Film — Pläne für nächste Woche

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Sie hören nun ein Gespräch. Sie hören das Gespräch einmal. Dazu lösen Sie sieben Aufgaben.
Wählen Sie: sind die Aussagen Richtig oder Falsch.
Lesen Sie zuerst die Aufgaben. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.
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- Morgen, Henrik! Na, gut nach Hause gekommen gestern? Ich hab den letzten Bus verpasst und bin zwanzig Minuten im Regen gelaufen.
- Morgen, Paul! Ja, ich war kurz nach Mitternacht zu Hause. Setz dich, hier ist noch frei.
- Und? Jetzt mal ehrlich, mit etwas Abstand: Wie fandest du den „Tresor“? Gestern hast du ja kaum was gesagt.
- Puh. Zweieinhalb Stunden, die Musik so laut, dass mir heute noch die Ohren klingeln, und das Ende hab ich bis jetzt nicht verstanden. Wer hat am Schluss eigentlich das Geld? … Aber weißt du was? Ich hab kein einziges Mal aufs Handy geschaut. Das schaff ich sonst nicht mal bei einem Tatort. Ich würde sofort noch mal reingehen.
- Ging mir genauso! Dabei hat die Zeitung ihn total verrissen: „Teuer, laut und leer“, zwei von zehn Punkten. Und mein Kollege meint, er wäre nach einer Stunde fast eingeschlafen. Aber die Sache mit dem Bankraub – so könnte das doch wirklich passieren, oder?
- Ja, total! Die Bank sah aus wie unsere Sparkasse am Markt, bis zu dem Kugelschreiber an der Kette. Und dieser Kassierer, der Tag und Nacht in der Filiale sitzt und nebenbei den Tresor leer räumt – herrlich! Aber dass einer mit einem gebrochenen Bein über drei Dächer springt und am nächsten Morgen pünktlich mit Krawatte am Schalter steht … Also ehrlich, die ganze Geschichte – so was gibt’s nur auf der Leinwand.
- Stimmt, das war ein bisschen viel. Übrigens: Nächsten Donnerstag zeigt das Kino am Theaterplatz die alte Version von 1975, die soll noch besser sein. Da gehen wir doch zusammen hin, oder? Das Bier geht auf mich.
- Unbedingt! Darauf freu ich mich, seit ich den Trailer gesehen hab – schwarz-weiß, Originalton, genau mein Ding. Nur … Nina hat am Freitag ihre letzte Prüfung, die ganze nächste Woche sitzt sie jeden Abend bis zehn in der Bibliothek. Und wer bringt Ben und Lotta ins Bett? Genau. Das Kino zeigt ihn in drei Wochen noch mal, Ende des Monats, hab ich gesehen – das passt bei mir viel besser.
- Okay, dann Ende des Monats. Ich schreib’s mir auf. Kein Wunder übrigens, dass du so fertig aussiehst. Ich dachte schon, dein Chef lässt dich wieder Tag und Nacht schuften, wie letztes Jahr vor der Messe.
- Ach, Tag und Nacht auf den Beinen bin ich wirklich, da hast du recht! Lotta kriegt gerade Zähne und wacht dreimal pro Nacht auf, und um sechs steht Ben neben meinem Bett … Aber in der Firma? Seit wir die neue Kollegin haben, ist es so ruhig wie nie. Um halb fünf mach ich den Rechner aus, und am Wochenende lese ich keine einzige Mail.
- Das klingt ja fast erholsam. Und Nina? Wenn sie am Freitag fertig ist, geht’s im Herbst doch gleich mit dem Master weiter, oder? Die hört doch nie auf zu lernen.
- Genau das dachte ich auch! Die Unterlagen von der Uni lagen schon ausgedruckt auf dem Küchentisch, und ihre Freundin aus dem Kurs hat sich sogar schon eingeschrieben. Aber am Sonntag hat Nina die Blätter in den Papierkorb geworfen und gesagt: Nach Freitag ist für mindestens ein Jahr Schluss mit Hörsaal und Hausarbeiten. Im Oktober fängt sie wieder Vollzeit in der Praxis an, und abends will sie nur noch Serien schauen.
- Verstehe ich. Und dann erst mal Urlaub, oder? Obwohl – mit zwei kleinen Kindern ist Reisen ja eher Arbeit als Erholung. Meine Schwester sagt nach jedem Urlaub: Nie wieder, nächstes Mal bleiben wir zu Hause.
- Arbeit? Und ob! Drei Koffer, zwei Kindersitze, der Hund, und Lotta fängt an zu weinen, sobald es losgeht. Aber ehrlich: Die zwei Wochen mit den dreien in Dänemark letztes Jahr – Sandburgen bauen, abends Fischbrötchen am Hafen –, das waren die besten Tage vom ganzen Jahr. Für die Herbstferien hab ich schon eine Ferienwohnung in Südtirol reserviert, für uns vier und den Hund.
- Südtirol! Und wie kommt ihr hin – mit dem Zug, nehme ich an? Du hast doch immer gesagt, zehn Stunden Fahrt mit Kindern auf der Autobahn sind die Hölle. Mein Bruder fährt mit seinen Kindern nur noch Bahn, die spielen dann im Abteil Karten.
- Ja, genau, die Bahn war mein Plan! Ich hab sogar schon die Verbindungen rausgesucht: München, Innsbruck, Bozen – dreimal umsteigen, mit Kinderwagen, Hund und drei Koffern. Nina hat nur gefragt, wer das alles tragen soll. Tja. Nächsten Samstag bringe ich unseren Kombi noch mal in die Werkstatt – Reifen, Öl, alles –, dann kommt die Dachbox drauf, und am Ersten geht’s um vier Uhr früh los, solange die Kinder noch schlafen.
(Durchsage: Nächster Halt: Hauptbahnhof.)
- Um vier Uhr früh! Du bist verrückt. Oh, Hauptbahnhof, ich muss raus. Grüß Nina und drück ihr die Daumen für Freitag!
- Mach ich. Bis Montag!

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1

Der Film von gestern war schlecht.

❌ Der Film von gestern war schlecht.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Henrik sagt: „Ich hab kein einziges Mal aufs Handy geschaut … Ich würde sofort noch mal reingehen.“ Paul antwortet: „Ging mir genauso!“ → Beiden hat der Film gefallen.

Fallenanalyse: Henrik beginnt mit Kritik: zu lang, zu laut, das Ende unklar. Danach kommen die Zeitungskritik („zwei von zehn Punkten“) und Pauls Kollege, der fast eingeschlafen ist. Das sind aber nicht die Meinungen von Paul und Henrik.

Schlüsselwörter: „sofort noch mal reingehen“ = der Film war gut / „Ging mir genauso“ = Paul ist derselben Meinung

2

Der Film von gestern war unrealistisch.

✅ Der Film von gestern war unrealistisch.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Henrik sagt: „Also ehrlich, die ganze Geschichte – so was gibt's nur auf der Leinwand.“ Paul stimmt zu: „das war ein bisschen viel.“ → Die Geschichte ist im echten Leben nicht möglich.

Fallenanalyse: Henrik antwortet zuerst: „Ja, total!“ und lobt echte Details: Die Bank sah aus wie die Sparkasse am Markt. Das klingt realistisch. Seine Meinung über die ganze Geschichte kommt aber erst am Ende.

Schlüsselwörter: „gibt's nur auf der Leinwand“ = nicht realistisch / „ein bisschen viel“ = übertrieben

3

Paul und Henrik gehen nächste Woche wieder ins Kino.

❌ Paul und Henrik gehen nächste Woche wieder ins Kino.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Henrik muss die ganze nächste Woche abends auf die Kinder aufpassen: „Das Kino zeigt ihn in drei Wochen noch mal, Ende des Monats … das passt bei mir viel besser.“ Paul sagt: „Okay, dann Ende des Monats.“ → Sie gehen erst in drei Wochen.

Fallenanalyse: Henrik antwortet zuerst: „Unbedingt! Darauf freu ich mich“ – das klingt wie ein Ja für nächsten Donnerstag. Die Freude bedeutet aber keine Zusage für diesen Termin.

Schlüsselwörter: „Unbedingt!“ = er will den Film sehen / „in drei Wochen“ = nicht nächste Woche

4

Henrik arbeitet Tag und Nacht.

❌ Henrik arbeitet Tag und Nacht.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Henrik sagt über die Firma: „so ruhig wie nie. Um halb fünf mach ich den Rechner aus, und am Wochenende lese ich keine einzige Mail.“ → Er hat normale Arbeitszeiten.

Fallenanalyse: Henrik sagt wörtlich: „Tag und Nacht auf den Beinen bin ich wirklich“ – aber wegen seiner kleinen Tochter, nicht wegen der Arbeit. „Tag und Nacht“ hört man auch beim Kassierer im Film. Paul spricht von „letztes Jahr vor der Messe“ – das ist Vergangenheit, nicht jetzt.

Schlüsselwörter: „auf den Beinen“ = wegen der Kinder wach / „um halb fünf mach ich den Rechner aus“ = Feierabend

5

Nina studiert auch im Herbst.

❌ Nina studiert auch im Herbst.

Richtige Lösung: Falsch

Begründung: Nina sagt: „Nach Freitag ist für mindestens ein Jahr Schluss mit Hörsaal und Hausarbeiten.“ Henrik erzählt: „Im Oktober fängt sie wieder Vollzeit in der Praxis an.“ → Im Herbst arbeitet Nina und studiert nicht.

Fallenanalyse: Henrik antwortet zuerst: „Genau das dachte ich auch!“ Die Unterlagen für den Master lagen schon auf dem Tisch, und Ninas Freundin hat sich eingeschrieben. Aber Nina hat die Blätter weggeworfen, und die Freundin ist eine andere Person.

Schlüsselwörter: „Schluss mit Hörsaal“ = kein Studium / „im Oktober“ = im Herbst / „Vollzeit in der Praxis“ = sie arbeitet

6

Henrik reist gern mit seiner Familie.

✅ Henrik reist gern mit seiner Familie.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Henrik sagt über den Urlaub in Dänemark: „das waren die besten Tage vom ganzen Jahr.“ Für die Herbstferien hat er schon eine Ferienwohnung in Südtirol reserviert. → Er verreist sehr gern mit seiner Familie.

Fallenanalyse: Henrik beginnt mit „Arbeit? Und ob!“ und erzählt von Koffern, Kindersitzen und einem weinenden Kind. Das klingt negativ. „Nie wieder“ sagt Pauls Schwester, nicht Henrik.

Schlüsselwörter: „die besten Tage vom ganzen Jahr“ = er reist gern / „schon reserviert“ = er plant die nächste Reise

7

Henrik fährt mit dem Auto in den Urlaub.

✅ Henrik fährt mit dem Auto in den Urlaub.

Richtige Lösung: Richtig

Begründung: Henrik sagt: „Nächsten Samstag bringe ich unseren Kombi noch mal in die Werkstatt … dann kommt die Dachbox drauf, und am Ersten geht's um vier Uhr früh los.“ → Die Familie fährt mit dem eigenen Auto nach Südtirol.

Fallenanalyse: Henrik antwortet zuerst: „Ja, genau, die Bahn war mein Plan!“ und nennt sogar die Zugverbindung. Das war aber nur der Plan. Mit der Bahn fährt Pauls Bruder, nicht Henrik.

Schlüsselwörter: „die Bahn war mein Plan“ = nur eine Idee / „Kombi“ = Auto / „Dachbox“ = Gepäck auf dem Autodach

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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