Unglücklicher Freitag, der 13.

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel. Welche Sätze passen in die Lücken? Zwei Sätze passen nicht. 

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Der Freitag, der 13., wird von vielen Menschen als Pechtag angesehen. An diesem Datum verlässt man oft schon mit einem mulmigen Gefühl das Haus, weil man befürchtet, dass etwas Schlimmes passieren könnte. Und tatsächlich treten Unglücke dann gefühlt häufiger auf. Dadurch fühlt man sich in seinem Aberglauben nur noch zusätzlich bestärkt. Unglückliche Ereignisse können selbstverständlich an jedem anderen Tag genauso vorkommen, fallen dann jedoch meist weniger auf.

Statistisch lässt sich keineswegs belegen, dass die Kombination aus Freitag und der Zahl 13 Unglück bringt.   Eine mögliche Begründung findet sich in religiösen Texten.Im Gegensatz dazu durchbricht die folgende 13 diese als glücklich geltende Ordnung.Dennoch sind die Vorbehalte gegenüber diesem Datum tief verwurzelt.Aus diesem Grund wird sie als Unglückszahl angesehen.Dafür existiert sogar ein spezieller Fachausdruck.Aufgrund der Zeitverschiebung war es in Europa zu diesem Zeitpunkt bereits Freitag.Sie liegen dabei bis zu fünfmal höher als der monatliche Durchschnitt.Demgegenüber gilt die Zahl zwölf als „heilig“. Auffällig ist allerdings, dass an Freitagen, die auf den 13. fallen, die Zahl der Krankmeldungen deutlich ansteigt.   Eine mögliche Begründung findet sich in religiösen Texten.Im Gegensatz dazu durchbricht die folgende 13 diese als glücklich geltende Ordnung.Dennoch sind die Vorbehalte gegenüber diesem Datum tief verwurzelt.Aus diesem Grund wird sie als Unglückszahl angesehen.Dafür existiert sogar ein spezieller Fachausdruck.Aufgrund der Zeitverschiebung war es in Europa zu diesem Zeitpunkt bereits Freitag.Sie liegen dabei bis zu fünfmal höher als der monatliche Durchschnitt.Demgegenüber gilt die Zahl zwölf als „heilig“. Die Furcht vor der 13 ist sogar so ausgeprägt, dass viele Hotels den 13. Stock oder die Zimmernummer 13 auslassen. Auch bei Fluggesellschaften sucht man oft vergeblich nach der Sitzreihe 13.

Es existieren zahlreiche Erklärungen dafür, warum dieser Tag mit Pech verbunden wird. Eine davon hat religiöse Wurzeln: Die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies soll an einem Freitag stattgefunden haben. Außerdem wurde Jesus an einem Freitag gekreuzigt. Die Zahl 13 gilt in einigen westlichen Kulturen als negatives Zeichen.   Eine mögliche Begründung findet sich in religiösen Texten.Im Gegensatz dazu durchbricht die folgende 13 diese als glücklich geltende Ordnung.Dennoch sind die Vorbehalte gegenüber diesem Datum tief verwurzelt.Aus diesem Grund wird sie als Unglückszahl angesehen.Dafür existiert sogar ein spezieller Fachausdruck.Aufgrund der Zeitverschiebung war es in Europa zu diesem Zeitpunkt bereits Freitag.Sie liegen dabei bis zu fünfmal höher als der monatliche Durchschnitt.Demgegenüber gilt die Zahl zwölf als „heilig“. Sie steht für Harmonie und Ordnung. Das Jahr besteht aus zwölf Monaten, ebenso haben Tag und Nacht jeweils zwölf Stunden, und der Tierkreis umfasst zwölf Sternzeichen.   Eine mögliche Begründung findet sich in religiösen Texten.Im Gegensatz dazu durchbricht die folgende 13 diese als glücklich geltende Ordnung.Dennoch sind die Vorbehalte gegenüber diesem Datum tief verwurzelt.Aus diesem Grund wird sie als Unglückszahl angesehen.Dafür existiert sogar ein spezieller Fachausdruck.Aufgrund der Zeitverschiebung war es in Europa zu diesem Zeitpunkt bereits Freitag.Sie liegen dabei bis zu fünfmal höher als der monatliche Durchschnitt.Demgegenüber gilt die Zahl zwölf als „heilig“. Beim letzten Abendmahl saßen dreizehn Personen am Tisch – Jesus und seine zwölf Jünger. Der dreizehnte Gast, Judas, verriet Jesus noch am selben Abend.

Als „Schwarzer Freitag“ ging außerdem der 13. Oktober 1929 in die Geschichte ein. Der Börsencrash in den USA löste auch in Europa eine schwere Wirtschaftskrise aus und trug hierzulande dazu bei, dass der Freitag als Unglückstag wahrgenommen wurde. Tatsächlich ereignete sich der Crash jedoch bereits an einem Donnerstag.   Eine mögliche Begründung findet sich in religiösen Texten.Im Gegensatz dazu durchbricht die folgende 13 diese als glücklich geltende Ordnung.Dennoch sind die Vorbehalte gegenüber diesem Datum tief verwurzelt.Aus diesem Grund wird sie als Unglückszahl angesehen.Dafür existiert sogar ein spezieller Fachausdruck.Aufgrund der Zeitverschiebung war es in Europa zu diesem Zeitpunkt bereits Freitag.Sie liegen dabei bis zu fünfmal höher als der monatliche Durchschnitt.Demgegenüber gilt die Zahl zwölf als „heilig“.

Interessanterweise gilt in Spanien und Griechenland nicht der Freitag, sondern der Dienstag, der 13., als Unglückstag. In Italien wiederum fürchtet man sich vor Freitag, dem 17. Im Römischen Reich und im alten China galt die Zahl 13 dagegen als glücksbringend. In Mexiko zählt sie bis heute zu den Glückszahlen.

Trotzdem verspüren viele Menschen auch heute noch an einem Freitag, dem 13., Unbehagen.   Eine mögliche Begründung findet sich in religiösen Texten.Im Gegensatz dazu durchbricht die folgende 13 diese als glücklich geltende Ordnung.Dennoch sind die Vorbehalte gegenüber diesem Datum tief verwurzelt.Aus diesem Grund wird sie als Unglückszahl angesehen.Dafür existiert sogar ein spezieller Fachausdruck.Aufgrund der Zeitverschiebung war es in Europa zu diesem Zeitpunkt bereits Freitag.Sie liegen dabei bis zu fünfmal höher als der monatliche Durchschnitt.Demgegenüber gilt die Zahl zwölf als „heilig“. Diese Angst wird als Paraskavedekatriaphobie bezeichnet. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern für Freitag (Paraskevi) und dreizehn (Dekatria) zusammen. Die Furcht vor diesem Datum lässt sich weder durch Statistiken noch durch Fachbegriffe einfach auflösen. Hilfreich kann es jedoch sein, sich bewusst zu machen, dass man seine Sicht auf die Welt selbst beeinflussen kann.


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Aufgabe 1 – Lücke 1

Richtige Antwort: ✅ „Dennoch sind die Vorbehalte gegenüber diesem Datum tief verwurzelt.“

Erklärung: Der Satz vor der Lücke stellt klar, dass sich statistisch kein Zusammenhang zwischen Freitag, dem 13., und Unglück nachweisen lässt. An dieser Stelle braucht der Text einen inhaltlichen Gegensatz. Die richtige Lösung zeigt genau diesen Widerspruch auf: Trotz fehlender Beweise halten viele Menschen weiterhin an ihrem Aberglauben fest. Der folgende Satz („Auffällig ist allerdings …“) knüpft daran an und liefert ein beobachtbares Phänomen, das diesen tief verwurzelten Glauben scheinbar bestätigt.


Aufgabe 2 – Lücke 2

Richtige Antwort: ✅ „Sie liegen dabei bis zu fünfmal höher als der monatliche Durchschnitt.“

Erklärung: Direkt vor der Lücke wird erwähnt, dass an Freitagen, die auf den 13. fallen, deutlich mehr Krankmeldungen auftreten. Die richtige Lösung konkretisiert diese Aussage mit einer quantitativen Einordnung. Durch den Vergleich mit dem monatlichen Durchschnitt wird die Auffälligkeit der Zahl verständlich und nachvollziehbar gemacht. Der Satz ergänzt somit die statistische Beobachtung sinnvoll und präzise.


Aufgabe 3 – Lücke 3

Richtige Antwort: ✅ „Demgegenüber gilt die Zahl zwölf als ‚heilig‘.“

Erklärung: Der Satz vor der Lücke beschreibt die negative Bedeutung der Zahl 13 in westlichen Kulturen. Die richtige Lösung stellt dazu einen klaren Gegensatz her, indem sie die Zahl zwölf als positives, geordnetes Symbol einführt. Der folgende Satz erläutigt diese besondere Stellung der Zwölf mit mehreren Beispielen (Monate, Stunden, Sternzeichen). Damit fungiert der Lückensatz als notwendige inhaltliche Brücke.


Aufgabe 4 – Lücke 4

Richtige Antwort: ✅ „Im Gegensatz dazu durchbricht die folgende 13 diese als glücklich geltende Ordnung.“

Erklärung: Unmittelbar zuvor wird ausführlich erklärt, warum die Zahl zwölf für Harmonie und Ordnung steht. Die richtige Lösung greift diesen Gedanken auf und kontrastiert ihn mit der Zahl 13, die diese Ordnung überschreitet. Dadurch wird verständlich, warum die 13 als Störfaktor wahrgenommen wird. Der anschließende Verweis auf das letzte Abendmahl mit dreizehn Personen liefert ein konkretes religiöses Beispiel für diese Vorstellung.


Aufgabe 5 – Lücke 5

Richtige Antwort: ✅ „Aufgrund der Zeitverschiebung war es in Europa zu diesem Zeitpunkt bereits Freitag.“

Erklärung: Der Text stellt fest, dass der Börsencrash historisch betrachtet an einem Donnerstag stattfand. Die richtige Lösung erklärt, warum dieses Ereignis dennoch als „Schwarzer Freitag“ in Erinnerung geblieben ist. Die Zeitverschiebung zwischen den USA und Europa liefert die logische Erklärung dafür, wie der Freitag mit dem Unglück in Verbindung gebracht wurde.


Aufgabe 6 – Lücke 6

Richtige Antwort: ✅ „Dafür existiert sogar ein spezieller Fachausdruck.“

Erklärung: Der Satz vor der Lücke beschreibt, dass viele Menschen auch heute noch Unbehagen am Freitag, dem 13., empfinden. Die richtige Lösung kündigt an, dass dieses Gefühl nicht nur umgangssprachlich existiert, sondern sogar wissenschaftlich benannt wurde. Der folgende Satz greift dies direkt auf, indem er den Begriff „Paraskavedekatriaphobie“ erklärt. Dadurch entsteht ein klarer und logisch aufgebauter Übergang.


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