Erwin Sauer, Korsakow-Syndrom

Schreiben Sie einen ausführlichen Aufnahmebericht als zusammenhängenden Text. Benutzen Sie alle Informationen aus dem Anamnesebogen. Ergänzen Sie bei Bedarf weitere Details.
Schreiben Sie ca. 120–170 Wörter.

Aufnahmebericht · Erwin Sauer · Korsakow-Syndrom
Einrichtung: Pflegeheim Waldfrieden
Bewohnername Erwin Sauer geboren am 07.07.1937
Diagnose Korsakow-Syndrom
Aufnahme zur Langzeitpflege
Gewohnheiten · Wünsche · Ressourcen Hilfebedarf Hilfeform
1. Für eine sichere Umgebung sorgen kann Gefahren nicht einschätzen
verirrt sich in der Einrichtung
individuelle Sicherheitsmaßnahmen erforderlich   a)   b) a) nicht freiheitsentziehende Maßnahmen: Raumgestaltung prüfen
Beleuchtung prüfen
Stolperfallen beseitigen
Sitz- und Haltemöglichkeiten schaffen
Hüftprotektoren
Muskelkraft- und Balancetraining
Personensuchsystem
b) freiheitsentziehende Maßnahmen: siehe Pflegeplanung Medikamenteneinnahme muss überwacht werden
Beauf­sichtigung
Benötigen Sie Hilfsmittel zur Mobilität? Rollator ja    nein
Wünschen Sie ein Bettgitter? ja    nein
Möchten Sie Ihr Zimmer verschlossen bekommen? ja    nein
Können Sie Hilfe herbeirufen? ja    nein
Finden Sie sich in der Einrichtung ohne Hilfe zurecht? ja    nein
2. Soziale Bereiche des Lebens sichern Bewohner benötigt Aktivierung
Hilfe bei der Kontaktpflege
in die Betreuung im Haus integrieren
Anleitung
Zu welchen Verwandten / Bekannten pflegen Sie Kontakte? eine Nichte
Gibt es Personen, zu denen Sie keinen Kontakt wünschen? keine
Gibt es Zeiten, zu denen Sie keinen Besuch wünschen? vormittags
Gibt es weitere soziale Kontakte (Vereine, Kirchengemeinde, Geistlicher)? früher im Kegelverein
Können Sie die Kontakte selbstständig herstellen? ja    nein

Beispiel

Herr Erwin Sauer, geboren am 07.07.1937, wurde heute zur Langzeitpflege in unser Pflegeheim aufgenommen. Bei ihm besteht ein Korsakow-Syndrom. Die Angaben machten Herr Sauer und seine Nichte gemeinsam; das Aufnahmegespräch führte die zuständige Pflegefachkraft.

Was eine sichere Umgebung betrifft, kann Herr Sauer Gefahren nicht richtig einschätzen und verirrt sich in der Einrichtung; allein findet er sich nicht zurecht und kann auch keine Hilfe herbeirufen. Zur Fortbewegung benutzt er einen Rollator, und ein Bettgitter wünscht er sich. Sein Zimmer möchte er nicht verschlossen bekommen. Aus diesen Gründen sind nicht freiheitsentziehende Sicherheitsmaßnahmen erforderlich: Die Beleuchtung sollte geprüft, Stolperfallen sollten beseitigt und Sitz- sowie Haltemöglichkeiten geschaffen werden; außerdem sind ein Muskelkraft- und Balancetraining sinnvoll. Auch seine Medikamenteneinnahme muss überwacht werden.

Im sozialen Bereich pflegt Herr Sauer vor allem Kontakt zu seiner Nichte; Personen, die er meiden möchte, gibt es nicht, doch vormittags wünscht er keinen Besuch. Früher war er im Kegelverein aktiv. Da er die Kontakte nicht mehr selbst herstellen kann, benötigt er Aktivierung, Hilfe bei der Kontaktpflege und sollte in die Betreuung im Haus integriert werden.

Abschließend ist festzuhalten, dass Herr Sauer sein Zimmer bereits bezogen hat und sich langsam einlebt.

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