Private Handys am Arbeitsplatz – nur in der Pause

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1

Ein Smartphone kann bei der Arbeit für viele verschiedene Aufgaben hilfreich sein.

✅ Ein Smartphone kann bei der Arbeit für viele verschiedene Aufgaben hilfreich sein.

Richtige Lösung: Julia Brandt

Begründung: Frau Brandt sagt: „Dabei könnte es mir den Alltag oft wirklich leichter machen.“ Dann nennt sie Beispiele: mit einer App übersetzen, eine kaputte Lieferung fotografieren, Preise umrechnen. → drei ganz unterschiedliche Beispiele = viele verschiedene Aufgaben / den Alltag leichter machen = hilfreich.

Fallenanalyse: Am Anfang klingt Frau Brandt negativ: „Das Telefon bleibt in der Tasche, Punkt.“ Das ist aber nur die Regel ihres Chefs. Ihre eigene Meinung beginnt erst mit „Dabei …“. Der Moderator antwortet danach, dass es dafür einen Computer gibt – er ist also skeptisch.

Schlüsselwörter: „den Alltag leichter machen“ = hilfreich / „übersetzen, fotografieren, umrechnen“ = viele verschiedene Aufgaben

2

Private Nachrichten stören die Konzentration bei der Arbeit.

✅ Private Nachrichten stören die Konzentration bei der Arbeit.

Richtige Lösung: Moderator

Begründung: Der Moderator beschreibt eine Situation: „… da blinkt etwas in der Familiengruppe, und schon ist man mit den Gedanken bei der Geburtstagsfeier der Schwiegermutter statt bei der Rechnung, die man gerade prüfen sollte.“ → etwas in der Familiengruppe = private Nachrichten / mit den Gedanken woanders = die Konzentration ist gestört.

Fallenanalyse: Direkt danach sagt Herr Reuter: „… war der eine oder andere mit den Gedanken öfter mal woanders.“ Das klingt gleich, aber er meint nur die ersten Wochen nach der neuen Regel, und „das hat sich schnell gelegt“. Er glaubt also nicht, dass das ein Problem ist.

Schlüsselwörter: „blinkt etwas in der Familiengruppe“ = private Nachrichten / „mit den Gedanken … statt bei der Rechnung“ = die Konzentration stören

3

Erwachsenen Mitarbeitern sollte man beim Handy vertrauen.

✅ Erwachsenen Mitarbeitern sollte man beim Handy vertrauen.

Richtige Lösung: Thomas Reuter

Begründung: Herr Reuter sagt: „Ehrlich gesagt halte ich nichts davon, meinen Leuten ständig über die Schulter zu schauen.“ Am Ende erklärt er: „Die brauchen niemanden, der ihnen erklärt, wann das Telefon in die Schublade gehört.“ → nicht über die Schulter schauen, keine Erklärungen nötig = vertrauen / Menschen mit Familien und Krediten = Erwachsene.

Fallenanalyse: In der Mitte gibt Herr Reuter zu, dass manche am Anfang mit den Gedanken woanders waren. Das klingt wie ein Argument gegen das Handy. Die Lösung steht aber am Ende seiner Replik. Das Wort „Erwachsene“ hört man erst später bei Frau Brandt – dort geht es aber darum, dass fast jeder ein Smartphone hat.

Schlüsselwörter: „nicht über die Schulter schauen“ = vertrauen / „brauchen niemanden, der ihnen erklärt …“ = keine Kontrolle nötig / „Menschen, die Familien haben“ = Erwachsene

4

Jeder muss selbst verstehen, dass konzentriertes Arbeiten ihm nützt.

✅ Jeder muss selbst verstehen, dass konzentriertes Arbeiten ihm nützt.

Richtige Lösung: Julia Brandt

Begründung: Nach den Tipps zum Lautlos-Stellen sagt Frau Brandt: „Und überhaupt: Wer während der Dienstzeit dauernd chattet, sitzt abends um sieben noch im Büro … Wer bei der Sache bleibt, hat dagegen pünktlich Feierabend. Das merkt jeder ziemlich schnell von ganz allein.“ → bei der Sache bleiben = konzentriert arbeiten / pünktlich Feierabend = es nützt ihm / von ganz allein merken = selbst verstehen.

Fallenanalyse: Herr Reuter sagt vorher, dass seine Leute niemanden brauchen, der ihnen etwas erklärt. Er spricht aber über Vertrauen, nicht darüber, welchen Vorteil man selbst von konzentrierter Arbeit hat. Den Anfang von Frau Brandts Replik (lautlos stellen, Display nach unten) braucht man für die Lösung nicht.

Schlüsselwörter: „bei der Sache bleiben“ = konzentriert arbeiten / „pünktlich Feierabend“ = es nützt ihm / „merkt jeder von ganz allein“ = jeder muss selbst verstehen

5

Datenschutzprobleme kann man nur durch ein Handyverbot verhindern.

✅ Datenschutzprobleme kann man nur durch ein Handyverbot verhindern.

Richtige Lösung: Moderator

Begründung: Der Moderator erzählt von fotografierten Kundendaten auf dem Bildschirm und gefilmten Kollegen. Dann sagt er: „Viele Fachleute meinen deshalb: Wirklich sicher sind die Informationen der Kunden erst dann, wenn private Geräte schon am Eingang in einem Schließfach bleiben.“ → Informationen der Kunden sicher = kein Datenschutzproblem / erst dann, wenn … im Schließfach = nur durch ein Verbot.

Fallenanalyse: Der Moderator sagt: „Viele Fachleute meinen …“. Trotzdem ist er derjenige, der den Gedanken ausspricht – es zählt, wer etwas sagt. Herr Reuter benutzt danach das Wort „Verbot“, aber er sagt das Gegenteil: „Ein Verbot bringt meiner Meinung nach in diesem Fall gar nichts.“

Schlüsselwörter: „die Informationen der Kunden sicher“ = Datenschutz / „erst dann, wenn private Geräte … im Schließfach bleiben“ = nur durch ein Handyverbot

6

Arbeitgeber und Mitarbeiter sind gemeinsam für den sicheren Umgang mit Daten verantwortlich.

✅ Arbeitgeber und Mitarbeiter sind gemeinsam für den sicheren Umgang mit Daten verantwortlich.

Richtige Lösung: Thomas Reuter

Begründung: Herr Reuter sagt: „Die Leute müssen vor allem wissen, was sie fotografieren und weiterschicken dürfen und was nicht. Darum muss sich die Firma kümmern, aber jeder Einzelne steht da genauso in der Pflicht.“ → die Firma = der Arbeitgeber / jeder Einzelne = die Mitarbeiter / in der Pflicht stehen = verantwortlich sein.

Fallenanalyse: Direkt danach sagt der Moderator: „Und dafür ist eine Schulung im Betrieb sicher der beste Weg.“ Er spricht nur über die Firma, nicht über die Mitarbeiter. Zur Aussage gehören aber beide Seiten, und die nennt nur Herr Reuter.

Schlüsselwörter: „die Firma … aber jeder Einzelne genauso“ = Arbeitgeber und Mitarbeiter gemeinsam / „in der Pflicht stehen“ = verantwortlich sein / „was sie fotografieren und weiterschicken dürfen“ = sicherer Umgang mit Daten

7

Viele Firmen haben nicht genügend Diensthandys für ihre Mitarbeiter.

✅ Viele Firmen haben nicht genügend Diensthandys für ihre Mitarbeiter.

Richtige Lösung: Moderator

Begründung: Der Moderator erzählt von einem Pflegedienst: „… teilen sich zwölf Pflegekräfte zwei alte Geräte, die der Chef bezahlt. Das reicht hinten und vorne nicht, und das ist leider kein Einzelfall.“ → Geräte, die der Chef bezahlt = Diensthandys / reicht hinten und vorne nicht = nicht genügend / kein Einzelfall = viele Firmen.

Fallenanalyse: Frau Brandt antwortet sofort mit „Genau!“ und nennt weitere Fakten: Fast jeder hat ein eigenes Smartphone. Das klingt, als gehöre die Aussage zu ihr. Sie stimmt aber nur zu und spricht über private Geräte, nicht über fehlende Diensthandys.

Schlüsselwörter: „Geräte, die der Chef bezahlt“ = Diensthandys / „reicht hinten und vorne nicht“ = nicht genügend / „kein Einzelfall“ = viele Firmen

8

Ein Handyverbot am Arbeitsplatz ist altmodisch.

✅ Ein Handyverbot am Arbeitsplatz ist altmodisch.

Richtige Lösung: Julia Brandt

Begründung: Am Ende sagt Frau Brandt: „Das Telefon gehört doch längst zu unserem Leben, da finde ich einfach, ein moderner Betrieb muss auch mit der Zeit gehen.“ → Ein moderner Betrieb erlaubt das Telefon, ein Verbot passt nicht mehr in unsere Zeit = altmodisch.

Fallenanalyse: Das Wort „altmodisch“ fällt nicht – man muss es aus dem Gegenteil „moderner Betrieb“ und „mit der Zeit gehen“ verstehen. Davor spricht Frau Brandt über Zahlen und Geld („eine große Chance … für kleine Betriebe“). Die Lösung kommt erst nach „da finde ich einfach“.

Schlüsselwörter: „ein moderner Betrieb muss mit der Zeit gehen“ = ein Verbot ist altmodisch / „gehört längst zu unserem Leben“ = man kann es nicht mehr verbieten

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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