Zufällige Begegnung im Zug

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Sie hören nun ein Gespräch. Sie hören das Gespräch einmal. Dazu lösen Sie sieben Aufgaben.
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1

Christoph und Stefanie hatten das Treffen im Zug geplant.

❌ Christoph und Stefanie hatten das Treffen im Zug geplant.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Christoph sagt: „Eigentlich hatte ich eine Fahrkarte für den Zug um zehn, aber der ist in Köln ausgefallen. Also bin ich in den nächsten gesprungen.“ → Er sitzt nur zufällig in diesem Zug. Das Treffen war nicht geplant.

Fallenanalyse: Stefanie spricht von einem Termin: „nächsten Freitag um acht“. Dieser Termin ist aber in der Zahnarztpraxis, nicht heute im Zug. Auch das Wort „verabredet“ hört man im Text – das sagt Christoph über sich und Michael in Tokio.

Schlüsselwörter: „Zug ausgefallen“ = Plan geändert / „in den nächsten gesprungen“ = Zufall / „Termin … nächsten Freitag“ = ein anderes Treffen

2

Christoph musste eine Dreiviertelstunde auf seine Pizza warten.

❌ Christoph musste eine Dreiviertelstunde auf seine Pizza warten.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Christoph sagt: „Drinnen hatten wir kaum bestellt, da stand der Teller schon vor mir.“ → Die Pizza kam sehr schnell.

Fallenanalyse: „Fünfundvierzig Minuten“ (= eine Dreiviertelstunde) hört man im Text. Aber so lange hat Christoph vor der Tür auf Michael gewartet, weil Michael sich mit der U-Bahn verfahren hatte. Eine ganze Stunde auf Pizza gewartet hat Stefanie – in Rom.

Schlüsselwörter: „fünfundvierzig Minuten … vor der Tür“ = Warten auf Michael / „kaum bestellt“ = sehr schnell / „in Rom“ = Stefanies Geschichte

3

Für die Pizza hat Christoph 25 Euro bezahlt.

❌ Für die Pizza hat Christoph 25 Euro bezahlt.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Christoph sagt: „zwei Margherita, umgerechnet keine acht Euro pro Pizza.“ → Die Pizza war billig.

Fallenanalyse: Stefanie vermutet fünfundzwanzig Euro, und Christoph antwortet zuerst: „Ja, so hab ich mir das auch vorgestellt, Tokio ist ja teuer!“ Danach nennt er wirklich fünfundzwanzig Euro – aber das war der Eintritt für das Festival. Auch die dreißig Euro gehören nicht zur Pizza: So viel hat Michael für das Frühstück im Hotel bezahlt.

Schlüsselwörter: „so hab ich mir das vorgestellt“ = nur eine Erwartung / „fünfundzwanzig Euro … Eintritt beim Festival“ = etwas anderes / „keine acht Euro pro Pizza“ = Preis der Pizza

4

Christoph hat die Pizza mit Euro bezahlt.

❌ Christoph hat die Pizza mit Euro bezahlt.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Der Kellner hat den Euro-Schein nicht genommen: „er hat nur gelächelt und den Kopf geschüttelt.“ Christoph sagt: „Also bin ich schnell zur Wechselstube nebenan.“ → Er hat sein Geld getauscht und mit japanischem Geld bezahlt.

Fallenanalyse: Stefanie glaubt, in Touristengegenden nimmt man Euro. Christoph antwortet zuerst: „Hätte ich auch gedacht!“ (Konjunktiv II) und erzählt, dass er dem Kellner einen Zwanzig-Euro-Schein gegeben hat. Aber der Kellner hat ihn nicht angenommen.

Schlüsselwörter: „Hätte ich auch gedacht“ = es war nicht so / „den Kopf geschüttelt“ = nein / „Wechselstube“ = Geld getauscht

5

Michael war von dem Festival begeistert.

❌ Michael war von dem Festival begeistert.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Christoph erzählt: „Aber nach einer Stunde stand er schon am Ausgang und hat auf ein Taxi gewartet.“ → Michael wollte schon nach einer Stunde weg. Das Festival hat ihm nicht gefallen.

Fallenanalyse: Stefanie meint, Michael kennt jede Band, und Christoph antwortet zuerst: „Ja, jede Band, jedes Lied“ – sogar ein T-Shirt mit allen Namen hatte er. Das klingt nach Begeisterung. Begeistert war aber Christoph: Er ist bis drei Uhr nachts geblieben.

Schlüsselwörter: „kennt jede Band“ = ein Fan, aber nicht begeistert vom Festival / „nach einer Stunde am Ausgang“ = er wollte weg / „Ich bin bis drei Uhr geblieben“ = Christoph, nicht Michael

6

Christoph war dienstlich in Brüssel.

✅ Christoph war dienstlich in Brüssel.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Christoph ist Zahnarzt (Stefanie hat einen Termin bei ihm). Er sagt: „Tagsüber saß ich vier Tage lang im Kongresssaal, mit dreihundert Kollegen.“ → Er war auf einem Kongress für seinen Beruf.

Fallenanalyse: Stefanie fragt: „Wieder Urlaub?“, und Christoph spricht zuerst von Waffeln, Pommes und Schokolade. Er hat drei Kilo Pralinen im Koffer und abends sieben Sorten Bier probiert. Das klingt nach Urlaub. Aber das war nur am Abend – tagsüber war er auf dem Kongress.

Schlüsselwörter: „abends“ = nur Freizeit / „tagsüber … im Kongresssaal“ = Arbeit / „dreihundert Kollegen“ = andere Zahnärzte

7

Christoph und Stefanie haben dasselbe Reiseziel.

✅ Christoph und Stefanie haben dasselbe Reiseziel.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Stefanie sagt am Anfang: „Jetzt fahre ich aber erst mal bis Innsbruck.“ Christoph sagt am Ende über seine Schwester: „Die feiert heute Abend in Innsbruck ihren Vierzigsten.“ → Beide fahren nach Innsbruck.

Fallenanalyse: Stefanie denkt, Christoph steigt in München aus, weil er dort wohnt. Christoph antwortet zuerst: „Ja, normalerweise schon“. Auch die Durchsage am Ende spricht vom Aussteigen in München. Aber heute fährt Christoph weiter, weil die Pralinen für seine Schwester sind.

Schlüsselwörter: „normalerweise“ = nicht heute / „Pralinen für meine Schwester … in Innsbruck“ = er fährt weiter / „bis Innsbruck“ = Stefanies Ziel

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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