Soziales Jahr / soziale Arbeit

Erledigt: 1 / 1
Wiederholen Weiter
Sie hören nun eine Diskussion. Dazu lösen Sie acht Aufgaben.
Ordnen Sie die Aussagen zu: Wer sagt was?
Lesen Sie jetzt die Aufgaben. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.
0:00 / 0:00
0:00 / 0:00

0 / 8 richtige Optionen

1

Man sammelt wichtige Erfahrungen.

✅ Man sammelt wichtige Erfahrungen.

Richtige Lösung: Anja Ebert

Begründung: Frau Ebert erzählt von ihrer Zeit im Kinderhospiz. Am Anfang hatte sie Angst, aber dann hat sie mit den Kindern gemalt, gesungen und geweint. Ihr Fazit: „Ich glaube, in diesen zwölf Monaten habe ich mehr über das Leben gelernt als in dreizehn Jahren Unterricht.“ → mehr über das Leben lernen = wichtige Erfahrungen sammeln.

Fallenanalyse: Direkt danach sagt Herr Schneidt: „Das glaube ich Ihnen sofort.“ Das klingt wie Zustimmung, aber er formuliert den Gedanken nicht selbst und kritisiert sofort danach („Nur: …“). Auch Frau Ebert beginnt mit etwas Negativem („furchtbare Angst“) – die Lösung steht am Ende.

Schlüsselwörter: „mehr über das Leben gelernt“ = wichtige Erfahrungen gesammelt / „als in dreizehn Jahren Unterricht“ = mehr als in der Schule

2

Es hilft bei der Berufswahl.

✅ Es hilft bei der Berufswahl.

Richtige Lösung: Anja Ebert

Begründung: Frau Ebert erzählt von Leon, der Medizin studieren wollte, aber kein Blut sehen kann und jetzt glücklich eine Ausbildung zum Tischler macht. Ihr Fazit: „Ich denke, so ein Jahr zeigt vielen ziemlich schnell, wohin ihr Weg gehen soll – und wohin eben nicht.“ → zeigt, wohin der Weg gehen soll = hilft bei der Berufswahl.

Fallenanalyse: Herr Schneidt sagt direkt vorher das Gegenteil: Viele Erstsemester sind nach so einem Jahr „ratloser als vorher“. Später sagt er auch „keine Wahl“ – damit meint er aber den Zivildienst, nicht die Wahl eines Berufs.

Schlüsselwörter: „zeigt, wohin ihr Weg gehen soll“ = hilft bei der Berufswahl / „Medizin … Ausbildung zum Tischler“ = Beispiel für eine neue Entscheidung

3

Man kann dabei zum Profi werden.

✅ Man kann dabei zum Profi werden.

Richtige Lösung: Anja Ebert

Begründung: Frau Ebert erzählt von Mira: Am Anfang hat sie nur Decken gefaltet, dann hat sie die Prüfung zur Rettungssanitäterin gemacht und bei einem Herzinfarkt neben dem Notarzt gestanden, „als wäre sie seit zehn Jahren dabei“. Ihr Fazit: „Ich finde, da kann aus einer Anfängerin in kurzer Zeit wirklich eine Fachfrau werden.“ → Fachfrau = Profi.

Fallenanalyse: Der Anfang der Geschichte klingt eher negativ („nur Decken gefaltet und den Wagen geputzt“). Die Lösung kommt erst am Ende nach „Ich finde“.

Schlüsselwörter: „aus einer Anfängerin … eine Fachfrau werden“ = zum Profi werden / „als wäre sie seit zehn Jahren dabei“ = wie ein Profi

4

Ein soziales Jahr ist Zeitverschwendung.

✅ Ein soziales Jahr ist Zeitverschwendung.

Richtige Lösung: Konrad Schneidt

Begründung: Herr Schneidt erzählt von seinem Neffen, der nach zwölf Monaten im Kindergarten drei Semester gebraucht hat, „um wieder ins Lernen zu kommen“. Sein Fazit: „Ich glaube, für viele sind diese Monate am Ende einfach verlorene Monate.“ → verlorene Monate = Zeitverschwendung.

Fallenanalyse: Zuerst sagt Herr Schneidt: „Das ist eine schöne Geschichte“, und sein Neffe hat „begeistert“ erzählt. Das klingt positiv, aber die Meinung kommt erst nach „Aber wenn ich ehrlich bin“.

Schlüsselwörter: „verlorene Monate“ = Zeitverschwendung / „drei Semester gebraucht, um wieder ins Lernen zu kommen“ = Nachteil

5

Man kann Gutes tun, ohne Mitglied einer Organisation zu sein.

✅ Man kann Gutes tun, ohne Mitglied einer Organisation zu sein.

Richtige Lösung: Konrad Schneidt

Begründung: Herr Schneidt geht mit seinem Sohn ins Seniorenheim: Sie spielen Schach mit Herrn Krämer, sein Sohn liest den Damen aus der Zeitung vor. Dann sagt er: „Dafür brauchen wir keinen Vertrag, keinen Ausweis und keinen Verein. Ich denke, für so etwas muss man nirgendwo eingetragen sein.“ → helfen im Seniorenheim = Gutes tun / kein Verein, nirgendwo eingetragen = ohne Mitglied einer Organisation zu sein.

Fallenanalyse: Das Wort „Organisation“ hört man nur bei Frau Ebert. Sie sagt aber das Gegenteil: Über eine Organisation ist man versichert und bekommt eine Anleitung.

Schlüsselwörter: „nicht gegen das Helfen“, „ins Seniorenheim gehen“ = Gutes tun / „keinen Verein“, „nirgendwo eingetragen“ = ohne Mitglied einer Organisation zu sein

6

Junge Leute brauchen neben dem Ehrenamt einen Job, um Geld zu verdienen.

✅ Junge Leute brauchen neben dem Ehrenamt einen Job, um Geld zu verdienen.

Richtige Lösung: Konrad Schneidt

Begründung: Herr Schneidt sagt, dass man für den Dienst nur ein paar hundert Euro im Monat bekommt – zu wenig für ein WG-Zimmer. Eine Studentin hat deshalb neben der Arbeit im Kinderheim bis Mitternacht gekellnert. Sein Fazit: „Ich glaube, wer in dem Alter etwas für andere macht, muss trotzdem nebenbei ordentlich etwas reinbekommen.“ → Neunzehnjährige = junge Leute / etwas für andere machen = Ehrenamt / nebenbei ordentlich etwas reinbekommen = einen Job, um Geld zu verdienen.

Fallenanalyse: Der Moderator sagt vorher fast dasselbe, aber über eine andere Gruppe und mit einem anderen Grund: Rentner helfen bei der Tafel und arbeiten zusätzlich, „weil ihnen zu Hause die Decke auf den Kopf fällt“. Bei Herrn Schneidt geht es um junge Leute und ums Geld.

Schlüsselwörter: „ein Neunzehnjähriger“ = junge Leute / „etwas für andere machen“ = Ehrenamt / „gekellnert“, „nebenbei ordentlich etwas reinbekommen“ = einen Job, um Geld zu verdienen

7

Es ist gut für die Bewerbung und den Lebenslauf.

✅ Es ist gut für die Bewerbung und den Lebenslauf.

Richtige Lösung: Moderator

Begründung: Der Moderator erzählt von seiner Zeit in einer Personalabteilung: Die Mappen mit so einem Jahr „sind mir … immer sofort ins Auge gefallen“, und diese Personen „kamen bei mir fast immer in die zweite Runde“. → Mappen = Bewerbungen / sofort ins Auge fallen, in die zweite Runde kommen = gut für die Bewerbung.

Fallenanalyse: Herr Schneidt widerspricht sofort: An der Uni zählt nur der Notendurchschnitt, „da fragt keiner, was Sie mit neunzehn gemacht haben“. Er sagt also das Gegenteil.

Schlüsselwörter: „Mappen“ = Bewerbungen / „sofort ins Auge gefallen“ = gut für den Lebenslauf / „in die zweite Runde“ = bessere Chancen

8

Soziale Arbeit ist eine positive Ergänzung.

✅ Soziale Arbeit ist eine positive Ergänzung.

Richtige Lösung: Moderator

Begründung: Am Ende sagt der Moderator: „Aber als Extra, das man obendrauf legt, macht es das Ganze für mich einfach runder – so wie das Salz in der Suppe.“ → ein Extra, das man obendrauf legt = eine Ergänzung / macht das Ganze runder, wie Salz in der Suppe = positiv.

Fallenanalyse: Vorher sagt der Moderator zwei negative Dinge: Ein solches Jahr ersetzt kein Studium, und „nicht überall passt es in jeden Plan hinein“. Wer bei „nicht überall“ aufhört zuzuhören, denkt, er ist dagegen. Die Lösung kommt erst nach „Aber“. Frau Ebert sagt danach „Genau!“ – das ist nur Zustimmung.

Schlüsselwörter: „ein Extra, das man obendrauf legt“ = Ergänzung / „macht das Ganze runder“, „wie das Salz in der Suppe“ = positiv

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kategorien von Übungen

Wählen Sie eine Übungskategorie für Goethe B1

Anmelden