Fahrrad gestohlen

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Brief 1:

Liebe Frau Sander,

ich muss Ihnen leider   eineine schlechte Nachricht mitteilen. Mein Fahrrad wurde gestern Nacht   vorauf unserem Haus gestohlen. Ich habe   ihmes wie immer an dem Fahrradständer angeschlossen. Leider habe ich das Schloss danach nicht   mehrviel gefunden. Können Sie mir vielleicht schreiben, ob   SieIhnen in der Nacht etwas Verdächtiges gesehen haben?

Herzliche Grüße,
Stefan Brauer

 

Brief 2:

Lieber Herr Brauer,

das tut mir sehr leid   vonfür Sie! Leider habe ich in   dieder Nacht nichts gesehen. Ich würde Ihnen empfehlen, den Diebstahl bei   derdie Polizei zu melden. Außerdem können   IhnenSie vielleicht auch die Nachbarn fragen – Frau Klein aus dem dritten Stock ist oft spät nachts   zuim Hause.

Herzliche Grüße,
Elisabeth Sander

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Aufgabe 1 – eine

Im Satz steht: „Ich muss Ihnen leider (1) schlechte Nachricht mitteilen." Das Nomen „Nachricht" ist feminin. Im Akkusativ Singular Feminin lautet der unbestimmte Artikel „eine". „ein" ist der unbestimmte Artikel für maskuline oder neutrale Nomen und passt nicht zu „Nachricht".

Aufgabe 2 – vor

Im Satz steht: „Mein Fahrrad wurde gestern Nacht (2) unserem Haus gestohlen." Die Präposition „vor" beschreibt hier einen Ort – „vor dem Haus" bedeutet „auf der Straßenseite des Hauses". „auf" würde bedeuten, dass das Fahrrad sich auf dem Haus befand – das ergibt inhaltlich keinen Sinn.

Aufgabe 3 – es

Im Satz steht: „Ich habe (3) wie immer an dem Fahrradständer angeschlossen." Das Pronomen bezieht sich auf das Fahrrad. „Fahrrad" ist Neutrum, deshalb lautet das korrekte Akkusativpronomen: „es". „ihm" ist die Dativform und passt nicht – „anschließen" verlangt den Akkusativ, nicht den Dativ.

Aufgabe 4 – mehr

Im Satz steht: „Leider habe ich das Schloss danach nicht (4) gefunden." Die feste Redewendung lautet „nicht mehr finden" – das bedeutet, dass etwas, das vorher vorhanden war, jetzt nicht mehr auffindbar ist. „viel" passt grammatikalisch und inhaltlich nicht in diesen Kontext – „nicht viel gefunden" würde eine andere Bedeutung ergeben.

Aufgabe 5 – Sie

Im Satz steht: „Können Sie mir vielleicht schreiben, ob (5) in der Nacht etwas Verdächtiges gesehen haben?" Das Verb „gesehen haben" braucht ein Subjekt – hier ist die Nachbarin gemeint, die etwas gesehen haben könnte. Die höfliche Nominativform lautet „Sie". „Ihnen" ist die Dativform und kann nicht als Subjekt stehen.

Aufgabe 6 – für

Im Satz steht: „Das tut mir sehr leid (6) Sie!" Die feste Redewendung lautet „Es tut mir leid für jemanden" – „für" ist die korrekte Präposition, um Mitgefühl auszudrücken. „von" ist eine Präposition der Herkunft und passt hier grammatikalisch nicht.

Aufgabe 7 – der

Im Satz steht: „Leider habe ich in (7) Nacht nichts gesehen." Das Nomen „Nacht" ist feminin. Nach der Präposition „in" steht der Dativ – im Dativ Singular Feminin lautet der bestimmte Artikel „der". „die" ist der Nominativ- oder Akkusativ-Artikel für feminine Nomen und passt nicht nach „in", weil „in" hier den Dativ verlangt.

Aufgabe 8 – der

Im Satz steht: „den Diebstahl bei (8) Polizei zu melden." Das Nomen „Polizei" ist feminin. Nach der Präposition „bei" steht der Dativ – im Dativ Singular Feminin lautet der bestimmte Artikel „der". „die" ist der Nominativ- oder Akkusativ-Artikel für feminine Nomen und passt nicht nach „bei", weil „bei" den Dativ verlangt.

Aufgabe 9 – Sie

Im Satz steht: „Außerdem können (9) vielleicht auch die Nachbarn fragen." Das Modalverb „können" braucht ein Subjekt. Frau Sander spricht Herrn Brauer an – die höfliche Nominativform lautet „Sie". „Ihnen" ist die Dativform und kann nicht als Subjekt nach einem Modalverb stehen.

Aufgabe 10 – zu

Im Satz steht: „Frau Klein ist oft spät nachts (10) Hause." Die feste Redewendung lautet „zu Hause sein" – das bedeutet „zu Hause anwesend sein". „im" würde eine andere Konstruktion erfordern: „im Hause" bedeutet „innerhalb des Gebäudes" – das ist eine andere, weniger gebräuchliche Formulierung in diesem Kontext.


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