Neue Erfahrungen mit Verantwortung und Nähe

Lesen Sie die Überschriften und die Texte. Finden Sie für jeden Text die passende Überschrift. Sie können jede Überschrift nur einmal benutzen.

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Text 1
Seit einem Jahr lebt Carla mit ihrem Partner in einem Haus, das kleiner ist als viele Wohnzimmer. Die beiden wollten weniger besitzen und mehr Zeit draußen verbringen. Am Anfang war es ungewohnt, dass der Kleiderschrank nur für wenige Kleidungsstücke reicht und man zum Schlafen die Couch umbauen muss. Doch sie lernten, kreativer mit dem Platz umzugehen. Besonders spannend findet Carla, wie wenig man eigentlich wirklich braucht, um gut zu leben.

Text 2
In einer kleinen Schule in Schweden sieht der Unterricht ganz anders aus. Die Kinder haben keinen festen Stundenplan, sondern entscheiden selbst, was sie lernen wollen. Es gibt auch keine klassischen Lehrer – Erwachsene begleiten die Projekte der Kinder und helfen, wenn sie gefragt werden. Manche Eltern sind skeptisch, aber die Kinder lernen selbstständig und mit Freude. Die Schule glaubt, dass so jeder sein eigenes Tempo findet.

Text 3
Jonas wohnt mit fünf anderen Menschen in einer Wohnung, die einem Verein gehört. Niemand hat ein eigenes Zimmer, und das Geld kommt aus einem gemeinsamen Topf. Alles wird geteilt: Essen, Möbel, manchmal sogar Kleidung. Es gibt viele Diskussionen – aber auch das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Jonas sagt, dass er hier gelernt hat, wirklich auf andere Rücksicht zu nehmen.

Text 4
Lina geht noch zur Schule, aber sie hat eine besondere Aufgabe: Jeden Morgen vor dem Unterricht versorgt sie das Kaninchen der Klasse. Auch am Wochenende fährt sie manchmal in die Schule, um sich darum zu kümmern. Sie hatte anfangs Angst, etwas falsch zu machen. Doch inzwischen hat sie eine Routine entwickelt und ist stolz, wenn sie sieht, wie sich das Tier wohlfühlt. Ihre Mitschüler loben sie oft für ihre Zuverlässigkeit.

Text 5
Paul lebt seit einigen Monaten bei Freunden, weil er seine Wohnung verloren hat. Die Familie hat ihm ein Zimmer gegeben, obwohl sie selbst nicht viel Platz haben. Paul hilft im Haushalt und kocht manchmal für alle. Er sagt, es sei ungewohnt, keine eigene Küche oder kein Wohnzimmer zu haben, aber er sei dankbar für die Hilfe. Was er am meisten vermisst, ist aber die eigene Ruhe.

Überschrift zu dem Text 1

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Die richtige Antwort ist b) Alltag im Tiny House.

Im Text steht gleich am Anfang, dass Carla mit ihrem Partner „in einem Haus, das kleiner ist als viele Wohnzimmer“ lebt. Das ist ein sehr klarer Hinweis auf ein Tiny House. Danach folgen typische Merkmale dieses Wohnens: wenig Platz, nur wenige Kleidungsstücke, die Couch zum Schlafen umbauen und kreativ mit dem Platz umgehen. Genau deshalb passt die Überschrift „Alltag im Tiny House“ am besten.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „Haus, das kleiner ist als viele Wohnzimmer“, „weniger besitzen“, „Kleiderschrank nur für wenige Kleidungsstücke“, „die Couch umbauen“, „kreativer mit dem Platz umgehen“. Diese Formulierungen zeigen eindeutig, dass es um das Leben in einem sehr kleinen Haus geht.

Die wichtigste Falle ist a) Zusammenleben auf engem Raum. Diese Überschrift klingt ebenfalls plausibel, weil zwei Personen auf sehr engem Raum leben. Aber sie ist zu allgemein. Der Text beschreibt nicht einfach irgendein enges Zusammenleben, sondern ganz konkret den Alltag in einem Tiny House. Deshalb ist b) genauer als a).

Eine weitere kleine Ulovka ist, dass der Text auch von einem bewussteren Lebensstil spricht: „wie wenig man eigentlich wirklich braucht“. Das könnte den Fokus kurz auf Minimalismus lenken. Die Hauptidee bleibt aber klar das Wohnen im Tiny House und der Alltag in diesem besonderen Wohnmodell.

Zusammenleben auf engem Raum Alltag im Tiny House Wenn man alles teilt Wohnen ohne eigene Wohnung Lernen in der Küche Kein Stundenplan, kein Lehrer? Schüler entscheiden selbst Offline im digitalen Zeitalter Jugendliche mit großen Aufgaben Ein Tier als tägliche Pflicht

 

Überschrift zu dem Text 2

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Die richtige Antwort ist f) Kein Stundenplan, kein Lehrer?.

Der Text beschreibt eine Schule, in der der Unterricht „ganz anders“ organisiert ist. Direkt danach kommen die entscheidenden Informationen: „Die Kinder haben keinen festen Stundenplan“ und „Es gibt auch keine klassischen Lehrer“. Genau diese beiden Punkte stehen wörtlich fast schon in der Überschrift f). Deshalb passt diese Überschrift am präzisesten zum Text.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „keinen festen Stundenplan“, „entscheiden selbst, was sie lernen wollen“, „keine klassischen Lehrer“, „Erwachsene begleiten die Projekte“, „jeder sein eigenes Tempo findet“. Diese Hinweise zeigen klar, dass diese Schule sich vor allem durch das Fehlen eines normalen Stundenplans und klassischer Lehrer unterscheidet.

Die wichtigste Falle ist g) Schüler entscheiden selbst. Diese Überschrift ist inhaltlich nicht falsch, denn im Text steht tatsächlich, dass die Kinder selbst entscheiden, was sie lernen wollen. Aber sie ist nur ein Teil der Hauptidee. Der Text betont zusätzlich ganz stark, dass es keinen festen Stundenplan und keine klassischen Lehrer gibt. Deshalb ist f) umfassender und genauer als g).

Eine weitere Ulovka ist, dass auch die Reaktion der Eltern erwähnt wird: „Manche Eltern sind skeptisch“. Das klingt interessant, ist aber nicht der Kern. Der Kern liegt im besonderen Schulmodell ohne klassischen Stundenplan und ohne klassische Lehrer.

Zusammenleben auf engem Raum Alltag im Tiny House Wenn man alles teilt Wohnen ohne eigene Wohnung Lernen in der Küche Kein Stundenplan, kein Lehrer? Schüler entscheiden selbst Offline im digitalen Zeitalter Jugendliche mit großen Aufgaben Ein Tier als tägliche Pflicht

 

Überschrift zu dem Text 3

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Die richtige Antwort ist c) Wenn man alles teilt.

Der Text zeigt sehr deutlich, dass in dieser Wohnform fast alles gemeinsam genutzt wird. Es heißt: „Niemand hat ein eigenes Zimmer“, „das Geld kommt aus einem gemeinsamen Topf“ und „Alles wird geteilt: Essen, Möbel, manchmal sogar Kleidung.“ Genau deshalb passt die Überschrift „Wenn man alles teilt“ am besten. Sie fasst die Hauptidee des Textes direkt zusammen.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „mit fünf anderen Menschen“, „Niemand hat ein eigenes Zimmer“, „gemeinsamer Topf“, „Alles wird geteilt“, „auf andere Rücksicht zu nehmen“. Diese Formulierungen zeigen klar, dass das Teilen der zentrale Punkt des Textes ist.

Die wichtigste Falle ist a) Zusammenleben auf engem Raum. Diese Überschrift klingt ebenfalls passend, weil viele Menschen zusammen in einer Wohnung leben und niemand ein eigenes Zimmer hat. Aber das ist nur ein Teil des Themas. Der Text legt den Schwerpunkt nicht nur auf wenig Platz, sondern vor allem auf das gemeinsame Teilen von Geld, Dingen und Alltag. Deshalb ist c) präziser als a).

Eine zusätzliche Ulovka ist, dass auch Konflikte erwähnt werden: „Es gibt viele Diskussionen“. Das könnte den Eindruck machen, der Text gehe vor allem über Probleme im Zusammenleben. Aber die Hauptaussage ist nicht der Streit, sondern die besondere Wohnform, in der fast alles gemeinsam genutzt wird.

Zusammenleben auf engem Raum Alltag im Tiny House Wenn man alles teilt Wohnen ohne eigene Wohnung Lernen in der Küche Kein Stundenplan, kein Lehrer? Schüler entscheiden selbst Offline im digitalen Zeitalter Jugendliche mit großen Aufgaben Ein Tier als tägliche Pflicht

 

Überschrift zu dem Text 4

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Die richtige Antwort ist j) Ein Tier als tägliche Pflicht.

Schon der erste Satz macht das zentrale Thema klar: Lina hat „eine besondere Aufgabe“. Danach wird diese Aufgabe konkret beschrieben: „Jeden Morgen vor dem Unterricht versorgt sie das Kaninchen der Klasse.“ Sogar am Wochenende kümmert sie sich manchmal darum. Der Text zeigt also nicht einfach nur Verantwortung allgemein, sondern ganz konkret eine regelmäßige Pflicht rund um ein Tier. Deshalb passt die Überschrift j) am besten.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „Kaninchen der Klasse“, „jeden Morgen vor dem Unterricht“, „auch am Wochenende“, „Routine entwickelt“, „wie sich das Tier wohlfühlt“, „Zuverlässigkeit“. Diese Formulierungen zeigen klar, dass ein Tier ihre tägliche Verantwortung ist.

Die wichtigste Falle ist i) Jugendliche mit großen Aufgaben. Diese Überschrift passt auf den ersten Blick gut, weil Lina noch zur Schule geht und schon viel Verantwortung übernimmt. Aber sie ist zu allgemein. Der Text beschreibt eine ganz konkrete Pflicht: die Versorgung eines Klassentiers. Deshalb ist j) viel genauer als i).

Eine weitere Ulovka ist, dass der Text auch Linas Gefühle beschreibt: zuerst Angst, später Stolz. Diese Entwicklung ist wichtig, aber sie ist nicht der Hauptpunkt. Der Hauptpunkt bleibt ihre regelmäßige Verantwortung für das Tier.

Zusammenleben auf engem Raum Alltag im Tiny House Wenn man alles teilt Wohnen ohne eigene Wohnung Lernen in der Küche Kein Stundenplan, kein Lehrer? Schüler entscheiden selbst Offline im digitalen Zeitalter Jugendliche mit großen Aufgaben Ein Tier als tägliche Pflicht

 

Überschrift zu dem Text 5

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Die richtige Antwort ist d) Wohnen ohne eigene Wohnung.

Der Text erklärt gleich am Anfang die Situation sehr klar: „Paul lebt seit einigen Monaten bei Freunden, weil er seine Wohnung verloren hat.“ Damit ist deutlich, dass er gerade keine eigene Wohnung hat und vorübergehend bei anderen unterkommt. Auch später wird das bestätigt: „keine eigene Küche“, „kein Wohnzimmer“ und „am meisten vermisst [er] die eigene Ruhe“. Genau deshalb passt die Überschrift „Wohnen ohne eigene Wohnung“ am besten.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „bei Freunden“, „weil er seine Wohnung verloren hat“, „ein Zimmer gegeben“, „keine eigene Küche“, „kein Wohnzimmer“, „die eigene Ruhe vermisst“. Diese Hinweise zeigen eindeutig, dass es um das Leben ohne eigene Wohnung geht.

Die wichtigste Falle ist a) Zusammenleben auf engem Raum. Diese Überschrift klingt durchaus möglich, weil die Familie wenig Platz hat und Paul mit ihnen zusammenlebt. Aber das ist nicht der Kern des Textes. Im Mittelpunkt steht nicht einfach das enge Wohnen, sondern der Umstand, dass Paul seine eigene Wohnung verloren hat und deshalb bei anderen lebt. Deshalb ist d) die präzisere Lösung.

Eine zusätzliche Ulovka ist, dass Paul im Haushalt hilft und für alle kocht. Das könnte kurz den Fokus auf gemeinsames Zusammenleben oder Hilfsbereitschaft lenken. Die Hauptaussage bleibt aber seine Wohnsituation: Er lebt vorübergehend ohne eigene Wohnung bei Freunden.

Zusammenleben auf engem Raum Alltag im Tiny House Wenn man alles teilt Wohnen ohne eigene Wohnung Lernen in der Küche Kein Stundenplan, kein Lehrer? Schüler entscheiden selbst Offline im digitalen Zeitalter Jugendliche mit großen Aufgaben Ein Tier als tägliche Pflicht

 


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