Hannelore Krüger, mittelgradige depressive Episode

Schreiben Sie einen ausführlichen Aufnahmebericht als zusammenhängenden Text. Benutzen Sie alle Informationen aus dem Anamnesebogen. Ergänzen Sie bei Bedarf weitere Details.
Schreiben Sie ca. 120–170 Wörter.

Aufnahmebericht · Hannelore Krüger · mittelgradige depressive Episode
Einrichtung: Seniorenheim Wiesengrund
Bewohnername Hannelore Krüger geboren am 14.02.1938
Diagnose mittelgradige depressive Episode
Aufnahme zur Langzeitpflege
Gewohnheiten · Wünsche · Ressourcen Hilfebedarf Hilfeform
1. Soziale Bereiche des Lebens sichern zieht sich sozial zurück / von Vereinsamung bedroht
benötigt Anregung zu sozialen Kontakten
regelmäßige Besuche der Tochter ermöglichen
hat keine Angehörigen
Integration in Gruppenangebote fördern (Singkreis)
Anleitung
Haben Sie Familie / Angehörige, zu denen Kontakt besteht? eine Tochter, wohnt in der Nähe ja    nein
Pflegen Sie Freundschaften / soziale Kontakte? seit dem Tod des Mannes zurückgezogen ja    nein
Möchten Sie an Gruppenangeboten teilnehmen? Singkreis, gemeinsames Kaffeetrinken ja    nein
Hatten Sie Hobbys oder ein Ehrenamt? war im Kirchenchor ja    nein
Wünschen Sie Besuche / Begleitung? ja    nein
2. Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen trauert um den verstorbenen Ehepartner
wünscht seelsorgerische Begleitung / Gottesdienstbesuch
benötigt einfühlsame Gespräche und Zuwendung
Ressourcen: Glaube und Musik geben Halt
lehnt religiöse Angebote ab
Anleitung
Gehören Sie einer Religionsgemeinschaft an? evangelisch ja    nein
Möchten Sie Gottesdienste / Seelsorge in Anspruch nehmen? ja    nein
Gibt es Sorgen, die Sie belasten? Trauer um den verstorbenen Ehemann ja    nein
Was gibt Ihnen Halt und Kraft? Glaube, Musik, Erinnerungen
Möchten Sie über Ihre Wünsche für die Zukunft sprechen? ja    nein

Beispiel

Frau Hannelore Krüger, geboren am 14.02.1938, wurde heute zur Langzeitpflege in unser Pflegeheim aufgenommen. Bei ihr besteht eine mittelgradige depressive Episode. Die Angaben machten Frau Krüger und ihre Tochter gemeinsam; das Aufnahmegespräch führte die zuständige Pflegefachkraft.

Was die sozialen Kontakte betrifft, hat Frau Krüger eine Tochter, die in der Nähe wohnt und sie regelmäßig besuchen möchte. Seit dem Tod ihres Mannes hat sie sich jedoch stark zurückgezogen und pflegt kaum noch Freundschaften, sodass sie von Vereinsamung bedroht ist. Da sie früher im Kirchenchor aktiv war, sollte sie behutsam zu Gruppenangeboten wie dem Singkreis und dem gemeinsamen Kaffeetrinken angeregt werden.

Im Umgang mit existenziellen Fragen ist Frau Krüger evangelisch und möchte Gottesdienste sowie seelsorgerische Begleitung in Anspruch nehmen. Vor allem die Trauer um ihren verstorbenen Ehemann belastet sie, weshalb einfühlsame Gespräche und Zuwendung wichtig sind. Halt und Kraft geben ihr ihr Glaube, die Musik und ihre Erinnerungen; über ihre Wünsche für die Zukunft möchte sie gern sprechen.

Abschließend ist festzuhalten, dass Frau Krüger ihr Zimmer bereits bezogen hat und sich allmählich einlebt.

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