Schlüssel vergessen

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Brief 1:

Liebe Frau Kastner,

ich   müssenmuss Ihnen heute leider eine unangenehme Nachricht schreiben. Ich habe heute Morgen meinen Schlüssel bei Ihnen   nachzu Hause vergessen. Er liegt wahrscheinlich   aufan dem Küchentisch. Können Sie mir den Schlüssel bitte aufbewahren? Ich werde   ihnihm morgen nach der Arbeit gegen 18:00 Uhr abholen. Ich   entschuldigeentschuldigt mich sehr für die Unannehmlichkeiten!

Herzliche Grüße
Nina Schulz

 

Brief 2:

Liebe Frau Schulz,

kein Problem! Ich   habenhabe den Schlüssel gefunden – er lag tatsächlich auf dem Küchentisch. Ich hebe ihn gerne für   SieIhnen auf. Morgen   binist ich leider erst ab 19:00 Uhr zu Hause. Falls das zu spät   seinist , können Sie mir gerne eine Nachricht schicken. Ich freue mich auf   IhrenIhr Besuch!

Herzliche Grüße
Elisabeth Kastner

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Aufgabe 1 – muss

Im Satz steht: „Ich (1) Ihnen heute leider eine unangenehme Nachricht schreiben." Das Subjekt „Ich" verlangt die erste Person Singular des Modalverbs „müssen": „muss". Zusammen mit dem Infinitiv „schreiben" bildet es eine vollständige Aussage. „müssen" ist die Infinitivform oder Pluralform und passt nicht zu einem „Ich"-Satz.

Aufgabe 2 – zu

Im Satz steht: „Ich habe meinen Schlüssel bei Ihnen (2) Hause vergessen." Die feste Redewendung lautet „zu Hause" – das ist der korrekte Ausdruck für den Ort, an dem jemand wohnt. „nach" verwendet man bei Bewegungen in Richtung eines Ortes – „nach Hause gehen" – aber hier geht es nicht um eine Bewegung, sondern um einen Ort.

Aufgabe 3 – auf

Im Satz steht: „Er liegt wahrscheinlich (3) dem Küchentisch." Die feste Redewendung lautet „auf dem Tisch liegen" – Gegenstände liegen auf einer Oberfläche. „an" würde bedeuten, dass der Schlüssel sich an der Seite des Tisches befindet – das passt inhaltlich nicht, weil Gegenstände normalerweise auf einem Tisch liegen.

Aufgabe 4 – ihn

Im Satz steht: „Ich werde (4) morgen nach der Arbeit gegen 18:00 Uhr abholen." Das Verb „abholen" verlangt ein Akkusativobjekt – man holt etwas ab. Der Schlüssel ist maskulin, deshalb lautet die korrekte Akkusativform: „ihn". „ihm" ist die Dativform und passt nicht – „abholen" verlangt den Akkusativ, nicht den Dativ.

Aufgabe 5 – entschuldige

Im Satz steht: „Ich (5) mich sehr für die Unannehmlichkeiten!" Das Verb „sich entschuldigen" ist ein Reflexivverb. Das Subjekt „Ich" verlangt die erste Person Singular: „entschuldige". „entschuldigt" ist die dritte Person Singular – sie passt zu „er", „sie" oder „es", aber nicht zu „Ich".

Aufgabe 6 – habe

Im Satz steht: „Ich (6) den Schlüssel gefunden." Das Perfekt von „finden" wird mit dem Hilfsverb „haben" gebildet. Das Subjekt „Ich" verlangt die erste Person Singular: „habe". Zusammen mit dem Partizip II „gefunden" bildet es das Perfekt: „Ich habe gefunden." „haben" ist die Infinitivform oder Pluralform und passt nicht zu einem „Ich"-Satz.

Aufgabe 7 – Sie

Im Satz steht: „Ich hebe ihn gerne für (7) auf." Die Präposition „für" verlangt den Akkusativ. Die höfliche Akkusativform der Anrede lautet „Sie". „Ihnen" ist die Dativform und passt nicht nach „für", weil „für" den Akkusativ verlangt.

Aufgabe 8 – bin

Im Satz steht: „Morgen (8) ich leider erst ab 19:00 Uhr zu Hause." Das Subjekt „ich" verlangt die erste Person Singular des Verbs „sein": „bin". „ist" ist die dritte Person Singular – sie passt zu „er", „sie" oder „es", aber nicht zu „ich".

Aufgabe 9 – ist

Im Satz steht: „Falls das zu spät (9)." Das Subjekt „das" ist dritte Person Singular Neutrum. Deshalb lautet die korrekte Form des Verbs „sein": „ist". „sein" ist die Infinitivform und kann in einem Konditionalsatz mit „falls" nicht allein stehen – das Verb muss konjugiert werden.

Aufgabe 10 – Ihren

Im Satz steht: „Ich freue mich auf (10) Besuch!" Das Nomen „Besuch" ist maskulin. Nach der Präposition „auf" steht der Akkusativ – im Akkusativ Singular maskulin lautet das höfliche Possessivpronomen „Ihren". „Ihr" ist die Nominativform für maskuline Nomen und passt nicht nach „auf", weil „auf" den Akkusativ verlangt.


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