Kindergarten

Lesen Sie den Text und wählen Sie die richtige Lösung (a oder b).

33% (1 von 3 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

Brief 1:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte   meinenmein Sohn Leon ab September in Ihrem Kindergarten anmelden. Leon   hatist im April drei Jahre alt geworden und ist ein sehr aufgewecktes Kind. Wir wohnen   inbei der Nähe des Kindergartens und ich arbeite montags bis freitags. Können Sie   michmir bitte sagen, ob noch Plätze frei sind? Außerdem möchte ich fragen, ob der Kindergarten täglich geöffnet   hatist .

Mit freundlichen Grüßen
Maria Sommer

 

Brief 2:

Sehr geehrte Frau Sommer,

vielen   DankeDank für Ihre Nachricht! Wir freuen uns über Ihr Interesse. Wir   habenhat ab September noch zwei freie Plätze. Der Kindergarten   isthat montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr geöffnet. Bitte   gibtgeben Sie uns bis zum 30. Mai Bescheid, ob Sie den Platz nehmen möchten. Gerne können Sie   zufür einem Besichtigungstermin vorbeikommen.

Mit freundlichen Grüßen
Kindergarten Sonnenschein

Schließen

Aufgabe 1 – meinen

Im Satz steht: „Ich möchte (1) Sohn Leon ab September anmelden." Das Nomen „Sohn" ist maskulin. Im Akkusativ Singular maskulin lautet das Possessivpronomen „meinen". „mein" ist die Nominativform und steht als Subjekt – hier ist aber ein Akkusativobjekt gemeint: „Ich möchte jemanden anmelden."

Aufgabe 2 – ist

Im Satz steht: „Leon (2) im April drei Jahre alt geworden." Das Perfekt von „werden" wird mit dem Hilfsverb „sein" gebildet. Das Subjekt „Leon" ist dritte Person Singular, deshalb lautet die korrekte Form: „ist". Zusammen mit dem Partizip II „geworden" bildet es das Perfekt: „Leon ist geworden." „hat" ist das Hilfsverb für Verben wie „machen" oder „kaufen" – es passt nicht zu „werden".

Aufgabe 3 – in

Im Satz steht: „Wir wohnen (3) der Nähe des Kindergartens." Die feste Redewendung lautet „in der Nähe" – das ist der übliche Ausdruck für „nahe bei einem Ort" im Deutschen. „bei" würde eine andere Konstruktion erfordern: „bei dem Kindergarten" bedeutet „direkt neben dem Kindergarten" – „in der Nähe" ist aber die korrekte feste Wendung.

Aufgabe 4 – mir

Im Satz steht: „Können Sie (4) bitte sagen, ob noch Plätze frei sind?" Das Verb „sagen" verlangt hier ein Dativobjekt – man sagt jemandem etwas. Die Schreiberin bittet um eine Auskunft für sich selbst, deshalb lautet die korrekte Dativform: „mir". „mich" ist die Akkusativform und passt nicht – „jemandem sagen" verlangt den Dativ, nicht den Akkusativ.

Aufgabe 5 – ist

Im Satz steht: „ob der Kindergarten täglich geöffnet (5)." Das Subjekt „der Kindergarten" ist dritte Person Singular. Um einen Zustand zu beschreiben, verwendet man das Verb „sein": „ist". „geöffnet sein" ist die korrekte Konstruktion im Deutschen – „hat" würde bedeuten, dass der Kindergarten etwas besitzt, was hier inhaltlich keinen Sinn ergibt.

Aufgabe 6 – Dank

Im Satz steht: „Vielen (6) für Ihre Nachricht!" Die einzig korrekte feste Formel im Deutschen lautet „Vielen Dank". „Danke" kann man allein sagen, aber nicht in Kombination mit „Vielen" – „Vielen Danke" ist grammatikalisch falsch.

Aufgabe 7 – haben

Im Satz steht: „Wir (7) ab September noch zwei freie Plätze." Das Subjekt „Wir" verlangt die erste Person Plural: „haben". „hat" ist die dritte Person Singular – sie passt zu „er", „sie" oder „es", aber nicht zu „Wir".

Aufgabe 8 – ist

Im Satz steht: „Der Kindergarten (8) montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr geöffnet." Das Subjekt „Der Kindergarten" ist dritte Person Singular. Um einen Zustand zu beschreiben, verwendet man das Verb „sein": „ist". „geöffnet sein" ist die korrekte Konstruktion im Deutschen – „hat" würde bedeuten, dass der Kindergarten etwas besitzt, was hier inhaltlich keinen Sinn ergibt.

Aufgabe 9 – geben

Im Satz steht: „Bitte (9) Sie uns bis zum 30. Mai Bescheid." Bei einer höflichen Bitte mit „Bitte ... Sie" steht das Verb im Infinitiv: „geben". Die feste Redewendung lautet „Bescheid geben" – das bedeutet „informieren" oder „mitteilen". „gibt" ist die dritte Person Singular und passt nicht zur Imperativkonstruktion mit „Sie".

Aufgabe 10 – zu

Im Satz steht: „Gerne können Sie (10) einem Besichtigungstermin vorbeikommen." Die feste Redewendung lautet „zu einem Termin vorbeikommen" – „zu" ist die korrekte Präposition in dieser Verbindung. „für" würde eine andere Bedeutung ergeben: „für einen Termin" beschreibt einen Zweck, aber nicht das Erscheinen bei einem Termin.


Andere A1 ÖIF Übungen auswählen