Ein Abend ohne Strom

Lesen Sie den Text und schließen Sie die Lücken. Welche Lösung ist jeweils richtig?

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Liebe Farida,

ich muss dir unbedingt erzählen, was mir gestern passiert ist. Eigentlich wollte ich   eineineneines ruhigen Abend zu Hause verbringen, doch plötzlich ging in meiner ganzen Wohnung das Licht aus. Zuerst dachte ich, nur eine Lampe sei kaputt, aber schnell merkte ich,   weilunddass der komplette Strom ausgefallen war.

Es war schon nach 20 Uhr, und draußen   wirdwürdewurde es langsam dunkel. Ich suchte nach einer Taschenlampe, fand aber nur ein paar Kerzen   inausauf der Küche. Zum Glück hatte ich noch genügend Batterien im Haus, sodass ich zumindest mein Handy aufladen konnte.

Nach einigen Minuten hörte ich Stimmen   in derinim Treppenhaus. Offenbar hatten auch die Nachbarn keinen Strom. Einer von ihnen rief beim Notdienst des Energieanbieters an, während wir anderen warteten und hofften, dass das Problem schnell gelöst wird.

Ohne Internet und Fernseher wusste ich plötzlich nicht,   wasdassdas ich tun sollte. Also setzte ich   mirsichmich mit einer Decke aufs Sofa und begann, ein Buch zu lesen. Es war ungewohnt still, aber gleichzeitig auch irgendwie entspannend.

Nach etwa   einer eineneinem Stunde ging das Licht endlich wieder an. Später erfuhren wir, dass ein Kabel in der Straße beschädigt war. Obwohl der Abend ganz anders verlief   obalswenn geplant, war es eine interessante Erfahrung, einmal komplett ohne Technik   auskommenzu auskommenauszukommen.

Vielleicht sollte ich öfter bewusst einen „stromfreien Abend“ einlegen – nur mit Kerzenlicht und einem guten Buch.

Liebe Grüße
Miriam

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Erklärungen zur Übung

Lücke 1: „… wollte ich einen ruhigen Abend zu Hause verbringen …“

  • einen – richtig: „einen ruhigen Abend“ steht im Akkusativ. Warum? Das Verb „verbringen“ braucht ein Akkusativobjekt (Wen oder was wollte ich verbringen? → einen Abend). „Der Abend“ ist maskulin, Akkusativ von „ein“ ist „einen“.
  • ein – falsch: „ein“ ist Nominativ maskulin, aber hier brauchen wir Akkusativ.
  • eines – falsch: „eines“ ist Genitiv maskulin oder neutral, passt hier nicht.

Lücke 2: „… merkte ich, dass der komplette Strom ausgefallen war.“

  • dass – richtig: „dass“ leitet einen Nebensatz ein. In Nebensätzen steht das Verb am Ende: „… dass der Strom ausgefallen war.“
  • weil – falsch: „weil“ gibt einen Grund an. Hier wird aber nicht der Grund genannt, sondern der Inhalt von „merkte“.
  • und – falsch: „und“ verbindet zwei Hauptsätze. Hier brauchen wir einen Nebensatz.

Lücke 3: „… draußen wurde es langsam dunkel.“

  • wurde – richtig: „es wurde dunkel“ ist eine feste Struktur im Präteritum. Es beschreibt eine Veränderung in der Vergangenheit.
  • wird – falsch: Das ist Präsens (Gegenwart), aber die Situation war gestern.
  • würde – falsch: Konjunktiv II (hypothetisch). Hier geht es um eine reale Situation.

Lücke 4: „… fand aber nur ein paar Kerzen in der Küche.“

  • in – richtig: „in“ beschreibt hier einen Ort (Wo?). Bei Ortsangaben steht „in“ mit Dativ → „in der Küche“.
  • aus – falsch: „aus“ bedeutet „von innen heraus“ oder „Herkunft“.
  • auf – falsch: „auf“ benutzt man bei Oberflächen oder bestimmten Orten, aber nicht für Räume wie „Küche“.

Lücke 5: „… hörte ich Stimmen im Treppenhaus.“

  • im – richtig: „im“ ist die Kurzform von „in dem“. „Treppenhaus“ ist neutral (das Treppenhaus). Dativ: „in dem“ → „im“.
  • in der – falsch: „Treppenhaus“ ist nicht feminin.
  • in – falsch: Nach „in“ braucht man hier einen Artikel im Dativ („im“).

Lücke 6: „… wusste ich plötzlich nicht, was ich tun sollte.“

  • was – richtig: „was“ wird bei indirekten Fragen benutzt. → „Was soll ich tun?“ → „… nicht, was ich tun sollte.“
  • dass – falsch: „dass“ leitet keine indirekte Frage ein.
  • das – falsch: „das“ ist ein Artikel oder Relativpronomen, hier brauchen wir ein Fragewort.

Lücke 7: „Also setzte ich mich mit einer Decke aufs Sofa …“

  • mich – richtig: „sich setzen“ ist reflexiv. Bei „ich“ heißt es „mich“. Außerdem steht hier eine Bewegung → Akkusativ („aufs Sofa“).
  • mir – falsch: Dativ passt hier nicht.
  • sich – falsch: Das Reflexivpronomen muss zur Person passen (ich → mich).

Lücke 8: „Nach etwa einer Stunde …“

  • einer – richtig: „nach“ verlangt immer Dativ. „Die Stunde“ ist feminin → Dativ: „einer Stunde“.
  • einen – falsch: Akkusativ maskulin.
  • einem – falsch: Dativ maskulin oder neutral, aber „Stunde“ ist feminin.

Lücke 9: „… verlief als geplant …“

  • als – richtig: „anders als geplant“ ist eine feste Vergleichsstruktur. „als“ benutzt man bei Vergleichen.
  • ob – falsch: „ob“ benutzt man bei Ja-/Nein-Fragen.
  • wenn – falsch: „wenn“ benutzt man für Bedingungen oder Wiederholungen.

Lücke 10: „… ohne Technik auszukommen.“

  • auszukommen – richtig: Nach „ohne“ + Infinitiv braucht man „zu“. Bei trennbaren Verben steht „zu“ zwischen Präfix und Verb: aus + zu + kommen.
  • auskommen – falsch: Nach „ohne“ muss „zu“ stehen.
  • zu auskommen – falsch: Bei trennbaren Verben darf „zu“ nicht vor dem ganzen Verb stehen.

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