Drei Wochen ohne Smartphone

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Schülerinnen und Schüler machen ein Experiment und entdecken neue Möglichkeiten im Alltag.

(aus einer österreichischen Regionalzeitung)

Kann man drei Wochen ohne Smartphone leben? Dieser Frage gingen 141 Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums in Karstweiler nach. Im Rahmen eines österreichweiten Experiments verzichteten sie 21 Tage lang auf ihr Smartphone. Telefonieren war weiterhin erlaubt, aber Nachrichten, soziale Medien und Apps sollten nicht genutzt werden.

Die Teilnahme an dem Versuch war freiwillig. Begleitet wurde das Projekt wissenschaftlich. Die Jugendlichen mussten insgesamt drei Fragebögen ausfüllen: einen vor Beginn des Experiments, einen direkt danach und einen weiteren einige Wochen später. Damit wollten die Verantwortlichen herausfinden, wie sich die handyfreie Zeit langfristig auswirkt.

Am Anfang war der Verzicht für viele nicht einfach. „Am schwierigsten war es, nicht jederzeit erreichbar zu sein“, erzählt die Schülerin Lena Berger. Auch die Frage, was man mit den Händen machen soll, wenn man nicht ständig auf das Handy schaut, beschäftigte einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Außerdem mussten die Jugendlichen praktische Lösungen finden. Ohne Verkehrs-App war es zum Beispiel schwieriger herauszufinden, ob ein Bus pünktlich kommt. „Dann habe ich einfach andere Leute gefragt“, berichtet ein Schüler. Auch der Wecker am Smartphone musste ersetzt werden.

Nach einigen Tagen überwogen jedoch die positiven Erfahrungen. Viele Jugendliche nutzten die gewonnene Zeit für neue Aktivitäten. Einige trafen sich häufiger mit Freunden oder der Familie, andere machten mehr Sport oder entdeckten neue Orte in ihrer Umgebung. „Ich habe meine Stadt besser kennengelernt, weil ich öfter zu Fuß unterwegs war“, erzählt eine Teilnehmerin.

Auch die Schule zog ein positives Fazit. Alle Jugendlichen, die mitgemacht hatten, erhielten am Ende eine Urkunde. Die Organisatoren hoffen, dass das Experiment zeigt, wie wichtig ein bewusster Umgang mit digitalen Geräten ist. „Es geht nicht darum, Smartphones komplett abzulehnen“, erklärt Lehrerin Eva Müller. „Wir möchten zeigen, dass es auch ohne ständige Nutzung möglich ist, den Alltag zu gestalten.“

In dem Artikel geht es

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Die Teilnahme war freiwillig, das Projekt wurde wissenschaftlich begleitet, und die Jugendlichen verzichteten 21 Tage lang auf ihr Smartphone. Ein wissenschaftlich begleiteter, freiwilliger Smartphone-Verzicht – genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Es ist kein Verbot der Schule. Der Verzicht war freiwillig und Teil eines Experiments – niemand wurde dazu gezwungen.

✗ b ist falsch: Die Zahl 141 stimmt, aber das Experiment war nicht nur regional. Es war ein österreichweites Experiment – also im ganzen Land, nicht nur in der Region.

💡 Falle: a macht aus dem freiwilligen Versuch ein Verbot (Gegenteil); b nimmt die echte Zahl 141, verengt aber das österreichweite Experiment auf regional. Die richtige Antwort c fasst die zwei Kernpunkte zusammen: freiwillig und wissenschaftlich begleitet.

👉 Schlüsselwörter: Die Teilnahme … war freiwillig, Begleitet wurde das Projekt wissenschaftlich, verzichteten sie 21 Tage lang auf ihr Smartphone.

um ein vorübergehendes Smartphone-Verbot an einem Gymnasium. um einen regionalen, wissenschaftlichen Versuch mit 141 Jugendlichen. um einen wissenschaftlich begleiteten, freiwilligen Smartphone-Verzicht.

 

Veränderungen gab es für die Teilnehmer

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Ohne Verkehrs-App war es schwieriger, den Busfahrplan zu prüfen, also fragte ein Schüler einfach andere Leute, und eine Teilnehmerin war öfter zu Fuß unterwegs und lernte so ihre Stadt besser kennen. Ihr Verhalten beim Unterwegssein im Verkehr änderte sich also – genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Von Änderungen bei den schulischen Leistungen steht nichts im Text. Über bessere oder schlechtere Noten wird nichts berichtet.

✗ c ist falsch: Die telefonische Erreichbarkeit änderte sich gerade nicht: Telefonieren war weiterhin erlaubt. Was schwieriger wurde, war die ständige Erreichbarkeit über Nachrichten und Apps – nicht per Telefon.

💡 Falle: c lockt mit dem Wort erreichbar (nicht jederzeit erreichbar zu sein), aber das betraf die Apps und Nachrichten – telefonisch blieben die Jugendlichen erreichbar. a erfindet Änderungen bei den Noten. Die richtige Antwort b stützt sich auf andere Leute fragen und öfter zu Fuß unterwegs.

👉 Schlüsselwörter: Dann habe ich einfach andere Leute gefragt, Ich habe meine Stadt besser kennengelernt, weil ich öfter zu Fuß unterwegs war.

bei ihren schulischen Leistungen. bei ihrem Verhalten im Verkehr. bei ihrer telefonischen Erreichbarkeit.

 

Das wissenschaftliche Experiment

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Ohne Verkehrs-App fragte ein Schüler einfach andere Leute, und auch der Wecker am Smartphone musste ersetzt werden. Das Experiment zeigte den Teilnehmern also, wie sich Funktionen des Smartphones ersetzen lassen – genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Die Befragungen fanden nicht in der Mitte statt. Es gab drei Fragebögen: vor Beginn, direkt danach und einige Wochen später – also nicht zur Mitte des Experiments, sondern erst nach dem Ende.

✗ c ist falsch: Das Experiment will sehr wohl eine Änderung anregen. Die Organisatoren möchten zeigen, wie wichtig ein bewusster Umgang mit digitalen Geräten ist – also einen bewussteren Umgang fördern.

💡 Falle: a nimmt die echten drei Fragebögen und ändert den mittleren Zeitpunkt (nicht in der Mitte, sondern direkt danach); c behauptet das Gegenteil (keine Änderung angestrebt), obwohl ein bewusster Umgang gerade gewünscht ist. Die richtige Antwort b umschreibt andere Leute fragen und Wecker ersetzen als zeigte, wie sich Funktionen des Smartphones ersetzen lassen.

👉 Schlüsselwörter: Dann habe ich einfach andere Leute gefragt, Auch der Wecker am Smartphone musste ersetzt werden.

sieht Befragungen zu Beginn, in der Mitte und bei Abschluss des Experiments vor. zeigte den Teilnehmern, wie sich Funktionen des Smartphones ersetzen lassen. strebt keine Verhaltensänderung der Teilnehmer an.

 


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