Das Hoffest

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Sie hören nun ein Gespräch. Sie hören das Gespräch einmal. Dazu lösen Sie sieben Aufgaben.
Wählen Sie: sind die Aussagen Richtig oder Falsch.
Lesen Sie zuerst die Aufgaben. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.
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- Ahmet! Setz dich doch zu mir, hier ist noch frei.
- Danke, Renate. Puh, die Tasche ist schwer. Ich habe auf dem Markt mal wieder viel zu viel gekauft.
- Ich auch. Aber die Tomaten bei dem Stand mit dem grünen Dach – die musst du probieren. Die sind nicht billig, aber die schmecken wenigstens noch nach Tomaten.
- Ich weiß, ich habe auch zwei Kilo genommen. Meine Frau macht morgen Menemen.
- Sag mal, dich habe ich ja lange nicht gesehen. Warst du bei deiner Tochter in Dresden?
- Ja, bei meiner Tochter, eine ganze Woche! Dresden hat sie ja im Frühling verlassen, wegen der neuen Stelle. Leipzig gefällt ihr viel besser – die neue Wohnung hat einen Balkon, und die Kita für den Kleinen ist gleich um die Ecke.
- Ach ja, richtig. Und der Kleine hatte doch Geburtstag, oder?
- Ja, er ist vier geworden. Aber die Fahrt … Der Zug hatte über zwei Stunden Verspätung, irgendwo auf der Strecke war eine Störung. Ich saß in Hannover fest und dachte schon: Das war’s, ich verpasse alles. Am Ende habe ich meiner Tochter sogar noch beim Luftballon-Aufblasen geholfen – die Feier ging ja erst um fünf los.
- Zwei Stunden in Hannover, oje. Was hast du ihm denn geschenkt?
- Ein Feuerwehrauto mit Sirene. Meine Tochter war nicht so begeistert von dem Lärm, aber der Kleine wollte gar nicht mehr aufhören zu spielen.
- Apropos Feiern: Hast du schon gehört, dass das Hoffest dieses Jahr später ist?
- Nein! Wegen dem Wetter? Es soll ja nächste Woche viel regnen.
- Regen? Hab ich auch gehört, aber nur für Montag und Dienstag. Am 14. ist in der Stadt das große Weinfest, und da wäre ja die Hälfte vom Haus nicht da. Deshalb machen wir es eine Woche später, am 21.
- Gute Idee. Und machst du wieder alles allein? Letztes Jahr warst du am Ende total kaputt.
- Oh ja, letztes Jahr habe ich wirklich alles allein organisiert – Einladungen, Grill, Tische, alles. Ich lag danach zwei Tage auf dem Sofa! Dieses Jahr sind die Novaks aus dem dritten Stock mit dabei.
- Die Novaks? Die sind doch immer so ruhig! Herr Novak sagt im Treppenhaus kaum Guten Tag.
- Ja, das dachte ich auch! Und jetzt stell dir vor: Er will auf dem Fest Gitarre spielen, mit seiner Band. Die Kinder wollen außerdem wieder ihren Flohmarkt machen, wie jedes Jahr.
- Soll ich wieder Baklava machen? Die waren letztes Mal ja schnell weg.
- Oh ja, bitte! Deine Baklava waren das Beste am ganzen Fest.
- Ja, die mache ich gern – auch wenn ich letztes Jahr einen ganzen Tag in der Küche stand. Obwohl … mein Neffe hat doch jetzt die Bäckerei in der Bahnhofstraße. Zwei Bleche bei ihm bestellt, und fertig. Seine sind sowieso besser als meine – aber das darfst du meiner Frau nicht sagen!
- Versprochen.
- Und sonst? Kann ich noch irgendwas machen? Ich könnte die Bierbänke aus dem Keller holen.
- Die Bänke holt Herr Novak schon mit seinem Sohn. Aber für die Kinder haben wir noch niemanden. Letztes Jahr haben sie sich so gelangweilt, während die Erwachsenen gegessen haben.
- Für die Kinder? Die haben doch ihren Flohmarkt! … Na gut. Im Keller liegen noch Säcke zum Sackhüpfen und Dosen zum Werfen, von der Hochzeit meiner Nichte. Die bringe ich mit, und dann sehen wir mal, wer am schnellsten hüpft.
- Sackhüpfen! Da will ich dich sehen. Oh, wir sind gleich da – drückst du mal auf den Knopf?

0 / 7 richtige Optionen

1

Ahmets Tochter wohnt inzwischen in Leipzig.

✅ Ahmets Tochter wohnt inzwischen in Leipzig.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Ahmet sagt: „Dresden hat sie ja im Frühling verlassen, wegen der neuen Stelle. Leipzig gefällt ihr viel besser.“ → Seit dem Frühling wohnt sie in Leipzig.

Fallenanalyse: Renate fragt nach Dresden, und Ahmet antwortet zuerst: „Ja, bei meiner Tochter“. Das klingt so, als stimmt Dresden. Aber Dresden hat die Tochter im Frühling verlassen.

Schlüsselwörter: „Dresden verlassen“ = weggezogen / „Leipzig gefällt ihr“ = dort wohnt sie jetzt / „inzwischen“ = seit dem Umzug

2

Ahmet ist zu spät zur Geburtstagsfeier seines Enkels gekommen.

❌ Ahmet ist zu spät zur Geburtstagsfeier seines Enkels gekommen.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Ahmet sagt: „Am Ende habe ich meiner Tochter sogar noch beim Luftballon-Aufblasen geholfen – die Feier ging ja erst um fünf los.“ → Er war vor dem Beginn der Feier da.

Fallenanalyse: Ahmet erzählt lange von der Fahrt: Der Zug hatte über zwei Stunden Verspätung, er saß in Hannover fest und dachte: „ich verpasse alles“. Das klingt nach zu spät. Aber die Feier hat erst um fünf angefangen.

Schlüsselwörter: „zwei Stunden Verspätung“ = der Zug, nicht die Feier / „noch beim Luftballon-Aufblasen geholfen“ = vor der Feier / „erst um fünf“ = spät angefangen

3

Das Hoffest findet wegen des schlechten Wetters später statt.

❌ Das Hoffest findet wegen des schlechten Wetters später statt.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Renate sagt: „Am 14. ist in der Stadt das große Weinfest, und da wäre ja die Hälfte vom Haus nicht da. Deshalb machen wir es eine Woche später.“ → Der Grund ist das Weinfest.

Fallenanalyse: Ahmet vermutet das Wetter, und Renate antwortet zuerst: „Regen? Hab ich auch gehört“. Der Regen kommt aber nur am Montag und Dienstag – das hat mit dem Fest nichts zu tun.

Schlüsselwörter: „nur für Montag und Dienstag“ = nicht am Fest / „Weinfest … die Hälfte vom Haus nicht da“ = der wirkliche Grund / „deshalb“ = darum

4

Renate bekommt dieses Jahr Hilfe bei der Organisation des Hoffests.

✅ Renate bekommt dieses Jahr Hilfe bei der Organisation des Hoffests.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Renate sagt: „Dieses Jahr sind die Novaks aus dem dritten Stock mit dabei.“ → Die Novaks organisieren mit, Renate ist nicht allein.

Fallenanalyse: Ahmet fragt: „Und machst du wieder alles allein?“, und Renate antwortet zuerst: „Oh ja, letztes Jahr habe ich wirklich alles allein organisiert“. Das war aber letztes Jahr, nicht dieses Jahr.

Schlüsselwörter: „letztes Jahr … allein“ = früher / „dieses Jahr … mit dabei“ = jetzt mit Hilfe

5

Herr Novak tritt auf dem Hoffest als Musiker auf.

✅ Herr Novak tritt auf dem Hoffest als Musiker auf.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Renate sagt: „Er will auf dem Fest Gitarre spielen, mit seiner Band.“ → Herr Novak macht auf dem Fest Musik.

Fallenanalyse: Ahmet sagt, die Novaks sind immer so ruhig und Herr Novak sagt im Treppenhaus kaum Guten Tag. Renate antwortet zuerst: „Ja, das dachte ich auch!“ Das klingt nicht nach einem Musiker. Aber das war nur ihr erster Eindruck.

Schlüsselwörter: „das dachte ich auch“ = früher / „Gitarre spielen, mit seiner Band“ = als Musiker auftreten

6

Ahmet backt für das Hoffest selbst Baklava.

❌ Ahmet backt für das Hoffest selbst Baklava.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Ahmet sagt: „mein Neffe hat doch jetzt die Bäckerei in der Bahnhofstraße. Zwei Bleche bei ihm bestellt, und fertig.“ → Er kauft die Baklava in der Bäckerei.

Fallenanalyse: Renate lobt Ahmets Baklava, und Ahmet antwortet zuerst: „Ja, die mache ich gern“. Das klingt nach einem Ja. Aber dann kommt „Obwohl …“, und er ändert seinen Plan.

Schlüsselwörter: „die mache ich gern“ = erster Gedanke / „Obwohl“ = Planänderung / „bei ihm bestellt“ = gekauft, nicht selbst gebacken

7

Ahmet übernimmt beim Hoffest das Programm für die Kinder.

✅ Ahmet übernimmt beim Hoffest das Programm für die Kinder.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Ahmet sagt: „Im Keller liegen noch Säcke zum Sackhüpfen und Dosen zum Werfen … Die bringe ich mit, und dann sehen wir mal, wer am schnellsten hüpft.“ → Er macht Spiele mit den Kindern.

Fallenanalyse: Zuerst will Ahmet die Bierbänke holen – aber das macht Herr Novak mit seinem Sohn. Dann sagt Ahmet: „Die haben doch ihren Flohmarkt!“ Das klingt wie ein Nein. Aber danach bringt er die Spiele mit.

Schlüsselwörter: „Bierbänke … Herr Novak“ = eine andere Aufgabe / „Na gut“ = er sagt doch Ja / „Sackhüpfen, Dosenwerfen“ = Programm für die Kinder

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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