabe 8 – Wenn
„Wenn du Lust hast …“ ist ein klassischer Bedingungssatz (Konditionalsatz) und hier richtig.
„Ob“ leitet indirekte Fragen ein und passt nicht zur Struktur.
„Als“ bezieht sich auf einmalige Ereignisse in der Vergangenheit – hier unpassend.

Aufgabe 9 – bald
„Ich freue mich, bald von dir zu hören“ ist eine gängige und höfliche Redewendung.
„schon“ ergibt hier keinen klaren Sinn im Kontext.
„danach“ ist ein Zeitadverb für eine Reihenfolge, nicht für Vorfreude.

Aufgabe 10 – Hoffentlich
„Hoffentlich schmeckt es dir!“ drückt einen positiven Wunsch aus und ist damit korrekt.
„Vielleicht“ ist unsicher und zu vage für diesen freundlichen Wunsch.
„Wahrscheinlich“ klingt wie eine Vermutung, nicht wie eine freundliche Hoffnung.


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