Straßenfest mit Nachbarn organisieren

Überlegen Sie zusammen mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner, was zu tun ist. Tauschen Sie Ideen aus und diskutieren Sie darüber. Einigen Sie sich zum Schluss. Sie haben sich schon einen Zettel mit Notizen gemacht:

Aufgabe:
Sie und Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin wohnen in derselben Strasse und sind schon lange Nachbarn. Sie möchten zusammen ein gemütliches Strassenfest für alle Nachbarn organisieren und so die Gemeinschaft im Viertel stärker machen. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.

Straßenfest:
1. Einladungen?
2. Geeigneter Ort?
3. Bänke und Tische?
4. Essen und Getränke?
5. Helfer und Helferinnen?

Beispiel

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TN1: Hast du gehört, dass viele Nachbarn in unserer Straße sich seit der Pandemie kaum noch persönlich kennen?

TN2: Ja, ich habe das auch gemerkt – früher haben wir alle viel mehr miteinander geredet und gelacht. Ich finde, wir sollen ein gemütliches Straßenfest für alle Nachbarn organisieren – so lernen sich alle wieder kennen und die Gemeinschaft wird stärker. Was meinst du?

TN1: Ja, ein Straßenfest ist eine perfekte Idee – die Nachbarn freuen sich bestimmt sehr und die Atmosphäre in unserer Straße wird viel schöner. Außerdem zeigen wir, dass unsere Straße eine echte Gemeinschaft mit Tradition ist. Wie machen wir denn die Einladungen für die Nachbarn?

TN2: Ich denke, wir schicken die Einladungen über WhatsApp und unsere lokale Facebook-Gruppe – das ist schnell, modern und die meisten Nachbarn sind online. So sparen wir auch Papier und Zeit. Außerdem können die Nachbarn direkt antworten und Ideen geben. Was hältst du davon?

TN1: Da bin ich anderer Meinung. Über WhatsApp und Facebook erreichen wir nicht alle Nachbarn – viele ältere Personen sind nicht in den sozialen Netzwerken aktiv. Ich schlage vor, wir machen klassische Einladungen aus Papier und werfen sie persönlich in jeden Briefkasten. So bekommt wirklich jeder Nachbar die Information und niemand fühlt sich vergessen. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, persönliche Einladungen aus Papier sind viel inklusiver für alle Nachbarn – auch die älteren Personen fühlen sich richtig eingeladen. Außerdem ist eine Einladung im Briefkasten persönlicher und macht mehr Freude. Und wo finden wir denn einen geeigneten Ort für das Straßenfest?

TN1: Ich würde sagen, wir machen das Fest direkt auf der Straße vor unseren Häusern und sperren die Straße offiziell für Autos. So haben wir genug Platz für alle Nachbarn und die Atmosphäre ist authentisch. Außerdem müssen wir keinen extra Ort mieten und sparen viel Geld. Was meinst du dazu?

TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. Eine Straße offiziell sperren ist wirklich kompliziert – wir brauchen eine Genehmigung von der Stadt und das dauert oft viele Wochen. Ich schlage vor, wir machen das Fest auf dem großen Spielplatz am Ende unserer Straße – der Platz ist offen, sicher und perfekt für eine Veranstaltung. Außerdem ist es dort ruhiger und Kinder können sicher spielen. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, der Spielplatz ist eine viel praktischere Lösung als eine offizielle Straßensperrung – ohne Bürokratie und ohne Stress mit der Stadt. Der Platz hat auch genug Platz für viele Personen und eine entspannte Atmosphäre. Und wie organisieren wir denn die Bänke und Tische für alle Gäste?

TN2: Ich denke, wir mieten professionelle Tische und Bänke bei einer Eventfirma – das sieht super elegant aus und alles ist garantiert in gutem Zustand. So wirkt unser Fest wie eine richtige Veranstaltung. Mit Eventfirma sind wir auch versichert, falls etwas kaputtgeht. Was hältst du davon?

TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. Eine Eventfirma ist sehr teuer und das passt nicht zu einem informellen Straßenfest mit Nachbarn. Ich schlage vor, jeder Nachbar bringt einfach seinen eigenen Klapptisch und Gartenstühle mit – so haben wir genug Möbel und niemand muss extra Geld bezahlen. Außerdem ist die Atmosphäre dann viel persönlicher und gemütlicher. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, eigene Möbel von den Nachbarn sind viel günstiger und passen perfekt zur Atmosphäre eines Straßenfestes – authentisch und persönlich. Mit der Information in der Einladung weiß jeder, was er mitbringen soll. Und wie organisieren wir denn das Essen und die Getränke?

TN1: Ich würde sagen, wir bestellen großes Catering von einem professionellen Restaurant – Pizza, Pasta, Salate und alle Getränke. So müssen wir nichts selbst kochen und alles ist von hoher Qualität. Außerdem haben wir mehr Zeit für die Nachbarn und die Gespräche. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Catering ist sehr teuer und das passt nicht zu einem klassischen Straßenfest mit Nachbarn – das soll persönlich und gemeinsam sein. Ich schlage vor, wir machen ein internationales Buffet, wo jeder Nachbar eine Spezialität aus seiner Heimat mitbringt – Salate, Kuchen, Brot, kleine Snacks. Außerdem stellen wir nur Wasser, Limonade und ein paar Flaschen Sekt selbst bereit. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, ein internationales Buffet ist eine wunderbare Idee – das verbindet alle Nachbarn aus verschiedenen Kulturen und jeder zeigt etwas Persönliches. Du übernimmst die Koordination der Spezialitäten von den Nachbarn und ich kümmere mich um Wasser, Limonade und Sekt. Und brauchen wir denn extra Helfer für die Organisation am Tag des Festes?

TN2: Ich denke, wir beide schaffen alles allein – wir kennen die Straße am besten und haben gute Erfahrung mit kleinen Festen. Mehr Personen bringen oft auch mehr Diskussionen und Stress. Außerdem zeigen wir so unsere Initiative und alle Nachbarn werden uns dankbar sein. Was hältst du davon?

TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. Zu zweit ist ein Straßenfest mit vielen Personen sehr stressig – wir müssen aufbauen, kontrollieren, aufräumen und gleichzeitig Gastgeber sein. Ich schlage vor, wir bitten 4 oder 5 Nachbarn als zusätzliche Helfer um Unterstützung – beim Aufbau, beim Buffet und beim Aufräumen am Ende. So genießen wir auch das Fest und haben eine entspanntere Atmosphäre. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, mehr Helfer machen alles entspannter und sicherer für die Organisation – und die Nachbarn fühlen sich auch persönlich involviert in das Fest. Eine kleine Liste mit Aufgaben schicken wir den Helfern vorher per Nachricht. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Einladungen: klassische Einladungen aus Papier persönlich in jeden Briefkasten – inklusiv für alle Nachbarn.
Ort: der große Spielplatz am Ende unserer Straße – ohne Bürokratie und sicher für Kinder.
Bänke und Tische: jeder Nachbar bringt seinen eigenen Klapptisch und Gartenstühle mit – günstig und gemütlich.
Essen und Getränke: internationales Buffet mit Spezialitäten von den Nachbarn – Wasser, Limonade und Sekt von uns.
Helfer: 4 oder 5 Nachbarn als zusätzliche Helfer beim Aufbau, Buffet und Aufräumen.
Aufgaben: du koordinierst die Spezialitäten und Helfer, ich kümmere mich um Wasser, Limonade, Sekt und die Einladungen.

TN1: Super, so machen wir das! Das Straßenfest wird ein wundervoller Tag für alle Nachbarn – internationales Essen, schöne Atmosphäre und neue Freundschaften. Ich freue mich schon!

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