Leben in einer Fernbeziehung

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1

Man muss in einer Fernbeziehung selbstständig sein.

✅ Man muss in einer Fernbeziehung selbstständig sein.

Richtige Lösung: Sebastian Lorenz

Begründung: Herr Lorenz erzählt, dass seine Freundin früher alles organisiert hat. Heute sagt er: „Heute mache ich das alles ohne fremde Hilfe … Aber anders geht es auch nicht, wenn die Partnerin auf einem anderen Kontinent lebt.“ → ohne fremde Hilfe = selbstständig / anders geht es nicht = man muss / die Partnerin lebt auf einem anderen Kontinent = Fernbeziehung.

Fallenanalyse: Direkt danach sagt Frau Albrecht über ihren Mann: „… der konnte schon immer alles allein.“ Das klingt nach Selbstständigkeit, aber sie beschreibt nur ihren Mann. Sie sagt nicht, dass man in einer Fernbeziehung so sein muss.

Schlüsselwörter: „ohne fremde Hilfe“ = selbstständig / „anders geht es auch nicht“ = man muss / „auf einem anderen Kontinent“ = Fernbeziehung

2

Die Arbeit ist mir wichtiger als die Beziehung.

✅ Die Arbeit ist mir wichtiger als die Beziehung.

Richtige Lösung: Nadine Albrecht

Begründung: Frau Albrecht hat zwölf Jahre lang von der Stelle in Zürich geträumt. Sie sagt: „Hätte Jens mich damals vor die Wahl gestellt, dann hätte ich mich für Zürich entschieden.“ → Zürich = die neue Stelle / sich gegen Jens für Zürich entscheiden = die Arbeit ist wichtiger als die Beziehung.

Fallenanalyse: Vorher zitiert sie ihre Freundinnen: „Du kannst doch nicht einfach weggehen, du bist verheiratet!“ Das ist die Meinung der anderen, nicht ihre. Herr Lorenz sagt danach das Gegenteil über seine Freundin: Sie wollte die Stelle wegen ihm absagen.

Schlüsselwörter: „Zürich“ = die Stelle, die Arbeit / „vor die Wahl stellen“ = Job oder Partner / „hätte mich für Zürich entschieden“ = die Arbeit ist mir wichtiger

3

Es gibt heute billige Flüge.

✅ Es gibt heute billige Flüge.

Richtige Lösung: Moderator

Begründung: Der Moderator vergleicht früher und heute. Damals kostete ein Ticket nach Madrid „fast so viel wie meine Monatsmiete“. Heute sitzt sein Neffe „im Flieger nach Barcelona“ und hat „weniger bezahlt als für einen Abend mit Freunden in der Kneipe“. → Flieger = Flugzeug / weniger als ein Abend in der Kneipe = billig.

Fallenanalyse: Herr Lorenz widerspricht sofort: „Das gilt vielleicht für Barcelona. Nach Montreal zahle ich jedes Mal fast neunhundert Euro.“ Er spricht auch über Preise für die Reise, sagt aber das Gegenteil.

Schlüsselwörter: „im Flieger“ = Flug / „weniger als für einen Abend in der Kneipe“ = billig / „heute“ = es gibt heute

4

Man muss die Entscheidungen des Partners akzeptieren.

✅ Man muss die Entscheidungen des Partners akzeptieren.

Richtige Lösung: Sebastian Lorenz

Begründung: Herr Lorenz gibt zuerst zu, dass er sauer war, als seine Freundin ihren Vertrag verlängert hat. Aber dann sagt er: „Das ist ihr Leben, und sie hat jedes Recht, so zu wählen. Wenn ich sie liebe, muss ich damit leben können, auch wenn es mir nicht gefällt.“ → so wählen = eine Entscheidung treffen / damit leben können = akzeptieren.

Fallenanalyse: Der Moderator sagt vorher das Gegenteil: „Spätestens nach zwei Jahren muss einer nachgeben und zurückkommen.“ Auch Herr Lorenz beginnt mit dem Gegenteil: Er war „richtig sauer“ und hat kaum mit ihr gesprochen. Das Wort „entschieden“ hört man nur bei Frau Albrecht, dort geht es aber um ihre eigene Stelle.

Schlüsselwörter: „jedes Recht, so zu wählen“ = die Entscheidung des Partners / „damit leben können“ = akzeptieren

5

Die Technik hat den Kontakt leichter gemacht.

✅ Die Technik hat den Kontakt leichter gemacht.

Richtige Lösung: Nadine Albrecht

Begründung: Frau Albrecht kocht abends mit ihrem Mann per Laptop, und sie „essen sozusagen am selben Tisch“. Ihre Eltern konnten sich früher nur Briefe schreiben und fünf Minuten aus einer Telefonzelle telefonieren. Dann sagt sie: „Von einem Abend wie unserem konnten meine Eltern nur träumen.“ → Laptop = Technik / davon konnten die Eltern nur träumen = heute ist es viel leichter.

Fallenanalyse: Herr Lorenz spricht direkt danach auch über den Laptop, aber für ihn „hilft auch der beste Laptop nicht viel“, weil sie sechs Stunden Zeitunterschied haben. Er sagt also das Gegenteil.

Schlüsselwörter: „Laptop“ = Technik / „Briefe, Telefonzelle“ = früher / „konnten nur träumen“ = heute ist es leichter

6

Wenn man sich trifft, gibt es oft Streit.

✅ Wenn man sich trifft, gibt es oft Streit.

Richtige Lösung: Nadine Albrecht

Begründung: Frau Albrecht erzählt, dass der Freitagabend schön ist, aber am Samstag „geht es los“: Pflanzen, Anruf bei der Mutter … Dann sagt sie: „An so einem Wochenende kracht es bei uns manchmal öfter als früher in einem ganzen Monat.“ → es kracht = es gibt Streit / an so einem Wochenende = wenn man sich trifft.

Fallenanalyse: Der Moderator stellt sich das Wiedersehen „romantisch“ vor, „wie ein kleines Fest“. Herr Lorenz benutzt danach sogar das Wort „streiten“, aber er sagt: „… hat keiner Lust, sich zu streiten.“ Bei ihm gibt es also keinen Streit.

Schlüsselwörter: „es kracht“ = es gibt Streit / „öfter als früher in einem ganzen Monat“ = oft / „an so einem Wochenende“ = wenn man sich trifft

7

Beide brauchen gemeinsame Ziele und Pläne.

✅ Beide brauchen gemeinsame Ziele und Pläne.

Richtige Lösung: Nadine Albrecht

Begründung: Frau Albrecht sagt: „Jens und ich wissen genau, wohin die Reise geht“ – in zwei Jahren eine Wohnung in Frankfurt, und sie legen Geld für ein Haus zur Seite. Dann: „Wenn wir nicht wüssten, wofür wir das alles machen, hätten wir wahrscheinlich längst aufgegeben.“ → wissen, wohin die Reise geht = Ziele und Pläne / ohne das hätten sie aufgegeben = sie brauchen sie.

Fallenanalyse: Direkt davor sagt Herr Lorenz: „Wir leben eben von Treffen zu Treffen und denken nicht weiter.“ Das ist das Gegenteil: Er hat keine Pläne. Danach sagt der Moderator „Familienplanung“, aber er kommentiert nur, was Frau Albrecht erzählt hat.

Schlüsselwörter: „Jens und ich“ = beide / „wissen, wohin die Reise geht“ = gemeinsame Ziele und Pläne / „hätten längst aufgegeben“ = ohne Ziel geht es nicht

8

Das lange Warten auf das nächste Treffen ist schwer.

✅ Das lange Warten auf das nächste Treffen ist schwer.

Richtige Lösung: Nadine Albrecht

Begründung: Frau Albrecht beschreibt die Sonntagabende im Zug: „… und weiß, dass es jetzt wieder fast zwei Wochen dauert, bis ich Jens sehe – das ist für mich das Härteste an der ganzen Sache.“ → es dauert zwei Wochen, bis ich ihn sehe = das lange Warten auf das nächste Treffen / das Härteste = schwer.

Fallenanalyse: Herr Lorenz wartet noch länger, sieben Wochen, und zählt sogar mit einem Countdown die Tage. Aber er sagt: „… ehrlich gesagt macht mir das Spaß. Die Vorfreude ist für mich fast das Schönste.“ Für ihn ist das Warten also nicht schwer.

Schlüsselwörter: „es dauert wieder fast zwei Wochen, bis ich Jens sehe“ = das lange Warten auf das nächste Treffen / „das Härteste“ = schwer

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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