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Neues Projekt soll älteren Menschen den sicheren Umgang mit Medikamenten erleichtern
(aus einer Regionalzeitung)
Ältere Menschen müssen oft mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen. Dabei kann es leicht zu Problemen kommen, wenn Arzneimittel nicht richtig kombiniert werden oder wichtige Informationen fehlen. Deshalb haben das Städtische Klinikum, mehrere Hausarztpraxen und Apotheken in Neustadt ein gemeinsames Projekt gestartet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Apothekern zu verbessern und die Patientinnen und Patienten besser zu unterstützen.
„Viele ältere Menschen nehmen täglich fünf oder mehr Medikamente ein“, erklärt Apotheker Martin Schuster. „Dann ist es besonders wichtig, dass alle Beteiligten gut miteinander sprechen. So können Fehler vermieden werden.“
Im Rahmen des Projekts besuchen Medizinstudierende verschiedene Apotheken. Dort lernen sie, wie Apotheker Patienten beraten und welche Fragen im Alltag häufig auftreten. Außerdem erfahren sie, warum es wichtig ist, die gesamte Medikamentenliste eines Patienten zu kennen. „Im Studium erfahren wir viel über Krankheiten, aber nur wenig über die Arbeit in einer Apotheke“, sagt Studentin Laura Neumann. „Der Besuch hat mir gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen den Berufen ist.“
Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts ist der Medikationsplan. Die Verantwortlichen empfehlen älteren Menschen, immer eine aktuelle Liste ihrer Medikamente bei sich zu haben. So können Ärzte und Apotheker schneller erkennen, ob sich einzelne Arzneimittel gegenseitig beeinflussen oder ob ein Medikament vielleicht nicht mehr notwendig ist.
Nach Angaben der Projektleitung profitieren davon nicht nur die Patienten. Auch Ärzte und Apotheken können einfacher zusammenarbeiten und schneller auf Veränderungen reagieren. In Zukunft sollen weitere Studierende an dem Projekt teilnehmen.
„Unser gemeinsames Ziel ist eine sichere und verständliche Arzneimittelversorgung“, betont Schuster. „Je besser Ärzte, Apotheken und Patienten zusammenarbeiten, desto größer ist die Chance, dass die Behandlung erfolgreich verläuft.“

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