Padel-Tennis
Sie hören eine Ansage aus dem Radio. Zu dieser Ansage gibt es eine Aufgabe. Welche Lösung (a, b oder c) passt am besten?
Hörtext – Interview
J = Journalist / Journalistin
G = Gast (Lukas Berger)
J:
Herzlich willkommen zu unserem Sportmagazin. Heute geht es um eine Sportart, die in den letzten Jahren stark an Beliebtheit gewonnen hat: Padel-Tennis. Laut einem aktuellen Sportbericht gibt es inzwischen über 25.000 Padel-Plätze weltweit, Tendenz steigend. Dazu haben wir Lukas Berger ins Studio eingeladen. Eine Sportzeitschrift hat ihn kürzlich als eines der größten Nachwuchstalente bezeichnet. Guten Tag, Lukas.
G:
Guten Tag.
J:
Lukas, du bist noch sehr jung, hast aber schon viele Erfolge erzielt. Erzähl uns zuerst etwas über dich.
G:
Gern. Ich bin im März 2005 geboren. Ich habe einen Bruder, der ist zwei Jahre älter als ich. Wir verstehen uns sehr gut und treiben oft zusammen Sport.
J:
Wie bist du zum Padel-Tennis gekommen?
G:
Eigentlich durch meine Familie. Meine Eltern und mein Bruder haben schon gespielt, und ich habe lange nur zugeschaut. Padel ist ja ursprünglich in den 1960er-Jahren in Mexiko entstanden und wurde später besonders in Spanien populär. Irgendwann durfte ich dann auch mitmachen. Da war ich sieben Jahre alt.
J:
Wann kam der erste größere Erfolg?
G:
Mit zehn habe ich mein erstes Jugendturnier gewonnen. Richtig intensiv trainiert habe ich aber erst später. Mit 15 habe ich dann zum ersten Mal ein nationales Turnier in meiner Altersklasse gewonnen.
J:
Du spielst inzwischen auf einem sehr hohen Niveau.
G:
Ja, inzwischen spiele ich nicht nur gegen Jugendliche. Ich trete auch gegen deutlich ältere Spieler an. Viele davon haben schon viel Erfahrung. Gerade das finde ich spannend, weil man dabei viel lernt.
J:
Padel gilt ja als sehr dynamischer Sport.
G:
Stimmt. Studien zeigen, dass ein Match oft über eine Stunde dauert und man dabei mehrere Kilometer läuft. Trotzdem ist es weniger belastend für die Gelenke als manche andere Rückschlagsportarten.
J:
War das mit der Schule gut zu vereinbaren?
G:
Meistens schon. Meine Lehrer wussten, dass ich oft unterwegs war. Sie hatten Verständnis, aber sie sind nicht mitgereist. Mir war wichtig, dass meine Noten trotzdem stimmen.
J:
Wie oft bist du im Jahr bei Wettkämpfen?
G:
Zweimal im Jahr spiele ich bei Europameisterschaften und zweimal bei Weltmeisterschaften. Dazu kommen dann noch kleinere Turniere im In- und Ausland. Insgesamt ist man da schon ziemlich viel unterwegs.
J:
Und beruflich, was machst du im Moment?
G:
Nach meinem Schulabschluss arbeite ich im Sportzentrum meiner Eltern. Dort gibt es mehrere Padel-Plätze. In Deutschland wächst der Markt gerade stark, aber nur vom Spielen allein könnte ich nicht leben.
J:
Du willst bald in einer Herrenliga spielen. Warum?
G:
In anderen Ländern ist das ganz normal. Vor allem in Spanien und Argentinien spielen viele junge Athleten früh in höheren Ligen. Das Spieltempo bei den Männern ist einfach höher, und davon profitiert man.
J:
Bleibt neben Training und Reisen noch Zeit für andere Dinge?
G:
Nicht sehr viel. Wenn ich müde bin, höre ich gern Musik. Fast alles gefällt mir – nur elektronische Musik mag ich nicht besonders.
J:
Achten Sportler sehr auf ihr Essen?
G:
Schon ein bisschen. Ich esse sehr gern mediterran, besonders spanisch und italienisch. Diese Küche gilt ja auch als recht ausgewogen. Wenn ich merke, dass ich zunehme, mache ich ein paar Tage Diät und trinke nur Säfte, bis die zwei oder drei Kilo wieder weg sind.
J:
Vielen Dank für das Gespräch, Lukas, und weiterhin viel Erfolg.
G:
Danke, auf Wiedersehen.
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