Ein Praktikum im Museum

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Liebe Clara,

ich muss dir erzählen, was   sichmichmir in den Semesterferien passiert ist. Eigentlich wollte ich mich nur erholen, doch dann habe ich überraschend ein Praktikum in   einemeineneiner Stadtmuseum bekommen. Eine Bekannte hat mir davon erzählt, und ich habe mich spontan   bewerbenbeworbenbewerbt .

Das Museum zeigt regionale Geschichte und alte Handwerksberufe. Gleich am ersten Tag half ich   zufürbei der Vorbereitung einer Ausstellung. Wir sortierten Fotos, gestalteten Informationstafeln und richteten Vitrinen ein. Dabei   wurdewerdewürde mir klar, wie viel Arbeit hinter so einer Präsentation steckt.

Besonders   spannendspannendespannendes finde ich den Kontakt mit den Besuchern. Viele stellen Fragen, und manchmal erzählen ältere Gäste   seineeigeneeure Erinnerungen. So lerne ich nicht nur fachlich viel,   alsnochsondern auch im Umgang mit Menschen.

Natürlich ist nicht alles abwechslungsreich. Manchmal stehe ich   seltenvielelange an der Kasse oder wiederhole dieselben Erklärungen. Trotzdem habe ich das Gefühl,   dasswenndenn ich hier wichtige Erfahrungen sammle.

Vielleicht kommst du mich einmal besuchen. Dann zeige ich dir alles persönlich.

Liebe Grüße
Lena

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Erklärungen zur Übung

Lücke 1: „… was mir in den Semesterferien passiert ist.“

  • mir – richtig: Das Verb „passieren“ verlangt immer den Dativ. Man fragt: Wem ist etwas passiert? → mir. Beispiel: Mir ist etwas Lustiges passiert.
  • mich – falsch: Das wäre Akkusativ, aber „passieren“ braucht keinen Akkusativ.
  • sich – falsch: „passieren“ ist kein reflexives Verb.

Lücke 2: „… ein Praktikum in einem Stadtmuseum bekommen.“

  • einem – richtig: Die Präposition „in“ mit Ortsangabe (Wo?) verlangt Dativ. „Das Museum“ ist neutral → Dativ: „in einem Museum“.
  • einen – falsch: Akkusativ maskulin.
  • einer – falsch: Dativ feminin.

Lücke 3: „… ich habe mich spontan beworben.“

  • beworben – richtig: Das ist das Partizip II von „sich bewerben“. Im Perfekt sagt man: „ich habe mich beworben“.
  • bewerben – falsch: Das ist der Infinitiv. Hier brauchen wir Perfekt.
  • bewerbt – falsch: Das ist Präsens (ihr bewerbt).

Lücke 4: „… half ich bei der Vorbereitung …“

  • bei – richtig: Die feste Verbindung lautet „bei etwas helfen“. → helfen + bei + Dativ.
  • zu – falsch: Man sagt nicht „zu der Vorbereitung helfen“.
  • für – falsch: „für“ passt nicht zu „helfen“.

Lücke 5: „Dabei wurde mir klar …“

  • wurde – richtig: „es wurde mir klar“ ist eine feste Struktur im Präteritum. Es beschreibt eine Erkenntnis in der Vergangenheit.
  • werde – falsch: Das ist Futur (Zukunft).
  • würde – falsch: Konjunktiv II (hypothetisch).

Lücke 6: „Besonders spannend finde ich …“

  • spannend – richtig: Nach „finden“ steht ein Adjektiv ohne Endung, wenn es prädikativ gebraucht wird: „Ich finde es spannend.“
  • spannende – falsch: Das wäre ein Adjektiv vor einem Nomen.
  • spannendes – falsch: Ebenfalls attributive Form, hier nicht nötig.

Lücke 7: „… erzählen ältere Gäste eigene Erinnerungen.“

  • eigene – richtig: „Erinnerungen“ ist Plural. Im Akkusativ Plural mit Nullartikel heißt es: „eigene Erinnerungen“.
  • seine – falsch: Das würde sich auf eine bestimmte männliche Person beziehen.
  • eure – falsch: Falsche Person (Plural, 2. Person).

Lücke 8: „nicht nur fachlich viel, sondern auch …“

  • sondern – richtig: Die feste Struktur lautet „nicht nur … sondern auch …“.
  • als – falsch: „als“ benutzt man für Vergleiche.
  • noch – falsch: „noch“ ergänzt, aber passt nicht in diese Struktur.

Lücke 9: „Manchmal stehe ich lange an der Kasse …“

  • lange – richtig: „lange“ beschreibt die Dauer (Wie lange?).
  • selten – falsch: „selten“ beschreibt Häufigkeit.
  • viele – falsch: „viele“ braucht ein Nomen („viele Stunden“).

Lücke 10: „… das Gefühl, dass ich hier wichtige Erfahrungen sammle.“

  • dass – richtig: „dass“ leitet einen Nebensatz ein, der den Inhalt von „Gefühl“ erklärt. Wichtig: Das Verb steht am Ende → „… sammle“.
  • wenn – falsch: „wenn“ benutzt man für Bedingungen oder Wiederholungen.
  • denn – falsch: „denn“ verbindet Hauptsätze.

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