Urlaub in Ägypten

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Sie hören nun ein Gespräch. Sie hören das Gespräch einmal. Dazu lösen Sie sieben Aufgaben.
Wählen Sie: sind die Aussagen Richtig oder Falsch.
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- Nina? Nina! Das gibt’s ja nicht! Dich hab ich seit Mikes Geburtstag nicht mehr gesehen!
- Petra! Ja, Mikes Fünfzigster, genau! Mit Karaoke und Schokobrunnen – ich hatte danach zwei Tage keine Stimme. Und weißt du, dass Mikes Schwester auf der Party ihren neuen Freund kennengelernt hat? Die sind jetzt schon verlobt. Komisch eigentlich: Seit der fünften Klasse haben wir uns noch nie so lange nicht gesehen.
- Stimmt, das war im Mai. Und Mike hat um zwei Uhr nachts noch „Atemlos“ gesungen, auf dem Tisch! Sag mal, was hast du denn alles im Wagen? Sechs Packungen Couscous?
- Ach, seit dem Urlaub koche ich nur noch orientalisch. Mein Mann Holger kann es schon nicht mehr sehen. Wir waren in Ägypten – Rotes Meer, Schnorcheln, Kamelreiten, das volle Programm.
- Wahnsinn, deshalb bist du so braun! Meine Kollegin Sandra war im Frühjahr auch am Roten Meer, vier Wochen am Stück, und kam total erholt zurück. Wart ihr auch so lange weg?
- Ja, so fühlt es sich auch an, als wäre ich ewig weg gewesen! Im Hotel kannten mich die Kellner schon mit Namen, und Holger hat am Ende sogar Arabisch gesprochen – na ja, fünf Wörter. Dabei waren wir genau vierzehn Tage dort, und am letzten Abend hat er beim Bauchtanz mitgemacht.
- Holger beim Bauchtanz! Das hätte ich gern gesehen. Dir hat’s bestimmt gefallen, so wie du strahlst.
- Na ja, am Anfang hab ich mich gefragt, warum ich mir das antue: vierzig Grad im Schatten, Sonnenbrand am zweiten Tag, und beim Schnorcheln hat mich auch noch eine Qualle erwischt. Gestern Abend hab ich trotzdem schon nachgeschaut, was dasselbe Hotel im März kostet. Warte, ich zeig dir was … Hier, das ist Kleopatra, unser Kamel. Die hat Holger direkt auf die Sonnenbrille gespuckt, gleich am ersten Tag.
- Igitt! Und vierzig Grad … Ich vertrage ja schon dreißig nicht, da liege ich nur noch im Keller.
- Und du? Fährst du diesen Sommer gar nicht weg? Ich hab gehört, das Geld ist bei dir gerade knapp, nach dem neuen Auto.
- Knapp, ja, das sagt mein Bankberater auch jedes Mal, wenn er mich sieht! Und das Auto war wirklich nicht billig. Für eine Woche Sonne hätte es schon noch gereicht – aber wann denn? Du glaubst nicht, was bei mir gerade los ist.
Durchsage: Liebe Kundinnen und Kunden, Kasse drei ist jetzt für Sie geöffnet.
- Bleib, die Schlange da drüben ist sowieso länger. Also, was ist los? Doch nicht wieder die Arbeit?
- Kartons! Überall Kartons! Das ganze Wohnzimmer steht voll, die Bücher sind im Keller, und ich schlafe seit drei Wochen auf der Luftmatratze in der Küche. Herr Krause von unten hat sich schon beschwert, weil im Treppenhaus noch zwei Kartons stehen. Und Markus hat gefragt, ob ich nicht zu ihm ziehen will, er hat ja diese Riesenwohnung am Park. Na ja, sobald die Wände gestrichen sind und das neue Parkett drin ist, packe ich alles wieder aus. Allein die Farbe fürs Schlafzimmer hab ich viermal umgetauscht.
- Viermal! Bei uns hat Holger damals die Tapete im Flur verkehrt herum geklebt, mit den Blumen nach unten. Wir haben es erst nach einem Jahr gemerkt, als meine Mutter zu Besuch war. Und daneben hast du noch Zeit für Sport? Du hast doch was von Tennis geschrieben – mit eigenem Trainer, wie die Profis?
- Genau, ganz professionell! Der Trainer heißt Carlos, kommt aus Barcelona und hat früher selbst Turniere gespielt – du solltest mal seinen Aufschlag sehen. Nächste Woche geht’s los, eine ganze Woche lang, jeden Morgen um sieben. Carlos kommt allerdings nur Montag und Dienstag, und wir sind zu zwölft. Ich hab mir extra neue Schuhe gekauft, knallpink!
- Um sieben! Du bist verrückt. Ich komme morgens nicht mal vor acht aus dem Bett. Und dann gar kein richtiger Urlaub dieses Jahr?
- Ach, ich träume ja seit Jahren von Lissabon, der Reiseführer liegt schon ganz zerlesen neben meinem Bett. Im Oktober sitze ich sowieso wie jeden Herbst im Zug nach Rostock. Mama backt Pflaumenkuchen, Papa holt sein Boot aus dem Wasser, und ich schlafe in meinem alten Kinderzimmer.
- Pflaumenkuchen! Da werde ich ja neidisch. Oh, ich bin an der Kasse dran.
- Lass uns bald mal Kaffee trinken – nicht erst wieder beim nächsten Geburtstag!
- Versprochen! Und ich bring dir Couscous mit.

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1

Nina und Petra haben sich bei einer Geburtstagsfeier kennengelernt.

❌ Nina und Petra haben sich bei einer Geburtstagsfeier kennengelernt.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Nina sagt: „Seit der fünften Klasse haben wir uns noch nie so lange nicht gesehen.“ → Die beiden kennen sich schon seit der Schule. Bei Mikes Geburtstag haben sie sich nur zum letzten Mal gesehen.

Fallenanalyse: Nina antwortet zuerst: „Ja, Mikes Fünfzigster, genau!“ und erzählt von der Party. Das Wort „kennengelernt“ hört man auch – aber es geht um Mikes Schwester und ihren neuen Freund, nicht um Nina und Petra.

Schlüsselwörter: „seit Mikes Geburtstag nicht mehr gesehen“ = das letzte Treffen / „seit der fünften Klasse“ = sie kennen sich sehr lange / „Mikes Schwester … kennengelernt“ = andere Personen

2

Nina war vier Wochen verreist.

❌ Nina war vier Wochen verreist.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Nina sagt: „Dabei waren wir genau vierzehn Tage dort.“ → Vierzehn Tage = zwei Wochen.

Fallenanalyse: „Vier Wochen“ hört man im Text – aber das war Petras Kollegin Sandra, nicht Nina. Nina antwortet zuerst: „Ja, so fühlt es sich auch an, als wäre ich ewig weg gewesen!“ Das ist aber nur ihr Gefühl (Konjunktiv II). Achtung: „vierzehn“ und „vierzig“ klingen ähnlich wie „vier“.

Schlüsselwörter: „Sandra … vier Wochen“ = eine andere Person / „als wäre ich ewig weg gewesen“ = nur ein Gefühl / „vierzehn Tage“ = zwei Wochen

3

Nina war mit der Ägyptenreise zufrieden.

✅ Nina war mit der Ägyptenreise zufrieden.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Nina sagt: „Gestern Abend hab ich trotzdem schon nachgeschaut, was dasselbe Hotel im März kostet.“ → Sie möchte wieder in dasselbe Hotel. Die Reise hat ihr gefallen.

Fallenanalyse: Nina beginnt mit „Na ja, am Anfang …“ und erzählt von vierzig Grad, Sonnenbrand und einer Qualle. Danach kommt noch die Geschichte vom Kamel, das ihren Mann bespuckt hat. Das klingt alles negativ. Aber „trotzdem“ zeigt: Die Probleme waren nicht wichtig.

Schlüsselwörter: „am Anfang“ = nicht die ganze Zeit / „trotzdem“ = obwohl es Probleme gab / „dasselbe Hotel im März“ = sie will wiederkommen

4

Petra verreist nicht, weil ihr das Geld fehlt.

❌ Petra verreist nicht, weil ihr das Geld fehlt.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Petra sagt: „Für eine Woche Sonne hätte es schon noch gereicht – aber wann denn?“ → Das Geld wäre genug. Ihr Problem ist die Zeit: Sie renoviert und macht einen Tenniskurs.

Fallenanalyse: Nina vermutet, das Geld ist knapp, und Petra antwortet zuerst: „Knapp, ja!“ Sie spricht vom Bankberater und vom teuren Auto. Wichtig ist der Konjunktiv II: „hätte gereicht“ bedeutet: Das Geld ist da. Die Frage „aber wann denn?“ zeigt: Es fehlt die Zeit.

Schlüsselwörter: „hätte schon noch gereicht“ = genug Geld / „aber wann denn?“ = keine Zeit / „was bei mir los ist“ = viel zu tun

5

Petra zieht bald in eine andere Wohnung.

❌ Petra zieht bald in eine andere Wohnung.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Petra sagt: „sobald die Wände gestrichen sind und das neue Parkett drin ist, packe ich alles wieder aus.“ → Sie renoviert ihre Wohnung und bleibt dort.

Fallenanalyse: Petra beginnt mit „Kartons! Überall Kartons!“ – das klingt nach einem Umzug. Auch der Nachbar beschwert sich über Kartons im Treppenhaus, und Markus fragt, ob sie zu ihm ziehen will. Aber die Kartons sind nur wegen der Renovierung da.

Schlüsselwörter: „Kartons“ = Renovierung, nicht Umzug / „Wände gestrichen, neues Parkett“ = renovieren / „wieder auspacken“ = sie bleibt

6

Petra bekommt beim Tennis Einzelunterricht.

❌ Petra bekommt beim Tennis Einzelunterricht.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Petra sagt: „Carlos kommt allerdings nur Montag und Dienstag, und wir sind zu zwölft.“ → Es ist ein Gruppenkurs, und der Trainer ist nur an den ersten zwei Tagen da.

Fallenanalyse: Nina fragt nach einem „eigenen Trainer, wie die Profis“, und Petra antwortet zuerst: „Genau, ganz professionell!“ Danach erzählt sie viel über Carlos aus Barcelona und seinen Aufschlag. Das klingt nach Privatunterricht. Am Ende lenken die pinken Schuhe ab.

Schlüsselwörter: „nur Montag und Dienstag“ = zwei Tage mit Trainer / „zu zwölft“ = eine Gruppe / „wie die Profis“ = nur ein Vergleich

7

Petra fährt jedes Jahr an denselben Ort.

✅ Petra fährt jedes Jahr an denselben Ort.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Petra sagt: „Im Oktober sitze ich sowieso wie jeden Herbst im Zug nach Rostock.“ → Sie fährt jedes Jahr zu ihren Eltern nach Rostock.

Fallenanalyse: Petra beginnt mit Lissabon: „ich träume ja seit Jahren von Lissabon“. Das ist aber nur ein Traum. Auch „dasselbe Hotel“ hört man im Text – das sagt Nina über ihre eigene Reise.

Schlüsselwörter: „träume“ = nur ein Wunsch / „wie jeden Herbst“ = jedes Jahr / „nach Rostock … Mama, Papa“ = zu den Eltern

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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