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Deutsch
Aufgabe:
Es sind bald Schulferien und viele Kinder in Ihrem Viertel sind tagsüber allein zu Hause, weil die Eltern arbeiten. Sie und Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin möchten Ferienspiele für diese Kinder organisieren. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.
Ferienspiele:
1. Wen und wie viele Kinder einladen?
2. Zeit und Ort?
3. Essen und Getränke?
4. Helfer/Helferinnen?
5. Spiele und Aktivitäten?
TN1: Hast du gehört, dass nächste Woche die Schulferien anfangen und viele Eltern in unserem Viertel arbeiten müssen?
TN2: Ja, ich habe das auch gerade von Frau Schmidt gehört – die armen Kinder sind dann den ganzen Tag allein zu Hause. Ich finde, wir sollen Ferienspiele für die Kinder im Viertel organisieren – so haben sie Spaß und sind nicht allein in den Ferien. Was meinst du?
TN1: Ja, Ferienspiele für die Kinder organisieren ist eine perfekte Idee – die Kinder freuen sich bestimmt sehr und die Eltern sind auch erleichtert. So wird die Ferienzeit für alle in unserem Viertel viel schöner. Wen und wie viele Kinder sollen wir denn einladen?
TN2: Ich denke, wir laden alle Kinder aus unserem ganzen Viertel ein – mindestens 25 oder 30 Kinder. So bleibt wirklich niemand allein zu Hause und wir machen ein großes Fest für alle. Außerdem lernen sich die Kinder gegenseitig besser kennen. Was hältst du davon?
TN1: Da bin ich anderer Meinung. 25 oder 30 Kinder sind viel zu viele für uns beide – das wird Chaos und Stress für alle. Ich schlage vor, wir laden nur die Kinder aus unserem Haus und dem Nachbarhaus ein – das sind ungefähr 10 oder 12 Kinder. So haben wir Aufmerksamkeit für jedes Kind und die Atmosphäre bleibt entspannt. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, eine kleinere Gruppe ist viel besser zu organisieren – mit 10 oder 12 Kindern haben wir Zeit für jedes einzelne Kind. Außerdem ist es weniger Stress für die Helfer und mehr Spaß für die Kinder selbst. Und wann und wo machen wir denn die Ferienspiele?
TN1: Ich würde sagen, wir machen die Ferienspiele jeden Tag von Montag bis Freitag, im Wohnzimmer von einem von uns – das ist warm, sicher und immer offen. So haben die Kinder eine konstante Gruppe und wir haben eine feste Routine. Außerdem sind wir nah zu Hause und haben alles in der Nähe. Was meinst du dazu?
TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. Jeden Tag von Montag bis Freitag ist viel zu viel Arbeit für uns – wir haben keine Pause und werden schnell müde. Ich schlage vor, wir machen die Ferienspiele nur drei Tage pro Woche – Montag, Mittwoch und Freitag – und im Park hinter dem Haus. Im Park haben die Kinder mehr Platz, frische Luft und können wirklich rennen und spielen. Hast du eine andere Idee?
TN1: Ja, drei Tage sind viel realistischer und entspannter für uns beide – so haben wir auch Zeit zur Vorbereitung zwischen den Tagen. Der Park ist auch eine super Lokation – mehr Platz und gesünder als ein Wohnzimmer. Und wie organisieren wir denn das Essen und die Getränke?
TN2: Ich denke, wir kochen für die Kinder jeden Tag ein warmes Mittagessen – das ist gesund und die Kinder bekommen eine richtige Mahlzeit. Wir können verschiedene Gerichte machen – Spaghetti, Suppe oder Pizza zum Selbermachen. So lernen die Kinder auch verschiedene Geschmäcker kennen. Was hältst du davon?
TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. Warmes Mittagessen für 12 Kinder ist sehr aufwändig – wir kochen statt mit den Kindern zu spielen. Außerdem haben viele Kinder Allergien und das ist riskant ohne Information von den Eltern. Ich schlage vor, wir bieten nur einfache Snacks und Getränke an – frisches Obst, Brötchen mit Käse, Wasser und Saft. So ist es einfach, gesund und die Eltern bringen das Mittagessen separat mit. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, einfache Snacks sind viel praktischer und schneller – wir haben mehr Zeit für die Kinder und keinen Stress mit Allergien. Frisches Obst und Brötchen sind auch perfekt für aktive Kinder im Park. Und brauchen wir denn extra Helfer für die Ferienspiele?
TN1: Ich würde sagen, wir beide schaffen alles allein – wir kennen die Kinder und haben Erfahrung mit Organisation. Mehr Personen bedeuten oft auch mehr Diskussionen und Chaos. Außerdem sparen wir so viel Zeit für die Koordination. Was meinst du dazu?
TN2: Da bin ich anderer Meinung. Zu zweit für 12 aktive Kinder ist wirklich viel Stress – wir werden schnell müde und können nicht alle gleichzeitig beobachten. Ich schlage vor, wir laden 2 oder 3 Eltern und ältere Geschwister als Helfer ein – sie kennen die Kinder gut und arbeiten gern mit. So ist alles sicherer und die Atmosphäre entspannter. Hast du eine andere Idee?
TN1: Ja, mehr Helfer machen alles sicherer und entspannter – die Eltern kennen ihre Kinder am besten und wissen sofort, was sie brauchen. Du kannst die Eltern und Helfer kontaktieren und ich übernehme den Einkauf der Snacks und Getränke. Und welche Spiele und Aktivitäten machen wir denn mit den Kindern?
TN2: Ich denke, wir machen vor allem Computer-Spiele und Filme – Kinder lieben Bildschirme und das ist einfach für uns zu organisieren. Wir können Tablet oder Laptop mitbringen und die Kinder sitzen ruhig. So haben wir auch genug Zeit für die Snacks und Getränke. Was hältst du davon?
TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. Bildschirme den ganzen Tag sind sehr ungesund für Kinder – sie sitzen schon genug zu Hause vor dem Computer. Ich schlage vor, wir machen einen Mix aus Outdoor-Spielen wie Fußball oder Verstecken, kreativen Aktivitäten wie Malen und Basteln und einfachem Sport. So bewegen sich die Kinder, sind kreativ und haben echte soziale Kontakte. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, ein Mix ist viel gesünder und abwechslungsreicher für die Kinder – Sport an frischer Luft und Kreativität sind super wichtig in den Ferien. Mit verschiedenen Aktivitäten ist auch jeder Tag spannend und langweilig wird es nie. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!
TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?
TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Wen einladen: 10 bis 12 Kinder aus unserem Haus und Nachbarhaus – kleine, organisierbare Gruppe.
Zeit und Ort: drei Tage pro Woche (Montag, Mittwoch, Freitag) im Park hinter dem Haus.
Essen und Getränke: einfache Snacks – Obst, Brötchen mit Käse, Wasser und Saft – Mittagessen bringen die Eltern selbst.
Helfer: 2 oder 3 Eltern und ältere Geschwister als zusätzliche Helfer.
Spiele und Aktivitäten: Mix aus Outdoor-Spielen, kreativen Aktivitäten und Sport – kein Bildschirm.
Aufgaben: du kontaktierst die Eltern und Helfer, ich übernehme den Einkauf der Snacks und Getränke.
TN1: Super, so machen wir das! Die Ferienspiele werden ein wundervolles Programm für die Kinder – aktiv, kreativ und mit viel Spaß im Park. Ich freue mich schon!

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