Ein Erste-Hilfe-Kurs mit überraschenden Erkenntnissen

Lesen Sie den Text und schließen Sie die Lücken. Welche Lösung ist jeweils richtig?

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Liebe Laura,

letzte Woche habe ich an einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen,   dendasder meine Firma organisiert hat. Anfangs dachte ich,   dennwenndass ich die meisten Inhalte schon kenne, doch ich habe schnell gemerkt, dass ich vieles vergessen hatte.

Der Kursleiter erklärte uns Schritt für Schritt, wie man in Notfällen richtig   reagierereagiertreagieren . Wir übten die stabile Seitenlage, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und   derdemden Umgang mit einem Defibrillator. Besonders wichtig war es, ruhig zu bleiben und die Situation richtig   einzuschätzeneinschätzenzu einschätzen .

Am Anfang war ich etwas nervös,   dassdennweil ich Angst hatte, Fehler zu machen. Doch durch die praktischen Übungen fühlte ich   sichmichmir nach und nach sicherer. Es hat mir geholfen zu verstehen, dass schnelles Handeln oft entscheidend   hatistsein .

Ich hoffe natürlich, dass ich dieses Wissen nie im Ernstfall   anwendenanwendetanwendeten muss. Trotzdem ist es beruhigend zu wissen, dass ich im Notfall helfen könnte.

Vielleicht meldest du dich auch einmal für so einen Kurs an. Es lohnt   sichdichdir wirklich.

Liebe Grüße
Anna

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Erklärungen zur Übung

Lücke 1: „… teilgenommen, den meine Firma organisiert hat.“

  • den – richtig: „den“ ist ein Relativpronomen und bezieht sich auf „der Kurs“. „Kurs“ ist maskulin (der Kurs). Im Relativsatz muss man fragen: Wen oder was hat die Firma organisiert? → den Kurs. Das ist Akkusativ. Relativpronomen im Akkusativ maskulin heißt „den“.
  • das – falsch: „das“ wäre neutral (das Buch, das Haus). „Kurs“ ist aber maskulin, deshalb passt „das“ hier grammatisch nicht.
  • der – falsch: „der“ wäre Nominativ. Hier brauchen wir Akkusativ, weil „Kurs“ im Relativsatz Objekt ist.

Lücke 2: „Anfangs dachte ich, dass ich … kenne …“

  • dass – richtig: Nach Verben wie „denken“, „glauben“, „sagen“, „hoffen“ folgt sehr oft ein dass-Satz. „dass“ leitet einen Nebensatz ein. Wichtig: Im Nebensatz steht das Verb am Ende. → „dass ich die meisten Inhalte schon kenne“.
  • denn – falsch: „denn“ verbindet zwei Hauptsätze. Nach „denn“ bleibt das Verb auf Position 2. Hier folgt aber ein Nebensatz mit Verb am Ende.
  • wenn – falsch: „wenn“ bedeutet „falls“ oder beschreibt eine Wiederholung („immer wenn“). Hier geht es nicht um eine Bedingung, sondern um einen Gedankeninhalt.

Lücke 3: „… wie man in Notfällen richtig reagiert.“

  • reagiert – richtig: „wie man …“ ist ein Nebensatz. In Nebensätzen steht das konjugierte Verb am Ende. Grundform: „man reagiert“. Im Nebensatz: „wie man reagiert“.
  • reagiere – falsch: Das ist 1. Person Singular (ich reagiere). Hier steht aber „man“.
  • reagieren – falsch: Das ist der Infinitiv. Hier brauchen wir eine konjugierte Form.

Lücke 4: „… und den Umgang mit einem Defibrillator.“

  • den – richtig: „der Umgang“ ist maskulin. Nach dem Verb „üben“ steht Akkusativ. Frage: Wen oder was übten wir? → den Umgang. Deshalb Akkusativ maskulin = „den“.
  • der – falsch: Nominativ (Subjektform). Hier ist „Umgang“ Objekt.
  • dem – falsch: Dativ. Nach „üben“ steht kein Dativ.

Lücke 5: „… die Situation richtig einzuschätzen.“

  • einzuschätzen – richtig: Nach Ausdrücken wie „es ist wichtig“ folgt ein Infinitiv mit „zu“. Das Verb „einschätzen“ ist trennbar (ein|schätzen). Bei trennbaren Verben steht „zu“ zwischen Vorsilbe und Verb: ein + zu + schätzen → einzuschätzen.
  • einschätzen – falsch: Nach „wichtig“ braucht man „zu“. Ohne „zu“ ist der Satz grammatisch nicht korrekt.
  • zu einschätzen – falsch: Bei trennbaren Verben darf „zu“ nicht vor dem ganzen Verb stehen, sondern muss in der Mitte stehen.

Lücke 6: „… nervös, weil ich Angst hatte …“

  • weil – richtig: „weil“ gibt einen Grund an. Nach „weil“ folgt ein Nebensatz mit Verb am Ende. → „weil ich Angst hatte“.
  • dass – falsch: „dass“ erklärt einen Inhalt, aber keinen Grund.
  • denn – falsch: „denn“ verbindet Hauptsätze. Nach „denn“ steht das Verb auf Position 2. Hier ist aber ein Nebensatz mit Verb am Ende nötig.

Lücke 7: „… fühlte ich mich nach und nach sicherer.“

  • mich – richtig: „sich fühlen“ ist ein reflexives Verb. Bei „ich“ heißt das Reflexivpronomen „mich“. → ich fühlte mich sicherer.
  • sich – falsch: „sich“ benutzt man bei er/sie/es oder im Infinitiv („sich fühlen“).
  • mir – falsch: „mir“ ist Dativ. Hier braucht man Akkusativ.

Lücke 8: „… dass schnelles Handeln oft entscheidend ist.“

  • ist – richtig: „dass“ leitet einen Nebensatz ein. Das Verb steht am Ende. Subjekt ist „schnelles Handeln“ (Singular). Deshalb Verb im Singular: „ist“.
  • hat – falsch: Das Verb „haben“ passt hier nicht inhaltlich.
  • sein – falsch: Das ist der Infinitiv. Hier brauchen wir eine konjugierte Form.

Lücke 9: „… nie im Ernstfall anwenden muss.“

  • anwenden – richtig: Nach Modalverben (muss, kann, darf, soll, will) steht der Infinitiv ohne „zu“. → ich muss anwenden.
  • anwendet – falsch: Konjugierte Form, aber nach „muss“ darf kein konjugiertes Verb stehen.
  • anwendeten – falsch: Vergangenheit Plural, passt hier grammatisch nicht.

Lücke 10: „Es lohnt sich wirklich.“

  • sich – richtig: „sich lohnen“ ist eine feste reflexive Verbindung. Man sagt immer „Es lohnt sich.“
  • dich – falsch: Falsche Person. Der Satz beginnt mit „Es“.
  • dir – falsch: „dir“ ist Dativ. Hier braucht man das reflexive Pronomen im Akkusativ.

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