Bio jeden Tag?

Erledigt: 1 / 1
Wiederholen Weiter
Sie hören nun eine Diskussion. Dazu lösen Sie acht Aufgaben.
Ordnen Sie die Aussagen zu: Wer sagt was?
Lesen Sie jetzt die Aufgaben. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.
0:00 / 0:00
0:00 / 0:00

0 / 8 richtige Optionen

1

Bio-Essen ist zu teuer.

✅ Bio-Essen ist zu teuer.

Richtige Lösung: Rainer Vogt

Begründung: Herr Vogt sagt zuerst, dass er „überhaupt nichts gegen die Idee“ hat. „Aber“ er hat gerechnet: „Pro Teller wären das gut einen Euro achtzig mehr … für eine kleine Kita schnell ein Kleinwagen. Und das zahlt am Ende weder die Stadt noch jede Familie.“ → ökologische Zutaten = Bio-Essen / so viel Geld, dass es niemand bezahlt = zu teuer.

Fallenanalyse: Frau Köhler spricht auch über Geld, sagt aber das Gegenteil: Die Eltern zahlen fünfzehn Euro mehr, und „kaum jemand hat sich beschwert“. Auch Herr Vogt beginnt freundlich („im Gegenteil“) – seine Meinung kommt erst nach „Aber“.

Schlüsselwörter: „ökologische Zutaten“ = Bio-Essen / „ein Kleinwagen“ = sehr viel Geld / „das zahlt weder die Stadt noch jede Familie“ = zu teuer

2

Bio-Produkte sind schwer zu bekommen.

✅ Bio-Produkte sind schwer zu bekommen.

Richtige Lösung: Rainer Vogt

Begründung: Herr Vogt sagt: „Für achthundert Portionen am Tag finden Sie in unserer Region kaum einen Hof, der jede Woche zuverlässig diese Mengen liefern kann.“ Dann erzählt er von einem Öko-Lieferanten, der wegen Hagel abgesagt hat. → kaum einen Hof finden, der liefern kann = schwer zu bekommen.

Fallenanalyse: Der Moderator sagt in der Einleitung, dass es solche Lebensmittel „sogar an der Tankstelle“ gibt – das klingt wie das Gegenteil. Später fährt Frau Köhler „mit dem Fahrrad … um die Ecke“. Für sie ist es also nicht schwer, sie geht nur in bestimmte Läden.

Schlüsselwörter: „kaum einen Hof finden“ = schwer zu bekommen / „zuverlässig liefern“ = bekommen / „Öko-Lieferant hat abgesagt“ = Beispiel für das Problem

3

Bio-Essen schmeckt nicht gut.

✅ Bio-Essen schmeckt nicht gut.

Richtige Lösung: Rainer Vogt

Begründung: Herr Vogt erzählt, dass die Schüler die Nudeln aus ökologischem Anbau „höflich ‚interessant‘ genannt“ und „die Teller halb voll zurückgebracht“ haben. Er selbst freut sich jeden Montag „auf das ganz normale Schnitzel“. → Teller halb voll zurück, lieber das normale Schnitzel = es schmeckt nicht gut.

Fallenanalyse: Herr Vogt sagt es nicht direkt („Ich will niemandem zu nahe treten“). Man muss es aus seiner Geschichte verstehen. Kurz davor erzählt Frau Köhler das Gegenteil: Die Kinder essen die Möhren „wie Süßigkeiten“.

Schlüsselwörter: „höflich ‚interessant‘ genannt“ = es schmeckt nicht / „Teller halb voll zurückgebracht“ = nicht gegessen / „ich freue mich auf das ganz normale Schnitzel“ = Bio schmeckt mir nicht so gut

4

Man kann im Internet nach Angeboten suchen.

✅ Man kann im Internet nach Angeboten suchen.

Richtige Lösung: Sandra Köhler

Begründung: Frau Köhler sagt: „Ich schaue jeden Donnerstagabend auf dem Tablet nach, was bei den Supermärkten in der Nähe in der nächsten Woche reduziert ist. Außerdem gibt es eine App, die mir zeigt, welcher Hofladen heute krummes Gemüse günstiger abgibt.“ → auf dem Tablet nachschauen, eine App = im Internet suchen / reduziert, günstiger = Angebote.

Fallenanalyse: Das Wort „Angebot“ hört man vorher bei Herrn Vogt („zwei Wochen lang Vollkornnudeln … im Angebot“). Dort bedeutet es aber nur, dass es diese Nudeln in der Kantine gab.

Schlüsselwörter: „auf dem Tablet nachschauen“, „eine App“ = im Internet suchen / „reduziert“, „günstiger“ = Angebote

5

Bio-Obst wird schnell schlecht.

✅ Bio-Obst wird schnell schlecht.

Richtige Lösung: Sandra Köhler

Begründung: Frau Köhler gibt zu, dass sie sich auch ärgert: „Die Äpfel und Bananen vom Öko-Hof sehen am Montag wunderschön aus, und am Mittwoch haben sie schon braune Stellen.“ → Äpfel und Bananen vom Öko-Hof = Bio-Obst / von Montag bis Mittwoch braune Stellen = es wird schnell schlecht.

Fallenanalyse: Frau Köhler ist eigentlich für Bio, deshalb erwartet man von ihr keine Kritik. Herr Vogt hat vorher auch ein Problem erzählt (Hagel, keine Möhren), aber da ging es um die Lieferung, nicht darum, dass Obst schlecht wird.

Schlüsselwörter: „Äpfel und Bananen vom Öko-Hof“ = Bio-Obst / „am Mittwoch schon braune Stellen“ = schnell schlecht / „landet auf dem Kompost“ = man muss es wegwerfen

6

Man muss Bio-Produkte in speziellen Geschäften kaufen.

✅ Man muss Bio-Produkte in speziellen Geschäften kaufen.

Richtige Lösung: Sandra Köhler

Begründung: Frau Köhler sagt, dass frisches Brot, Käse vom Hof und gutes Fleisch im Supermarkt fehlen: „Dafür fahre ich mit dem Fahrrad in den kleinen Naturkostladen bei uns um die Ecke oder samstags auf den Markt … Anders geht es leider nicht.“ → Naturkostladen, Markt = spezielle Geschäfte / anders geht es nicht = man muss.

Fallenanalyse: Zuerst sagt Frau Köhler, dass der Supermarkt für Nudeln und Reis „völlig in Ordnung“ ist – die Lösung kommt erst nach „Aber“. Herr Vogt erwähnt vorher den „Naturkostladen“ seiner Frau. Er sagt aber nicht, dass man dort einkaufen muss.

Schlüsselwörter: „Naturkostladen“, „Markt“ = spezielle Geschäfte / „Anders geht es leider nicht“ = man muss / „das finde ich da nicht“ = nicht im normalen Supermarkt

7

Bio-Produkte schaden manchmal der Umwelt.

✅ Bio-Produkte schaden manchmal der Umwelt.

Richtige Lösung: Moderator

Begründung: Der Moderator fragt kritisch, ob alles „so gut für die Natur“ ist. Im Winter gibt es „Öko-Tomaten aus Spanien und Öko-Äpfel aus Neuseeland“ mit „einer halben Weltreise“ hinter sich. „Da frage ich mich ehrlich, was so ein Siegel dann noch für das Klima bringt.“ → lange Transportwege = schaden der Umwelt / im Winter = manchmal.

Fallenanalyse: Frau Köhler antwortet sofort mit „Genau!“ und erzählt, dass sie im Winter Äpfel vom Bodensee kauft. Das klingt, als gehöre die Aussage zu ihr. Sie stimmt aber nur zu – den Gedanken formuliert der Moderator.

Schlüsselwörter: „eine halbe Weltreise“ = langer Transport / „was bringt das Siegel für das Klima“ = Schaden für die Umwelt / „im Winter“ = manchmal

8

Bio-Essen ist nicht immer gesund.

✅ Bio-Essen ist nicht immer gesund.

Richtige Lösung: Rainer Vogt

Begründung: Herr Vogt erzählt von einem Schokoriegel mit Öko-Siegel, der „genauso viel Zucker wie jeder andere“ hat. Dann sagt er: „Da finde ich einfach: Nur weil ein grünes Siegel draufklebt, wird noch lange kein Vitaminpaket daraus.“ → viel Zucker trotz Siegel, kein Vitaminpaket = nicht immer gesund.

Fallenanalyse: Die Frage des Moderators geht an Frau Köhler. Sie sagt, dass die Kinder jetzt mehr Gemüse essen – das klingt positiv. Herr Vogt beginnt freundlich („Das freut mich wirklich“), seine Meinung kommt erst nach „Aber“.

Schlüsselwörter: „genauso viel Zucker“ = nicht gesund / „ein Öko-Gummibärchen bleibt ein Gummibärchen“ = Bio macht Süßigkeiten nicht gesund / „kein Vitaminpaket“ = nicht immer gesund

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

Kategorien von Übungen

Wählen Sie eine Übungskategorie für Goethe B1

Anmelden