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Lesen Sie den Text und die Aufgaben von 1 bis 6 dazu. Wählen Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind?
Liebe Leserinnen und Leser,
vor einigen Wochen habe ich einen Theaterabend erlebt, den ich nicht so schnell vergessen werde. Eigentlich wollte ich nur ein interessantes Theaterstück sehen. Am Ende machte ich mir jedoch große Sorgen um mein Handy.
An einem Freitagabend ging ich mit meiner Freundin Nina ins Stadttheater von Falkenau. Die Vorstellung begann um 19.30 Uhr. Schon eine Woche vorher hatten wir die Eintrittskarten gekauft. Am Eingang gaben wir unsere Jacken an der Garderobe ab und gingen anschließend in den Saal.
Das Stück erzählte die Geschichte eines jungen Lehrers namens Erik. Er zieht in ein kleines Dorf und will dort eine Schule aufbauen. Am Anfang sind die Bewohner misstrauisch. Später hilft Erik den Kindern und gewinnt das Vertrauen der Menschen. Besonders gefiel mir das Ende: Die Dorfbewohner erscheinen unangemeldet auf Eriks Geburtstag und beschenken ihn mit Kleinigkeiten.
Während der Pause gegen 20.30 Uhr kaufte ich mir ein Mineralwasser. Dabei benutzte ich mein Handy, um eine Nachricht an meinen Bruder zu schicken. Danach steckte ich das Gerät in die rechte Hosentasche. Anschließend gingen Nina und ich zurück in den Saal, um den zweiten Teil des Stückes anzusehen.
Nach dem Ende der Vorstellung gingen wir zur Garderobe. Dort herrschte großer Andrang, weil viele Besucher gleichzeitig ihre Jacken abholen wollten. Als ich später vor dem Theater stand, wollte ich noch einmal auf mein Handy schauen. Da bemerkte ich plötzlich, dass es nicht mehr in meiner Hosentasche war.
Sofort wurde ich nervös. Gemeinsam mit Nina suchte ich im Foyer, vor der Garderobe und auf unserem Platz im Saal. Das Handy blieb verschwunden. Weil ich es zuletzt in der Pause benutzt hatte, im Foyer viele Menschen eng beieinandergestanden hatten und das Personal des Theaterbistro mit Getränketabletts durch die Menge gelaufen war, bekam ich einen Verdacht, dass mir in der Pause jemand das Handy aus der Hosentasche gezogen hatte.
Ein Mitarbeiter des Theaters hörte unser Gespräch und bot seine Hilfe an. Er sprach mit den Servicekräften im Foyer und zeigte uns das Fundbüro des Hauses. Niemand hatte ein Handy abgegeben. Trotzdem blieben alle Mitarbeiter freundlich und hilfsbereit.
Bald kam eine Besucherin auf uns zu, die zwischen den Rängen auf dem Saalboden ein Handy gefunden hatte. Wahrscheinlich war es mir aus der Hosentasche gerutscht, als ich nach der Pause an den schon sitzenden Besuchern vorbei zu meinem Platz gegangen war.
Ich war sehr erleichtert und entschuldigte mich bei den Mitarbeitern für meinen Verdacht. An diesem Abend habe ich gelernt, nicht zu schnell Schlussfolgerungen zu ziehen und besser auf meine Sachen aufzupassen.
Liebe Grüße,
Markus Winter

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