Schwimmkurse für Kinder aus einkommensschwachen Familien

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Neues Angebot der Stiftung Wellert in der Region Rüscheid

(aus einer Schweizer Regionalzeitung)

Die Stiftung Wellert bietet in diesem Frühjahr kostenlose Schwimmkurse für Kinder aus einkommensschwachen Familien an. Zielgruppe sind Kindergarten- und Grundschulkinder. Die Stiftung reagiert damit darauf, dass immer weniger Kinder schwimmen lernen. Grund für diese Entwicklung sind die Reduzierung des kommunalen Kursangebots, der zunehmend schwierige, nämlich kostenintensive Erhalt der kommunalen Schwimmbäder und der Rückgang im schulischen Schwimmunterricht. Allein im letzten Jahr mussten in der Region Rüscheid zwei Schwimmbäder schließen.

Betroffen sind von dieser Entwicklung vor allem Kinder aus einkommensschwachen Familien. Sie können sich die gestiegenen Kosten für die Kurse nicht mehr leisten, finden keine Transportmöglichkeit zu den immer weiter entlegenen Schwimmbädern, oder sie schaffen es im allgemeinen Alltagsstress nicht, sich rechtzeitig um einen der begehrten Plätze zu bemühen. „Man muss an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit auf dem kommunalen Anmeldeportal sein und seinen Kurs buchen. Innerhalb von wenigen Sekunden sind alle Plätze weg. So ist es leider, und das wissen nicht alle“, sagt eine Mitarbeiterin der Kommune.

Die Nachteile für Kinder, die nicht schwimmen lernen, sind dabei gravierend. Ihnen droht der Ausschluss aus bestimmten Feldern gesellschaftlichen Lebens – zum Beispiel bei Sommerausflügen und in der Freizeitgestaltung. Am schwersten wiegt freilich die Gefahr des Ertrinkens.

Die Anmeldung für die Kurse erfolgt über die Bildungsreinrichtungen, die die Kinder besuchen. „Wir bemühen uns zurzeit noch darum, Kurse auch für ältere Kinder einzurichten, die noch nicht schwimmen gelernt haben“, erklärt Martin Koppe, der Leiter der Stiftung. „Gerade für sie könnte unser Angebot eine wichtige Chance sein, denn für sie ist das Kursangebot üblicherweise noch knapper. Allerdings brauchen wir dazu Partner aus der Wirtschaft, die uns unterstützen – nach denen suchen wir noch.“

In dem Artikel geht es um

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Die Stiftung Wellert bietet … kostenlose Schwimmkurse für Kinder aus einkommensschwachen Familien an. Ein kostenloses Angebot einer Stiftung für ärmere Familien ist genau ein soziales Projekt einer Stiftung – das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Die Gefahren und Nachteile für Nichtschwimmer (Ausschluss, Ertrinken) werden zwar genannt, aber nur als Grund für das Projekt. Sie sind ein Teil des Textes, nicht das Hauptthema.

✗ b ist falsch: Das Angebot kommt von einer Stiftung, nicht von der Kommune. Im Gegenteil: Das kommunale Kursangebot wird gerade reduziert – deshalb springt die Stiftung ein.

💡 Falle: a greift die Nachteile heraus (nur ein Grund) und b vertauscht Stiftung mit Kommune (das genaue Gegenteil). Beide Wörter stehen im Text, aber im falschen Zusammenhang. Die richtige Antwort c umschreibt kostenlose Kurse einer Stiftung für ärmere Kinder als soziales Projekt einer Stiftung.

👉 Schlüsselwörter: Die Stiftung Wellert bietet … kostenlose Schwimmkurse für Kinder aus einkommensschwachen Familien an.

Gefahren und Nachteile für Nichtschwimmer. ein neues kommunales Angebot. ein soziales Projekt einer Stiftung.

 

Die kommunalen Schwimmkurse

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✓ Richtig ist a.

Im Text steht: Innerhalb von wenigen Sekunden sind alle Plätze weg. So ist es leider. Die Plätze sind also normalerweise in Sekunden vergeben – genau das sagt Antwort a mit innerhalb weniger Sekunden ausgebucht.

✗ b ist falsch: Die Kurse sind nicht unbeliebter geworden – im Gegenteil, die Plätze sind begehrt und sofort weg. Weniger geworden ist das Angebot (die Zahl der Kurse), nicht die Beliebtheit.

✗ c ist falsch: Die Zahl zwei bezieht sich auf die zwei Bäder, die schließen mussten – nicht auf die Zahl der Bäder, in denen die Kurse stattfinden. c benutzt die richtige Zahl im falschen Zusammenhang.

💡 Falle: b verwechselt weniger Angebot mit weniger beliebt (das Gegenteil von begehrt); c nimmt die echte Zahl zwei und hängt sie an die falsche Aussage (geschlossene Bäder, nicht Kursorte). Die richtige Antwort a umschreibt innerhalb von wenigen Sekunden sind alle Plätze weg als innerhalb weniger Sekunden ausgebucht.

👉 Schlüsselwörter: Innerhalb von wenigen Sekunden sind alle Plätze weg. So ist es leider.

sind normalerweise innerhalb weniger Sekunden ausgebucht. sind mit der Zeit immer unbeliebter geworden. finden in nur zwei recht entlegenen Schwimmbädern statt.

 

Kurse für ältere Kinder, die noch nicht schwimmen können,

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✓ Richtig ist a.

Koppe sagt: Wir bemühen uns zurzeit noch darum, Kurse auch für ältere Kinder einzurichten, und dafür brauche man noch Partner aus der Wirtschaft, nach denen man noch sucht. Wer sich noch bemüht, etwas einzurichten, kann es jetzt noch nicht anbieten – genau das meint Antwort a.

✗ b ist falsch: Das Wort bald steht nicht im Text. Ob und wann die Kurse kommen, ist offen, denn die Stiftung sucht noch nach Partnern. Koppe sagt nur, das Angebot könnte eine Chance sein (Konjunktiv) – das ist keine feste Zusage für bald.

✗ c ist falsch: Koppe nennt das Angebot eine wichtige Chance – also wichtig, nicht wichtiger. Die Steigerung noch gehört im Text zu einem anderen Wort: für sie ist das Kursangebot üblicherweise noch knapper. Knapper ist das Angebot, nicht wichtiger sind die Kurse. c verschiebt die Steigerung auf das falsche Wort.

💡 Falle: b ergänzt ein bald, das der Text nicht sagt; c ist eine Steigerungs-Falle: Das Wort noch (aus noch knapper) wird auf wichtiger umgehängt. Aus eine wichtige Chance wird fälschlich noch wichtiger – ein Vergleich, den Koppe so nicht zieht. Die richtige Antwort a umschreibt Wir bemühen uns zurzeit noch … einzurichten als kann zurzeit nicht anbieten.

👉 Schlüsselwörter: Wir bemühen uns zurzeit noch darum, Kurse auch für ältere Kinder einzurichten, nach denen suchen wir noch.

kann die Stiftung zurzeit nicht anbieten. wird die Stiftung bald anbieten. wären laut Martin Koppe noch wichtiger.

 


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