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Deutsch
Aufgabe:
Sie und Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin sind von einer lokalen Schule eingeladen worden. Sie sollen vor den Schülern einen gemeinsamen Vortrag über die Wichtigkeit des Fremdsprachenlernens halten. Aus Ihrer eigenen Erfahrung als Migranten in Deutschland können Sie viele gute Tipps geben. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.
Vortrag über Fremdsprachen:
1. Tag und Dauer des Vortrags?
2. Persönliche Erfahrungen erzählen?
3. Argumente und Gründe für Fremdsprachen?
4. Methoden und Motivationstipps?
5. Wer macht welchen Teil?
TN1: Hast du gehört, dass die lokale Realschule uns für einen gemeinsamen Vortrag über Fremdsprachen eingeladen hat?
TN2: Ja, der Direktor hat es uns gestern in einer offiziellen E-Mail mitgeteilt. Ich finde, wir sollen für die Schüler einen interessanten und persönlichen Vortrag zusammen vorbereiten. So bekommen die Jugendlichen wirklich Motivation für Fremdsprachen. Was meinst du?
TN1: Ja, ein gemeinsamer Vortrag ist eine perfekte Idee für die Schüler. Wir haben als Migranten viele wertvolle Erfahrungen mit Deutsch und anderen Sprachen. Wann genau und wie lange soll der Vortrag denn dauern?
TN2: Ich denke, wir machen den Vortrag spontan ohne festen Termin und nur 10 Minuten total. So sind wir kurz und kompakt. Außerdem ist die Vorbereitung minimal. Was hältst du davon?
TN1: Da bin ich anderer Meinung. Ohne festen Termin ist nicht professionell und 10 Minuten sind viel zu kurz für ein wichtiges Thema. Ich schlage vor, wir machen den Vortrag am nächsten Mittwoch um 10 Uhr für 45 Minuten plus 15 Minuten Diskussion. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, am Mittwoch um 10 Uhr für 60 Minuten total ist viel professioneller und realistischer. So haben wir Zeit für ein gutes Programm und echte Gespräche mit den Schülern. Und welche persönlichen Erfahrungen sollen wir denn erzählen?
TN1: Ich würde sagen, wir erzählen einfach gar keine persönlichen Geschichten. Statistiken und Fakten sind viel professioneller für die Schüler. Außerdem brauchen wir keine emotionale Komponente. Was meinst du dazu?
TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. Nur Statistiken und Fakten sind langweilig und nicht inspirierend für junge Schüler. Ich schlage vor, wir erzählen unsere echten Geschichten – wie wir Deutsch ohne Vorwissen gelernt haben, unsere lustigen Fehler und unseren Erfolg im Beruf. Hast du eine andere Idee?
TN1: Ja, persönliche Geschichten mit lustigen Fehlern und unserem Erfolg sind viel lebendiger und inspirierender für die Schüler. So bekommen sie auch wirklich Motivation. Und welche Argumente und welche Gründe für Fremdsprachen sollen wir denn präsentieren?
TN2: Ich denke, wir nennen einfach nur einen einzigen Grund – Sprachen helfen für die Reisen im Urlaub. Das reicht für die Schüler. Außerdem ist das einfach zu verstehen. Was hältst du davon?
TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. Nur die Reisen sind ein viel zu schwacher Grund für Schüler. Ich schlage vor, wir nennen viele Gründe – bessere Karriere im Beruf, höhere Bildung an Universitäten, Kultur und neue Filme verstehen plus Freundschaften aus aller Welt. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, mehrere Gründe wie Karriere, Bildung, Kultur, Filme und internationale Freundschaften sind viel überzeugender und realistischer. So sehen die Schüler das ganze Potential von Sprachen. Und welche Methoden und welche Motivationstipps sollen wir denn empfehlen?
TN1: Ich würde sagen, wir empfehlen nur eine klassische Methode – Vokabeln im Heft schreiben und Grammatik aus dem Buch lernen. So ist alles traditionell und einfach. Was meinst du dazu?
TN2: Da bin ich anderer Meinung. Nur klassische Vokabeln und Grammatik sind heute langweilig und nicht effektiv. Ich schlage vor, wir empfehlen modernen Mix – Apps wie Duolingo, Filme mit Untertiteln, Tandem-Partner online, Podcasts beim Sport plus klassische Übungen für die Basis. Hast du eine andere Idee?
TN1: Ja, ein moderner Mix aus Apps, Filmen, Podcasts plus klassische Übungen ist viel attraktiver und effektiver für junge Schüler. So lernen sie auch täglich mit Spaß. Du übernimmst die persönlichen Geschichten und die Motivationstipps. Ich kümmere mich um die Argumente und die Methoden. Und wie teilen wir denn den Vortrag konkret zwischen uns?
TN2: Ich denke, einer von uns macht den ganzen Vortrag allein und der andere ist nur als Zuschauer dort. So ist alles einfacher und der Schüler hört nur eine Stimme. Was hältst du davon?
TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. Allein einer von uns ist langweilig und reduziert die Energie des Vortrags. Ich schlage vor, wir wechseln uns ab – jeder spricht 10 Minuten, dann gemeinsame Diskussion mit den Schülern und am Ende beide für die Antworten auf Fragen. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, ein Wechsel mit gemeinsamer Diskussion und Antworten auf Fragen ist viel dynamischer und energetischer für unseren Vortrag. So sehen die Schüler auch zwei verschiedene Personen mit eigenen Erfahrungen. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!
TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?
TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt: Tag und Dauer: am nächsten Mittwoch um 10 Uhr – 45 Minuten Vortrag plus 15 Minuten Diskussion. Persönliche Erfahrungen: echte Geschichten – Deutsch ohne Vorwissen lernen, lustige Fehler und Erfolg im Beruf. Argumente: Karriere, Bildung, Kultur, Filme verstehen plus internationale Freundschaften. Methoden: moderner Mix – Apps wie Duolingo, Filme mit Untertiteln, Tandem-Partner, Podcasts plus klassische Übungen. Wer macht was: Wechsel alle 10 Minuten plus gemeinsame Diskussion und Antworten auf Fragen. Aufgaben: du übernimmst Geschichten und Motivationstipps, ich kümmere mich um Argumente und Methoden.
TN1: Super, so machen wir das! Der Vortrag wird ein wundervolles Erlebnis für die Schüler – persönliche Geschichten, gute Argumente und moderne Methoden für Fremdsprachen. Ich freue mich schon!

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