Auslandssemester

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1

Ein Auslandssemester kann den Nebenjob kosten.

✅ Ein Auslandssemester kann den Nebenjob kosten.

Richtige Lösung: Jan Ostermann

Begründung: Jan Ostermann sagt: „Wir beschäftigen über vierzig Werkstudenten. Wer für ein halbes Jahr nach Spanien geht, dessen Platz ist danach meistens besetzt.“ → Wer im Ausland studiert, verliert oft seinen Job neben dem Studium.

Fallenanalyse: Ostermann beginnt mit einer Einräumung: „Spaß gönne ich jedem, wirklich.“ Das klingt freundlich, aber dann kommt sein Gegenargument. Das Wort „Nebenjob“ kommt nicht vor, es steckt in „Werkstudenten“ und „dessen Platz ist besetzt“. Direkt danach sagt Mira Kovač: „Zum Thema Geld sage ich gleich noch etwas.“ Sie nimmt das Thema auf, sagt aber nichts über den Job.

Schlüsselwörter: „Werkstudenten“ = Nebenjob / „dessen Platz ist danach meistens besetzt“ = den Job verlieren

2

Auch in Deutschland kann man internationale Erfahrungen sammeln.

✅ Auch in Deutschland kann man internationale Erfahrungen sammeln.

Richtige Lösung: Jan Ostermann

Begründung: Jan Ostermann sagt: „Nur, so etwas kann man auch hier haben. Bei uns arbeiten Menschen aus über dreißig Ländern … Dafür muss man kein Flugticket kaufen.“ → Internationale Erfahrungen kann man auch in einer deutschen Firma machen.

Fallenanalyse: Ostermann beginnt mit einer Zustimmung: „Das glaube ich Ihnen sofort.“ Viele denken deshalb, er gibt Mira Kovač recht. Seine eigene Meinung kommt erst nach „Nur“. Die Lösung steckt außerdem in einem Beispiel: die Kollegin aus Ghana und der Kollege aus der Ukraine in der Kantine.

Schlüsselwörter: „so etwas kann man auch hier haben“ = auch in Deutschland / „Menschen aus über dreißig Ländern“ = internationale Erfahrungen

3

Im Ausland wird man selbstständiger.

✅ Im Ausland wird man selbstständiger.

Richtige Lösung: Mira Kovač

Begründung: Mira Kovač erzählt: „Ich musste plötzlich alles allein schaffen: eine Wohnung finden, ein Konto eröffnen, mit Fieber zum Arzt gehen … Früher hat das alles meine Mutter für mich erledigt.“ → Im Ausland ist sie selbstständiger geworden.

Fallenanalyse: Kovač beginnt mit einer Einräumung: Sie hat in Valencia „fachlich weniger gelernt“. Das klingt negativ, aber dann kommt „Aber“. Das Wort „selbstständig“ benutzt sie nicht. Direkt danach sagt der Moderator: „Selbstständigkeit – das wünschen sich ja viele Arbeitgeber.“ Das Wort hört man also nur bei ihm. Er greift aber nur Kovačs Gedanken auf und stellt dann eine Frage an Herrn Ostermann.

Schlüsselwörter: „alles allein schaffen“ = selbstständiger werden / „Früher hat das alles meine Mutter erledigt“ = früher weniger selbstständig

4

Kontakt mit dem Ausland gibt es heute in fast jedem Beruf.

✅ Kontakt mit dem Ausland gibt es heute in fast jedem Beruf.

Richtige Lösung: Mira Kovač

Begründung: Mira Kovač erzählt von der Bäckerei ihres Vaters im Dorf: Er bestellt sein Mehl „bei einer Mühle in Tschechien“, und in der Backstube arbeiten „zwei Kollegen aus Syrien“. Dann fragt sie: „Wenn das schon in einer Dorfbäckerei so ist – wo soll es dann anders sein?“ → Kontakt mit dem Ausland gibt es fast überall im Beruf.

Fallenanalyse: Direkt davor sagt Jan Ostermann das Gegenteil: In der Logistik telefoniert man jeden Tag mit dem Ausland, aber „in vielen Berufen braucht man das bis heute kaum“. Kovač sagt ihre Meinung nicht direkt, sondern als Frage am Ende einer Geschichte. Die Frage bedeutet: Es ist überall so.

Schlüsselwörter: „wo soll es dann anders sein?“ = in fast jedem Beruf / „Mühle in Tschechien“, „Kollegen aus Syrien“ = Kontakt mit dem Ausland

5

An manchen Hochschulen helfen Studierende vor Ort den Neuen.

✅ An manchen Hochschulen helfen Studierende vor Ort den Neuen.

Richtige Lösung: Moderator

Begründung: Der Moderator sagt: „Viele Hochschulen haben inzwischen sogenannte Buddy-Programme. Da kümmert sich ein Student vor Ort um die Neuen, zeigt ihnen die Stadt und geht mit ihnen zu den Ämtern.“ → Studierende im Gastland helfen den neuen Austauschstudenten.

Fallenanalyse: Der Moderator gibt diese Information nach der Musikpause, als er zum Thema zurückkommt. Deshalb überhört man sie leicht. Vorher hat Mira Kovač gesagt, dass sie „alles allein schaffen“ musste, sie hatte also keine Hilfe. Danach erzählt Jan Ostermann, dass seine Tochter auch keine Hilfe hatte. Beide sprechen über das Thema, aber nur der Moderator sagt, dass es diese Hilfe gibt.

Schlüsselwörter: „Buddy-Programme“, „ein Student vor Ort kümmert sich um die Neuen“ = Studierende helfen den Neuen / „viele Hochschulen“ = an manchen Hochschulen

6

Viele glauben zu Unrecht, dass man im Ausland allein bleibt.

✅ Viele glauben zu Unrecht, dass man im Ausland allein bleibt.

Richtige Lösung: Mira Kovač

Begründung: Mira Kovač erzählt: Sie hatte Angst, „fünf Monate allein“ im Zimmer zu sitzen. Aber schon am zweiten Abend kochte sie mit anderen Studenten in der Küche. Ihre Freundinnen sagen trotzdem: „Da wäre ich doch total einsam.“ Und sie sagt: „Dabei geht das so schnell!“ → Viele haben Angst vor Einsamkeit, aber das ist falsch.

Fallenanalyse: Direkt davor erzählt Jan Ostermann eine traurige Geschichte: Seine Tochter hatte in Schweden „schreckliches Heimweh“ und ist nach sechs Wochen zurückgekommen. Diese Geschichte ist sehr auffällig und spricht gegen die Aussage. Die Lösung bei Kovač steckt in „Dabei“: Die Freundinnen glauben es, aber es stimmt nicht.

Schlüsselwörter: „Da wäre ich doch total einsam“ = viele glauben, man bleibt allein / „Dabei geht das so schnell!“ = zu Unrecht

7

Im Bewerbungsgespräch merkt man, wer schon im Ausland gelebt hat.

✅ Im Bewerbungsgespräch merkt man, wer schon im Ausland gelebt hat.

Richtige Lösung: Moderator

Begründung: Der Moderator erzählt: „Ich habe früher selbst Bewerber für unseren Sender interviewt, und nach zehn Minuten wusste ich meistens, wer schon einmal ganz allein in einem fremden Land klarkommen musste.“ → Im Gespräch erkennt man, wer Auslandserfahrung hat.

Fallenanalyse: Der Moderator fasst zuerst Herrn Ostermanns Meinung zusammen: „Sie meinen also …“. Dann erzählt er seine eigene Erfahrung. Vorher sagt Ostermann, dass für ihn das Auslandssemester im Lebenslauf „eher zweitrangig“ ist. Danach sagt Mira Kovač: „Genau das meine ich!“ Das ist nur eine Zustimmung. Die Aussage kommt vom Moderator.

Schlüsselwörter: „Bewerber interviewt“ = Bewerbungsgespräch / „nach zehn Minuten wusste ich“ = man merkt / „allein in einem fremden Land klarkommen“ = im Ausland gelebt

8

Ein Praktikum im Ausland sollte genauso zählen wie ein Studiensemester.

✅ Ein Praktikum im Ausland sollte genauso zählen wie ein Studiensemester.

Richtige Lösung: Jan Ostermann

Begründung: Jan Ostermann erzählt, dass er nach dem Abitur ein halbes Jahr in einer Spedition in Rotterdam gearbeitet hat. Dann sagt er: „So etwas müsste im Studium genauso viel gelten wie ein Semester an einer ausländischen Uni.“ → Arbeit im Ausland soll für das Studium genauso zählen.

Fallenanalyse: Ostermann beginnt mit einer Einräumung: „Gut, das gebe ich zu, ganz unwichtig ist es nicht.“ Danach kommt sein eigener Vorschlag. Das Wort „zählen“ hört man nur bei Mira Kovač: Ein Freiwilligenjahr „sollte doch auch zählen“. Sie spricht aber über ein Freiwilligenjahr, nicht über ein Praktikum.

Schlüsselwörter: „ein halbes Jahr in einer Spedition gearbeitet“ = Praktikum im Ausland / „genauso viel gelten“ = genauso zählen

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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