Über den Bau eines neuen Einkaufszentrums

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1

Das Einkaufszentrum schafft neue Arbeitsplätze.

✅ Das Einkaufszentrum schafft neue Arbeitsplätze.

Richtige Lösung: Björn Weidner

Begründung: Herr Weidner erzählt von einer Frau am Kiosk, deren Sohn keine Stelle findet. Dann sagt er: „Im Center werden über dreihundert Leute gebraucht: Verkäuferinnen, Hausmeister, Reinigungskräfte, Köche.“ → Durch das Center entstehen neue Arbeitsplätze.

Fallenanalyse: Das Wort „Arbeitsplätze“ hört man nur bei Renate Schulte, und zwar direkt danach: „Da gehen Arbeitsplätze verloren, Herr Weidner!“ Sie sagt also das Gegenteil: Die kleinen Läden im Viertel werden schließen. Weidner benutzt das Wort nicht. Seine Meinung steckt in der Geschichte und in der Zahl „über dreihundert Leute“.

Schlüsselwörter: „über dreihundert Leute werden gebraucht“ = neue Arbeitsplätze / „Verkäuferinnen, Hausmeister, Köche“ = Stellen im Center

2

Dort wird es viele internationale Geschäfte geben.

✅ Dort wird es viele internationale Geschäfte geben.

Richtige Lösung: Moderatorin

Begründung: Die Moderatorin sagt: „Neben Mode aus Schweden und Spanien soll es dort auch einen großen japanischen Supermarkt und ein amerikanisches Kaffeehaus geben.“ → Im Center sollen viele Geschäfte aus anderen Ländern sein.

Fallenanalyse: Die Moderatorin stellt nicht nur Fragen, hier gibt sie selbst eine Information, kurz bevor sie Herrn Weidner fragt. Das Wort „international“ kommt nicht vor. Man muss verstehen: Schweden, Spanien, Japan, Amerika = international. Weidner antwortet danach nur, dass der Investor entscheidet, welche Läden kommen. Später sagt Renate Schulte: „Wir brauchen keine teuren Marken.“ Das Wort „Marken“ passt zur Aussage, aber Schulte ist gegen solche Läden und sagt nicht, welche kommen werden.

Schlüsselwörter: „Mode aus Schweden und Spanien, japanischer Supermarkt, amerikanisches Kaffeehaus“ = internationale Geschäfte

3

Für die abgerissenen Wohnungen werden neue gebaut.

✅ Für die abgerissenen Wohnungen werden neue gebaut.

Richtige Lösung: Björn Weidner

Begründung: Herr Weidner sagt: „Auf dem früheren Bahngelände bauen wir gerade einhundertzwanzig Wohnungen – das ist am Ende mehr Platz zum Wohnen, als wir an der Lindenstraße wegnehmen.“ → Statt der alten Wohnungen, die abgerissen werden, entstehen neue.

Fallenanalyse: Weidner beginnt mit einer Einräumung: „Schön ist es nie, wenn alte Häuser verschwinden.“ Dann folgen Details über das undichte Dach und den Keller. Erst danach kommt die Lösung. Die Wörter „abreißen“ und „neue Wohnungen“ benutzt er nicht, sie stecken in „verschwinden“, „wegnehmen“ und „bauen wir gerade … Wohnungen“. Später widerspricht Renate Schulte: Auf dem Bahngelände „steht bis heute kein einziger Stein“.

Schlüsselwörter: „alte Häuser verschwinden“, „an der Lindenstraße wegnehmen“ = abgerissene Wohnungen / „bauen wir gerade einhundertzwanzig Wohnungen“ = neue werden gebaut

4

Die Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

✅ Die Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Richtige Lösung: Renate Schulte

Begründung: Frau Schulte erzählt von Frau Kowalski, die „einundvierzig Jahre“ in ihrer Wohnung gelebt hat: „Im März stand der Möbelwagen vor der Tür, und sie hat geweint, als sie dem Hausmeister den Schlüssel gegeben hat.“ → Die Mieter mussten ausziehen.

Fallenanalyse: Vorher sagt Herr Weidner, dass die Häuser „schon seit Jahren halb leer“ standen und „kein einziger Mieter gezwungen“ wurde. Das klingt, als musste niemand gehen. Schulte beginnt sogar mit „Gezwungen nicht“, also mit einer kleinen Zustimmung. Dann fragt sie: „Was sollten die Leute denn machen, als … die Kündigungen kamen?“ Die Lösung steckt in der Geschichte mit dem Möbelwagen und dem Schlüssel.

Schlüsselwörter: „die Kündigungen kamen“, „der Möbelwagen stand vor der Tür“, „den Schlüssel gegeben“ = die Wohnung verlassen müssen

5

Hier wohnen viele Leute mit wenig Geld.

✅ Hier wohnen viele Leute mit wenig Geld.

Richtige Lösung: Renate Schulte

Begründung: Frau Schulte sagt: „Die meisten kaufen nicht das, was sie gern möchten, sondern das, was am Monatsende noch geht. Und mittwochs, wenn die Tafel Lebensmittel verteilt, steht die Schlange bis um die Ecke.“ → Im Nordviertel haben viele Menschen wenig Geld.

Fallenanalyse: Die Wörter „wenig Geld“ oder „arm“ kommen nicht vor. Man muss verstehen: Wer am Monatsende nur das Nötigste kauft und zur Tafel geht, hat wenig Geld. Direkt davor sagt Herr Weidner das Gegenteil: Es ziehen „viele junge Familien und Studenten“ her, und „die Mieten steigen“. Er beschreibt das Viertel also ganz anders.

Schlüsselwörter: „das, was am Monatsende noch geht“, „die Schlange bei der Tafel“ = Leute mit wenig Geld / „bei uns“ = hier

6

Wir halten zusammen und wollen den Bau verhindern.

✅ Wir halten zusammen und wollen den Bau verhindern.

Richtige Lösung: Renate Schulte

Begründung: Frau Schulte erzählt: „Letzten Samstag standen wir zu zweihundert vor dem Rathaus: Rentner, Studenten, die Familie Yilmaz mit ihren drei Kindern, sogar unser Pfarrer.“ Und: „Wir hören nicht auf, bis der letzte Bagger wieder wegfährt.“ → Die Menschen im Viertel halten zusammen und kämpfen gegen den Bau.

Fallenanalyse: Direkt davor sagt Herr Weidner, dass die Stadt das Center „gemeinsam“ mit den Menschen bauen will. Das Wort „gemeinsam“ passt zu „zusammenhalten“, aber Weidner ist für den Bau. Schulte unterbricht ihn, ohne aufgerufen zu werden. Das Wort „verhindern“ benutzt sie nicht. Es steckt in „bis der letzte Bagger wieder wegfährt“.

Schlüsselwörter: „Rentner, Studenten, Familie Yilmaz, sogar unser Pfarrer“ = wir halten zusammen / „bis der letzte Bagger wieder wegfährt“ = den Bau verhindern

7

Es wird einen Bus zum Einkaufszentrum geben.

✅ Es wird einen Bus zum Einkaufszentrum geben.

Richtige Lösung: Björn Weidner

Begründung: Herr Weidner sagt: „Die Busse der Linie 14 halten ab der Eröffnung nicht mehr am alten Friedhof, sondern fahren dann weiter bis vor den Haupteingang des Centers.“ → Ab der Eröffnung fährt ein Bus bis zum Center.

Fallenanalyse: Die Information kommt ganz am Ende, nach den „achthundert“ Parkplätzen. Diese Zahl ist auffälliger. Direkt danach sagt Renate Schulte: „Ihr Bus kann gern fahren.“ Sie wiederholt aber nur Weidners Information und sagt, dass sie den Bus nicht braucht.

Schlüsselwörter: „fahren dann weiter bis vor den Haupteingang des Centers“ = Bus zum Einkaufszentrum / „ab der Eröffnung“ = es wird geben

8

Es gibt schon lange eine Verbindung ins Zentrum.

✅ Es gibt schon lange eine Verbindung ins Zentrum.

Richtige Lösung: Renate Schulte

Begründung: Frau Schulte erzählt: „Schon meine Mutter ist in den Sechzigerjahren mit der Straßenbahn vom Nordviertel zum Marktplatz zur Arbeit gefahren – mit der Linie 3. Und die fährt bis heute alle zehn Minuten.“ → Vom Nordviertel kommt man seit vielen Jahren in die Innenstadt.

Fallenanalyse: Direkt davor spricht Herr Weidner über eine neue Verbindung: Die Busse der Linie 14 sollen bis zum Center fahren. Auch das ist eine Verbindung, aber eine neue, und sie geht zum Center, nicht ins Zentrum. Schulte beginnt mit einer Einräumung: „Ihr Bus kann gern fahren.“ Die Lösung steckt dann in der Geschichte über ihre Mutter.

Schlüsselwörter: „schon in den Sechzigerjahren“, „bis heute“ = schon lange / „mit der Straßenbahn … zum Marktplatz“ = Verbindung ins Zentrum

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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