Gespräche aus Alltag, Studium und Gesellschaft

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Sie hören fünf Gespräche und Äußerungen. Sie hören jeden Text einmal. Zu jedem Text lösen Sie zwei Aufgaben. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.

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Aufgaben 1 und 2

Mann:
Warum liest du eigentlich so gerne Romane?

Frau:
Beim Lesen kann ich wunderbar abschalten. Ich tauche in eine andere Welt ein und vergesse alles um mich herum. Wenn ich mich in eine Geschichte vertiefe, kann ich mit den Figuren mitfühlen und ihre Erlebnisse nachvollziehen. Manchmal habe ich danach das Gefühl, selbst jemand anderes gewesen zu sein. Filme wirken auf mich oft zu real, da bleibt wenig Raum zum Nachdenken.

Aufgaben 3 und 4

Mann:
Unser nächstes Thema in der Wirtschaftswoche lautet: In vielen Ländern werden immer weniger Ein- und Zwei-Cent-Münzen genutzt. Auch andere Münzen und Geldscheine kommen seltener zum Einsatz. Die Menschen bezahlen lieber mit Karte oder Smartphone.

Frau:
Stimmt. Besonders beim Online-Shopping oder auf Reisen ist das praktisch. Man muss kein Geld wechseln und spart Zeit. Außerdem wird Bargeld immer unüblicher. Viele Geschäfte akzeptieren inzwischen nur noch Kartenzahlung. Ich bin sicher, dass sich das weiter so entwickelt.

Aufgaben 5 und 6

Mann:
Wie war eigentlich dein Praktikum?

Frau:
Mein Praktikum? Das war wirklich toll! Ich war ja in einer Anwaltskanzlei und habe einen sehr guten Einblick in die Arbeit bekommen. Ich konnte sogar zu ein paar Terminen mitgehen. Das war wirklich spannend. Auch die anderen Aufgaben haben mir gefallen. Natürlich musste ich auch mal Kaffee kochen oder Kopien machen, aber das war nicht schlimm. Ich konnte mir sogar Fälle ansehen, die für mein Seminar im Verfassungsrecht sehr hilfreich waren.

Aufgaben 7 und 8

Mann:
Es gibt zunehmend Unfälle mit Radfahrenden. Deshalb fordern Fachleute mehr Sicherheit beim Radverkehr. Ein Vorschlag war, jedes Fahrrad mit einem Nummernschild auszustatten – ähnlich wie Autos.

Mann:
Das Problem ist jedoch: Radfahrende tragen bei Unfällen oft eine Mitschuld und fahren danach einfach weiter. Mit einem Kennzeichen könnten sie identifiziert werden. Die Polizei hielt die Idee zunächst für interessant, am Ende wurde sie aber als nicht umsetzbar bewertet.

Aufgaben 9 und 10

Frau:
Ich fand das Seminar bei Professor Köster wirklich sehr gelungen.

Mann:
Das sehe ich genauso. Hast du eigentlich schon ein Thema für deine Präsi?

Frau:
Nein, leider noch nicht. Und du?

Mann:
Auch noch nicht. Aber ich habe mir schon ein paar Gedanken gemacht und werde nächste Woche in die Sprechstunde gehen.

Frau:
Über welches Thema würdest du denn gern sprechen?

Mann:
Mich würde interessieren, wie Afrika in verschiedenen deutschen Literaturwerken dargestellt wird. Zum Beispiel afrikanische Figuren in Romanen.

Frau:
Klingt spannend!

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1

Eine junge Frau erklärt, warum sie sich für Literatur begeistert.

Aufgabe 1

Aussage: Eine junge Frau erklärt, warum sie sich für Literatur begeistert.

Richtig

Begründung:
Die Frau beschreibt ausführlich, warum sie Romane gern liest: Sie kann beim Lesen abschalten, in eine andere Welt eintauchen und mit den Figuren mitfühlen. Damit erklärt sie klar ihre Begeisterung für Literatur.

2

Wie steht die Frau zum Lesen?

Aufgabe 2

Frage: Wie steht die Frau zum Lesen?

  • Zum Lesen braucht sie viel Fantasie.
    Die Frau sagt, dass sie beim Lesen in andere Welten eintaucht und sich stark in die Geschichte hineinversetzt. Das setzt Fantasie voraus.
  • Sie hat selten Zeit, eigene Gedanken zu entwickeln.
    Das Gegenteil ist der Fall: Gerade beim Lesen hat sie Raum zum Nachdenken, im Gegensatz zu Filmen.
  • Gelesene Inhalte bleiben ihr nicht lange im Kopf.
    Sie beschreibt, dass sie intensiv mitfühlt und Erlebnisse nachvollzieht – ein schnelles Vergessen wird nicht erwähnt.
3

Eine Journalistin spricht über das Zahlungsverhalten in verschiedenen Ländern.

Aufgabe 3

Aussage: Eine Journalistin spricht über das Zahlungsverhalten in verschiedenen Ländern.

Falsch

Begründung:
Im Text spricht ein Mann über ein Thema der Wirtschaftswoche. Außerdem wird keine Journalistin erwähnt, sondern nur allgemein über Zahlungsgewohnheiten berichtet.

4

Was wird immer seltener gemacht?

Aufgabe 4

Frage: Was wird immer seltener gemacht?

  • Online einkaufen.
    Online-Shopping wird als praktisch beschrieben, nicht als etwas, das seltener wird.
  • Geld umtauschen.
    Das Geldwechseln wird nur als Vorteil der Kartenzahlung erwähnt, nicht als Hauptaussage.
  • Mit Bargeld bezahlen.
    Es wird klar gesagt, dass Bargeld immer unüblicher wird und viele Geschäfte nur noch Kartenzahlung akzeptieren.
5

Die Frau absolvierte ein Praktikum bei einem Gericht.

Aufgabe 5

Aussage: Die Frau absolvierte ein Praktikum bei einem Gericht.

Falsch

Begründung:
Die Frau sagt ausdrücklich, dass sie ihr Praktikum in einer Anwaltskanzlei gemacht hat, nicht bei einem Gericht.

6

Die Frau fand ihre Aufgaben …

Aufgabe 6

Frage: Die Frau fand ihre Aufgaben …

  • eher lästig, wie zum Beispiel Kaffee kochen.
    Sie sagt, dass diese Aufgaben nicht schlimm waren und bewertet das Praktikum insgesamt sehr positiv.
  • hilfreich für ihr Studium.
    Sie konnte Fälle bearbeiten, die ihr für ein Seminar im Verfassungsrecht sehr geholfen haben.
  • besonders wichtig für ihre spätere Berufstätigkeit.
    Das wird nicht ausdrücklich gesagt. Der konkrete Nutzen fürs Studium wird klar genannt.
7

Ein Moderator berichtet über Verkehrssicherheit.

Aufgabe 7

Aussage: Ein Moderator berichtet über Verkehrssicherheit.

Richtig

Begründung:
Der Mann berichtet sachlich über steigende Unfallzahlen, Expertenmeinungen und Vorschläge – typisch für einen moderierenden Bericht.

8

Fahrradkennzeichen …

Aufgabe 8

Frage: Fahrradkennzeichen …

  • lehnen Fachleute ab.
    Eine grundsätzliche Ablehnung wird nicht genannt.
  • finden Experten grundsätzlich gut.
    Die Idee wurde zwar diskutiert, aber nicht positiv bewertet.
  • halten Experten für nicht praktikabel.
    Am Ende wurde die Idee als nicht umsetzbar bewertet – das entspricht „nicht praktikabel“.
9

Zwei Freunde sprechen über einen Professor.

Aufgabe 9

Aussage: Zwei Freunde sprechen über einen Professor.

Richtig

Begründung:
Sie sprechen über ein Seminar bei Professor Köster und bewerten es gemeinsam positiv.

10

Die beiden brauchen noch ein Thema für …

Aufgabe 10

Frage: Die beiden brauchen noch ein Thema für …

  • eine Präsentation.
    Der Mann fragt konkret nach einem Thema für die „Präsi“. Das ist die umgangssprachliche Kurzform von „Präsentation“ und bezieht sich auf ein mündliches Referat.
  • einen Aufsatz.
    Ein schriftlicher Aufsatz wird im Gespräch nicht erwähnt. Es geht ausschließlich um ein mündliches Thema.
  • eine Seminararbeit.
    Auch eine längere schriftliche Arbeit wird nicht angesprochen. Die Rede ist nur von einer Präsi und von der Themenwahl dafür.

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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